HC TuRa will in Ferndorf nicht „ins offene Messer laufen“

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Handball-Oberliga: TuS Ferndorf II – HC TuRa Bergkamen (Sonntag, 17 Uhr; Sporthalle Kreuztal, Am Park, 57223 Kreuztal). Anstatt den Sonntagnachmittag-Kaffee zu genießen, muss sich der HC TuRa Bergkamen am Sonntag auf die Reise nach Südwestfalen begeben. Da wartet dann die Überraschungsmannschaft des ersten Spieltages, als das Team von Michael Feldmann den Aufstiegskandidaten Loxten in dessen Halle mit 29:26 besiegte. Garanten dafür war eine sehr starke Defensive, die es fertigbrachte, 20 Minuten kein Gegentor zu kassieren. Im Angriff waren es die Brüder Michael und Leon Sorg sowie Jan Wicklein, die es zusammen auf 20 Treffer brachten.

Bekanntlich zeigte auch der HC TuRa am vergangenen Samstag eine gute Leistung gegen die zweite Favoritenmannschaft aus Soest, wurde aber dafür nicht mit Punkten belohnt. „Ferndorf ist eine sehr unangenehme Mannschaft“, weiß TuRa-Trainer Lars Stratmann. Besonders die 3:2:1-Deckung des TuS beeindruckt den HCT-Coach. „Da müssen wir uns warm anziehen und dürfen nicht ins offene Messer laufen“, um nicht so in die Bredouille zu geraten wie Loxten beim 9:20-Zwischenstand. Eines der Mittel die Abwehr zu knacken sieht er darin, sie in Bewegung zu bringen.

Allerdings wird Stratmann nur mit einer ersatzgeschwächten Truppe an den Start gehen können. Neben Shooter Pascal „Kalle“ Terbeck wird auch Thorben Rossfeld ausfallen. Dazu steht noch hinter dem Einsatz von Marvin Banaschak, Tom Trost und Robin Webers ein mehr oder weniger großes Fragezeichen.

Bildzeile: Keineswegs in die Knie gehen möchte der HCT TuRa am Sonntag vor dem TuS Ferndorf.

 

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