HC TuRa und SuS Oberaden spielen um Pokalehren

715

Handball: Das Totensonntags-Wochenende ist zwar spielfrei, aber alle höher spielenden heimischen Teams sind trotzdem im Einsatz. Während der HC TuRa Bergkamen in der Endrunde um den Pokal des Handballverbandes Westfalen kämpft, hat der Ligakonkurrent aus Oberaden im Kreispokal bei der SG Massen den Einzug ins Halbfinale im Auge.

HC TuRa Bergkamen: In der Endrunde des Pokals des Handballverbandes Westfalen ist der HCT nur Außenseiter. Dieses Finale wird in einem Dreierturnier ausgetragen, bei dem die Gegner zwei Oberligisten sind. Diese stehen sich am Samstag um 15 Uhr gegenüber. Da spielt der Oberligaspitzenreiter SG Menden Sauerland Wölfe in eigener Halle gegen den Tabellenvierten aus Spenge. Auf die Sauerlandwölfe trifft der HC TuRa dann in seinem ersten Spiel (16.15 Uhr). Danach lautet das letzte Turnierspiel Spenge gegen die Bergkamener (17.30 Uhr). Gespielt wird jeweils zweimal 20 Minuten.

Der Tabellenzweite vom Friedrichsberg tritt nur stark ersatzgeschwächt in der Sporthalle Walramstraße an. „Ich werde vermutlich selber auflaufen müssen“, sagt Trainer Thomas „Tomek“ Rycharski. Er muss auf Pascal Terbeck, Philipp Ostermann, Mirko Kauer, Felix Harbaum und Niklas Sporbeck verzichten. „Wir werden mit nur einem dünnen Kader antreten, die Gegner sind nicht unsere Kategorie. Wir werden mit Ernst, aber auch mit einer gewissen Lockerheit an die Sache herangehen.“ Marco Goslawski und Moritz Schäfer, sonst in der A-Jugend und der Reserve aktiv, werden den Kader auffüllen.

Kreispokal: SG Massen – SuS Oberaden (Sonntag, 18 Uhr). David gegen Goliath lautet die Pokalpartie am Sonntag in Massen, schließlich spielt der Bezirksligist aus Unna gegen den zwei Klassen höheren SuS. Dieses Spiel hat neben dem Pokalcharakter noch einen weiteren Reiz, denn schließlich agieren in beiden Mannschaften Spieler, die schon einmal das Trikot des Gegners überstreiften. Das trifft auf die Stennei-Brüder auf Seiten der „Cobras“ und Matthias Uhlenbrock bei der SG zu.

„Wir sind klarer Favorit und wollen unserem Ziel, Kreispokalsieger zu werden, näher kommen“, fordert Spielertrainer „Alex“ Katsigiannis einen Sieg von seiner Mannschaft. Er wird sich aber vermutlich nur aufs Coachen beschränken und dafür seinen Co Stefan Schichler mit aufs Feld schicken. Fehlen werden auf jeden Fall Torhüter Matthias Massat (privat verhindert) und Sebastian „Kalle“ Pohl. Letzterer wird nach einem doppelten Bandscheibenvorfall in diesem Jahr nicht mehr für den SuS auflaufen können. „Dafür sollen Lukas Noe und Tim Braach in die Bresche springen.“

Bild: A-Junior Moritz Schäfer gehört zum TuRa-Kader beim WHV-Pokal in Menden

Vorheriger ArtikelRSV gelingt „ein richtiger Kracher“
Nächster ArtikelUnna hat seine besten Sportler geehrt

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.