Heimische Frauenteams sind vor allem auswärts gefordert

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Frauen-Handball: Drei Auswärtsspiele und nur ein Heimspiel müssen die heimischen Frauen-Teams am Wochenende bestreiten. Die Königsborner Drittliga-Damen fahren nach Hannover und wollen da bestehen. Ruhrtal Witten I ist der Gegner der Bergkamener Oberliga-Damen und zur Zweiten reist der Königsborner SV II. Der HC TuRa II hat Heimrecht gegen Halten/Sythen.

3. Bundesliga, Staffel C: Hannoverscher SC – Königsborner SV (Sa. 18 Uhr, Sporthalle Sahlkamp, Sahlkamp 152 in Hannover). Zum Tabellensiebten Hannover muss am 9. Spieltag der Königsborner SV. Von der Papierform her eine machbare Aufgabe, wenngleich KSV-Coach Kai Harbach Hannover als „guten Aufsteiger“ einstuft, „miit einem guten Tempospiel und einer guten Kreisläuferin.“ Darauf gilt es sich einzustellen. Anknüpfen will Königsborn möglichst an das erfolgreiche Spiel zuletzt gegen Ibbenbüren, weiter punkten, denn dann kommen anschließend offenkundig schwierigere Gegner.  Bis auf Fastnacht, Esterhaus und Hackerts dürfte alles an Bord sein.

Oberliga: SG Ruhrtal Witten – HC TuRa Bergkamen (So. 16 Uhr, Kreissporthalle Witten, Husemannstraße 51 in Witten). Eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe wartet auf die Bergkamener Oberliga-Frauen am Sonntag. Witten hat zwar einen Zähler weniger als TuRa aufzuweisen, ließ aber doch aufhorchen durch den Sieg gegen Riemke. Zudem besteht in der Wittener Sporthalle Harzverbot. TuRa-Trainer Andre Brandt stuft sein Team stärker ein, will dem Spiel auch seinen Stempel aufdrücken und aus einer sicheren Abwehr Tempohandball praktizieren. Aus dem Kader der Ersten sind alle da, aus der Zweiten kommen Ritter, Schulze-Frieling, Pronobis und Cramer dazu.

Verbandsliga: HC TuRa Bergkamen II- HSG Halten/Sythen (Sa. 16.45 Uhr). Den Tabellendritten aus Haltern empfängt TuRa am Samstag in der Friedrichsberg-Sporthalle. Die Gäste verloren zuletzt das Topduell gegen ASC Dortmund II mit 29:30, die erste Niederlage. Den Schlüssel zum Erfolg sieht Trainer Andre Brandt vor allem in seiner Abwehr. „Steht sie, sehe ich gute Chancen für uns“, seine Einschätzung. Verzichten muss er auf Görgens, Schwerdtfeger, Suchowski und Günther. So liegt die Verantwortung im Tor allein auf Ira Schöße.

Verbandsliga: SG Ruhrtal Witten II – Königsborner SV II (So. 14 Uhr). Das Kellerduell am 7. Spieltag. Vorletzter gegen Drittletzter. Nach der schwachen Vorstellung zuletzt gegen Menden – „da haben wir uns selber geschlagen“ – soll es beim KSV besser laufen. „Sonntag müssen wir in die Spur finden, hochkonzentriert spielen und gewinnen, sonst sieht es düster aus“, der Standpunkt von KSV-Trainer Fabian Kuropka. Er hat alle seine Spielerinnen an Bord.

Bildzeile: Eileen Axtmann ist auf der Außenposition der Königsborner Drittliga-Damen mittlerweile zu einer Leistungsträgerin geworden.

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