HCT-Coach Thomas Rycharski erwartet bessere Torausbeute gegen Hüllhorst – SuS-Kollege Alex Katsigiannis will Potential seiner Mannschaftin Verl nutzen

HCT-Coach Thomas Rycharski erwartet bessere Torausbeute gegen Hüllhorst – SuS-Kollege Alex Katsigiannis will Potential seiner Mannschaftin Verl nutzen

Handball-Verbandsliga: Im ersten Spiel im neuen Jahr spielen beide Bergkamener Verbandsligisten gegen Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen und am Tabellenende stehen. Für die Ortsrivalen geht es auch um Einiges. Während der SuS seine gute Ausgangsposition an der Tabellenspitze durch zwei Pluspunkte behaupten will, stände ein Sieg dem HC TuRa gut zu Gesicht, damit er nicht näheren Kontakt mit dem Abstiegsgespenst bekommt.

HC TuRa Bergkamen – HSG Hüllhorst (Samstag, 18 Uhr). Im ersten Spiel des neuen Jahres empfängt der HC TuRa Bergkamen den Tabellenvorletzten aus Hüllhorst. Dieser hat ein Spiel weniger – gegen Steinhagen – absolviert und bisher lediglich sechs Punkte auf der Habenseite verbuchen können. Dabei verfügt das Team von Trainer Lars Halstenberg mit 222 Toren über den ungefährlichsten Angriff und insgesamt über die schlechteste Tordifferenz. Wichtigster Spieler ist nach Meinung von TuRas Trainer Thomas „Tomek“ Rycharski Linkshänder Jonas Bartsch, der Rechtsaußen, Rückraum rechts und Rückraum Mitte spielen kann und mit Jan-Philipp Meyer, Julian Hodde und Kreisläufer Christopher Kreft den Angriff bildet.

Der HC TuRa hat die 14-tägige Pause genossen, so dass bis auf Mirko Kauer alle Spieler wieder an Bord sind. Angeschlagen ist allerdings mit Philipp Moog der zweite Rechtsaußen. So konnte am Dienstag fast komplett trainiert werden. Besonders die Rückkehr von Kapitän Damian Nowaczyk erfreut den Trainer, obwohl er ihn erst bei 85 Prozent seiner Leistungsfähigkeit nach seiner Verletzung sieht.

Also gute Voraussetzungen für einen Sieg. „Der wäre irgendwie wichtig“, so „Tomek“. Er erwartet und verlangt aber eine bessere Torausbeute als in der fast abgeschlossenen Hinrunde. „Wir müssen engagiert zu Werke gehen und eine bessere Quote bei den freien Würfen erzielen. In allen Spielen konnten wir mithalten und haben nicht einmal eine richtige Klatsche bekommen. Wenn wir nur die Hälfte der Möglichkeiten genutzt hätten, würden wir noch besser dastehen. Jeder muss sich inzwischen im Klaren darüber sein, worum es geht.“

TV Verl – SuS Oberaden (Samstag, 19.00 Uhr; Sporthalle 1 Verl, St. Anna-Straße, 33415 Verl). Wenn es rein nach der Tabelle ginge – der Drittletzte empfängt den Tabellendritten -, wäre es ein leichter Aufgalopp im neuen Jahr für die Mannschaft von Spielertrainer Alexandros Katsigiannis. Dafür hat aber der TV zuhause schon ein paar Überraschungen geboten. Unter anderem einen Sieg gegen Steinhagen und eine Punkteteilung gegen Tabellenführer Nettelstedt. Zu Beginn der Spielzeit hatte Verl mit diversen Verletzungsproblemen zu kämpfen. Nach dem Auftaktsieg gegen Emsdetten II gab es sechs Niederlagen in Folge. Inwieweit sich das Team wieder vervollständigt hat, kann SuS-Trainer Katsigiannis nicht abschätzen.

Was er in Erfahrung bringen konnte ist, dass der drittligaerfahrene Spieler-Trainer Sören Hohelüchter, der in der kommenden Saison beim TV Soest auf der Bank Platz nehmen wird, seine Mannen schon zwischen den Feiertagen zum Training bat. „Es wird nicht einfach werden“, ist sich „Alex“ sicher. Er charakterisiert den TV Verl als eine „junge und unbekümmerte Mannschaft, die vom Tempo lebt“. Sie praktiziert eine schnelle Mitte und kommt über die erste und zweite Welle. Da hat der SuS-Coach aber auch eine Achillesferse festgestellt. „Sie haben da noch Defizite und machen viele technische Fehler.“

Beim Gastspiel der „Cobras“ im Kreis Gütersloh steht dem Trainer fast sein gesamter Kader zur Verfügung. Fehlen werden lediglich der kranke Thorben Roßfeldt und der noch verletzte Torhüter Börge Klepping, für den Jan Wenzel einspringen wird. Ansonsten wird kein Akteur aus der Bezirksliga-Reserve aushelfen.

Im Laufe der Woche hat „Katze“ seine Mannschaft auf die Wichtigkeit der Spiele bis Mitte Mai eingestimmt, damit die angestrebten Ziele erreicht werden. „Solch einen Ausrutscher wie in Hahlen sollten wir uns nicht mehr erlauben. Besonders im Februar und März kommen die Spiele gegen die direkten Konkurrenten. Dabei möchte ich das eine Wort nicht in den Mund nehmen, sondern von Spiel zu Spiel gucken.“ Seiner Ansicht nach kristallisieren sich drei, vier Mannschaften heraus, auf die es hinterher ankommt. „Wir sehen, was in diesem Jahr für Möglichkeiten da sind und wollen da unser Potential nutzen.“

Der SuS ist wie viele andere Mannschaften dabei, sich für die nächste Saison gut aufzustellen. Katsigiannis, der als erster seine Zusage für die neue Spielzeit gegeben hat, plant dabei zweigleisig und hofft, die eine oder andere Verstärkung an den Römerberg holen zu können. Aus den Reihen der aktuellen Mannschaften hat es schon einige Signale gegeben, dass Spieler es ihrem Trainer gleichmachen wollen.

Bild: Besonders die Rückkehr von TuRa-Kapitän Kapitän Damian Nowaczyk ist erfreulich.

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