HC TuRa muss Torausbeute verbessern

203

Handball-Oberliga HC TuRa Bergkamen – TuS Ferndorf II (Sonntag, 19.15 Uhr). Der Tabellenletzte aus Bergkamen empfängt am 15. Spieltag den Zehnten aus Ferndorf. „Ich spreche aber bewusst nicht von einem Vier-Punkte-Spiel“, sagt TuRa-Coach Thomas „Tomek“ Rycharski im Vorfeld. Gewänne der HC TuRa allerdings das Spiel – und das mit zwei Toren oder mehr Vorsprung – wären es im Prinzip drei Punkte, denn dann kämen zu den beiden „Siegpunkten“ noch einer bei einem eventuell entscheidenden direkten Vergleich zwischen TuRa und der Zweitligareserve aus Südwestfalen hinzu.

Aus den letzten acht Spielen hat der HC TuRa lediglich ein mageres Pünktchen ergattert. Auf der anderen Seite hat auch der samstägliche Gegner die letzten fünf Spiele verloren. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Ferndorf das so vorgestellt hat“, hatte auch Rycharski die Mannschaft von seinem Kollegen Michael Feldmann nicht in diesen unteren Tabellenregionen erwartet. Allerdings könnte sich die Situation für den TuS noch verschärfen, wenn sie auch das Spiel am Friedrichsberg verliert. „Mit einem Sieg können wir sie auch noch mit reinziehen. Wir spielen dazu noch am nächsten Wochenende in Jöllenbeck, so dass sich die Tabelle ratzfatz ändern kann“, hofft „Tomek“ auf eine Trendwende.

Dazu müssen aber ein paar Baustellen behoben werden. Vor allem die Torausbeute ist unbedingt verbesserungsfähig. „Mit 19 Toren wie in Hamm oder 22 in Soest, kann man ein Oberligaspiel nicht gewinnen.“ Sein Rezept für einen erfolgreichen Auftritt am Samstag: „Mit sehr viel Pep und Aggressivität in der Abwehr zuwerke gehen und vorne die Abschlussquote extrem nach oben steigern. Von Anfang an müssen wir wach sein und da sein. Das muss man sofort merken.“ Dazu verlangt er von seinem Team, dass mehr einfache Tore über den Gegenstoß erzielt werden. „Wir müssen kompakt dagegenstehen und über die erste und zweite Welle die Dinger reinmachen. Also heißt es sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Da ist es auch schöner, einfache Tore zu machen, als sich vorne zu quälen.“ In den letzten Spielen war es meist der Gegner, der die Kontertore erzielte.

Kernstück des Ferndorfer Angriffsspiel sind der Halblinke Kai Ronge und vor allem Mittelmann Linus Michel. „Michel ist ein guter Mann, der über ein gutes Zusammenspiel mit den Halben und dem Kreisläufer verfügt. Diese Achse müssen wir in den Griff bekommen.“ Dazu muss auch der Rechtsaußen Kevin John, der auch schon mal auf der rechten Rückraumposition auftaucht, ausgeschaltet werden, der den TuRanern im Hinspiel einige Probleme bereitete.

Neben Torben Roßfeld, der bis zum Saisonende ausfällt, stehen noch Fragezeichen hinter den Einsätzen von Kevin Saarbeck, der die Woche über nicht trainieren konnte, und den am Knöchel angeschlagenen Mirko Kauer. Rycharski geht aber davon aus, dass beide am Samstag auflaufen können. Wieder aus dem Urlaub ist Torhüter Kevin Stork und steht damit wieder seiner Mannschaft zur Verfügung.

Bild: Torhüter Kevin Stork steht seiner Mannschaft wieder zur Verfügung.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.