HC TuRa und „Cobras“ müssen schon am Freitag ran

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Handball Verbandsliga. Die Bergkamener Stadtrivalen müssen beide schon am Freitag antreten und eröffnen damit den neunten Spieltag. Dabei empfängt der HC TuRa Bergkamen im Spitzenspiel den Tabellenführer HSC Haltern-Sythen, während der SuS Oberaden nach Bommern reisen muss.

HC TuRa Bergkamen – HSC Haltern-Sythen (20.15 Uhr). Trainer „Tomek“ Rycharski spricht von zwei Überraschungsmannschaften, die da an der Verbandsligaspitze stehen. Möglicherweise nur eine Momentaufnahme. „Es sind erst acht Spieltage vorbei, verliert man ein, zwei Spiele, ist man vielleicht nur noch Achter.“ Die Stärken der Mannschaft von Trainer Klaus Steinkötter sieht „Tomek“ vor allem in deren Rückraum mit Julian Schrief (52 Tore), Tim Strotmann (43) und David Spiekermann (40). Dazu kommt Torhüter Rico Robert, der an einem guten Tag „die Kiste vernageln kann. Aber mit konzentrieren Würfen und Augen kann man auch ihn überwinden“ (Rycharski). Er hofft bei diesem Heimspiel auf die Unterstützung der Zuschauer. Von seinem Team erhofft er sich, dass es mit „Leidenschaft und Kampf“ ans Werk geht. „Mit erhöhtem Adrenalinspiegel.“ Philipp Ostermann ist zwar angeschlagen, wird aber vermutlich ebenso auflaufen können wie der Rest des Teams.

TuS Bommern – SuS Oberaden (20.30 Uhr; SuFz Bommern, Bommerfelder Ring 113, 58452 Witten). „Wir wollen versuchen den Schlüssel für die Auswärtsspiele zu finden“, ist Spielertrainer auf der Suche nach einem Erfolgsrezept für die Auswärtsspiele, denn bisher wurde nur ein mickriges Pünktchen in der Fremde ergattert. „Mal war es die Chancenverwertung, mal schwache 15 Minuten, mal beides“, rätselt er noch woran es liegt. „Aber wir haben uns taktisch individuell auf Bommern eingestellt.“ Ein Hauptaugenmerk muss die „Cobra“-Defensive auf den pfeilschnellen Linksaußen Felix Groß richten, der ebenso schon 53 Mal erfolgreich war wie Fabian Jung, der schon Drittligaerfahrung hat und sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine Bank ist. „Der neue Trainer Thorsten Stephan hat da einiges gemacht.“ Zurzeit befindet sich der TuS nach seiner knappen Niederlage mit 10:6-Punkten auf Rang sechs und ist damit vier Plätze und drei Punkte besser als der SuS. Personell sieht es wie in der vergangenen Woche aus. Neben den Langzeitverletzten könnte auch Matthias Massat aus beruflichen Gründen ausfallen.

Bild: Vor dem Anpfiff geben sich die TuRa-Spieler sehr entspannt.

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