HC TuRa nach zehn Minuten die klar bessere Mannschaft

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Handball-Verbandsliga: HC TuRa Bergkamen – HSV Plettenberg/Werdohl 37:29 (20:13). Während Liga- und Stadtkonkurrent Oberaden ein freies Wochenende genießt, schob sich der HC TuRa mit dem Sieg gegen den HSV Plettenberg/Werdohl zumindest für ein paar Minuten auf den zweiten Tabellenplatz.

Die wieder von Lars Stratmann und „Alex“ Baykan gecoachten Hausherren kamen anfangs gar nicht ins Spiel. „Die ersten zehn Minuten haben wir total verschlafen, obwohl ich davor gewarnt hatte“, so Stratmann nach dem Spiel. Elf Minuten waren gespielt, da zeigte die Anzeigetafel einen Rückstand von 2:6. Dann ging ein Ruck durch das Team und jeder Mannschaftsteil steigerte sich. Gestützt auf die nun wieder sicher stehende 4:2-Deckung glich der HCT nach einer Viertelstunde durch Pascal Terbeck zum 7:7 aus. Über 11:7 (21.) zogen die Rot-Weißen vorentscheidend auf 14:8 (23.) davon. Ab Minute 24 erfreute sich Spielmacher Florian „Totti“ Schöße einer hautnahen Bewachung, ohne dass das negative Auswirkungen auf die TuRa-Angriffsleistung gehabt hätte. Bis zum Pausenpfiff der beiden Unparteiischen war der berühmte Drops beim 20:13 gelutscht.

Anfangs ging es auch in den zweiten 30 Minuten so weiter. So lautete der Zwischenstand 22:13. Dann kam aber ein wenig Sand ins TuRa-Getriebe, als es zeitweise eine doppelte Manndeckung sowohl gegen „Totti“ Schöße, als auch gegen Pascal Terbeck gab. Bis auf 21:26 kamen die Gäste heran, doch dann war es endgültig mit der Herrlichkeit des HSV vorbei. Nach 54 Minuten betrug dann der Vorsprung des HC TuRa erstmalig beim 34:24 zehn Tore. In den letzten Minuten konnten die Mannen um Pierre van der Hurk nur noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.
„Nach den ersten zehn Minuten waren wir die klar bessere Mannschaft. Unsere Angriffsleistung fand ich gut, weil wir schnell gespielt haben. Ich muss die gesamte Mannschaft loben, weil sich alle am Riemen gerissen haben“, so das Fazit vom Interimstrainer Lars Stratmann.

HCT: Stork (1. – 44.), Faber (ab 44.); Nowaczyk (5/3), Sporbeck (1), Moog (6), Reininghaus (n.e.), Terbeck (6), Webers (1), Kauer, Ostermann (7), Harbaum (3), Domanski, Schöße (8), Goslawski.

Bild: Trotz Sonderbewachung für die TuRaner Florian Schöße und Pascal Terbeck konnten sich beide erfolreich in die Torschützenliste eintragen.

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