HC TuRa macht zu viele technische Fehler

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Handball-Oberliga: HSG Augustdorf/Hövelhof – HC TuRa Bergkamen 29:26 (13:12). Wenn der neben „Tomek“ Rycharski wichtigste Torschütze des HC TuRa, Tobias Weßeling (im Bild beim Wurf), am Ende nur drei  Treffer auf seinem Konto vorweisen kann, dann ist das schon sehr nachteilig für das Bergkamener Team. So kam es in der Augustdorfer Witex-Sporthalle. Rycharski machte seine Arbeit quasi als „Alleinunterhalter“, erzielte 13 Tore, Weßeling  dagegen hatte 17 Fehlwürfe und technische Fehler zu verzeichnen. Ein entscheidendes Kriterium und mit eine Erklärung, warum sich Bergkamen bei den „Sandhasen“ geschlagen geben mussten.

Lobenswert, dass sich „Tobi“ trotz noch nicht ganz überstandener Grippe zur Verfügung stellte.  Kapitän „Alex“ Katsigiannis indes musste krankheitsbedingt passen und Roy Krohne stand wegen seiner Sperre nicht zur Verfügung. Das waren weitere Nachteile. Dennoch: Die Gäste aus Bergkamen hielten die Partie stets offen, was die Spielstände (2:3, 8:5, 10:9, 17:16, 21:19, 23:23, 27:24) belegen. Was dieses Mal nicht passte, waren die vielen technischen Fehler auf Seiten der TuRaner. Zudem fühlten sie sich in einigen Situationen von den Schiedsrichtern benachteiligt, mussten Unterzahlspiele in Kauf nehmen.

Die Gastgeber hatten die Partie am 22. Spieltag als „Matchball“ bezeichnet, nutzten den und setzten sich in der Tabelle um vier Zähler ab von Bergkamen. Abgesehen von den vielen technischen Fehlern war HCT-Coach Jörg Rode vor allem mit seiner Abwehr und dem überragenden Torhüter Stamatis Papaioannou zufrieden. „Nur 29 Gegentreffer, das spricht für die Abwehr“, urteilte er, „normalerweise schießen wir immer über 30 Tore, da fehlten die Treffer von Weßeling und Katsigiannis.“

HCT-Trainer Jörg Rode: „In dem hart, aber durchaus fairen Spiel hat heute der Glücklichere gewonnen. Wir waren immer dran, mussten aber neun Mal jeweils zwei Minuten in Unterzahl spielen. Uns fehlte das Quäntchen Glück und den jungen Spielern auch eine Portion Cleverness. Chancen für ein besseres Ergebnis waren auf jeden Fall da. Angesichts der personellen Ausfälle fehlten mir die personellen Alternativen. Stark spielte Stami im Tor, der 13 Bälle und drei Gegenstöße parierte. Am kommenden Samstag kommt Senden zu uns. Da müssen wir alles raus hauen und gewinnen. Wir brauchen noch zwei siegreiche Spiele für den Klassenerhalt.“ – ecki –

HC TuRa: Papaioannou (1. – 60.), Massat (n.e.), Reininghaus (2), Brosch (2), Rycharski (13/2), Weßeling (3), Webers (1), Weber, Kauer, Moog, Schreiber (5/2), Stratmann.

Bild: Patrick Opierzynski

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