HC TuRa muss sofort auf 120 Prozent sein

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Handball-Oberliga HC TuRa Bergkamen – HSC Haltern-Sythen (Freitag, 20.15 Uhr). In der vorgezogenen Partie des 11. Spieltages empfängt der HC TuRa Bergkamen den Mitaufsteiger vom Halterner Stausee. Zurzeit rangiert die Mannschaft von Trainer Gerard Siggemann, die sich selber als krassen Außenseiter in der Oberliga sieht, mit 11:9-Punkten auf dem siebten Platz, während der HC TuRa sich nach der Niederlage in Schalke mit fünf Zählern auf dem 12. Rang wiederfindet.

Der HSC Haltern-Sythen, der drei Schrief-Brüder in seinen Reihen hat, stellt die drittbeste Offensive der Liga und ließ am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen den TV Soest aufhorchen, nachdem er schon mit fünf Toren im Rückstand lag und erst in der 51. Minute die erste Führung erreichte. Das Team von „Tomek“ Rycharski dürfte also gewarnt sein. „Die haben schon gute Leute“, weiß Rycharski und verweist dabei besonders auf den Rückraum mit dem Top-Torschützen Julian Schrief an der Spitze. Dazu kommt ein gutes Torhütergespann, „die gegen Soest das Tor in der letzten Viertelstunde vernagelt haben“ (Rycharski).

Gegen den HSC gilt es nach seinen Erkenntnissen vor allem clever zu spielen. Dazu muss seine Mannschaft einfache Fehler vermeiden sowie sich nur 70prozentige Chancen zu nehmen. „Auf jeden Fall müssen wir sofort auf 120 Prozent sein und die Ärmel hochkrempeln. Aber ich kenne die Qualitäten meiner Jungs, die können alle Handball spielen.“ Dabei hofft er auch mal auf ein bisschen Glück, was in einigen Situationen in der laufenden Saison nicht immer der Fall war.

Gerade an diesem elften Spieltag wären zwei Punkte sehr wichtig, da die drei unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt – Schalke, Jöllenbeck und Hemer – gegen die drei Topmannschaften der Liga antreten müssen. Bei einem Sieg und einer Niederlage von Hemer würde sich der HCT auf Platz elf verbessern.

Um im vorletzten Spiel dieses Jahres erfolgreich zu sein, hofft „Tomek“ auf die Unterstützung einer gut besetzten Friedrichsbergsporthalle.

Personell hat sich die Lage entspannt. „Wir konnten in dieser Woche wieder gut trainieren.“ Lediglich bei Mirko Kauer wird es sich erst beim Warmmachen entscheiden, ob er einsatzfähig ist. Das wird allerdings bei Edwin Kamaric nicht der Fall sein, der sich nun mit einem grippalen Infekt herumplagt. Robin Webers fällt ja bekanntlich nach seiner OP noch länger aus.

Bild: Bei Mirko Kauer (li.) wird es sich erst beim Warmmachen entscheiden, ob er einsatzfähig ist.

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