HC TuRa konzentriert gegen Halingen – Lazarett lichtet sich bei den „Cobras“ vor dem Senden-Spiel

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Handball Verbandsliga. Der sechste Spieltag steht in der Verbandsliga auf dem Programm. Während der HC TuRa Bergkamen schon am Samstag in eigener Halle gegen den TV Westfalia antreten muss, reist Lokalrivale SuS Oberaden einen Tag später nach Senden zum dortigen ASV.

HC TuRa Bergkamen – TV Westfalia Halingen (Samstag, 19.15 Uhr). Der HC TuRa empfängt Samstag den Aufsteiger aus dem Mendener Vorort. „Ich habe zwar zwei Videos von der Mannschaft gesehen, kann aber ansonsten nicht viel zu der Mannschaft sagen“, gibt Trainer Thomas „Tomek“ Rycharski zu. Allerdings weiß er, dass der Rückraum mit den Brüdern Dennis und Alexander Bichmann sehr torgefährlich ist. Unter der Woche warnte „Tomek“ sein Team davor, die Westfalia wegen ihres Punktekontos (2:8) zu unterschätzen. „Wenn man nicht die volle Konzentration bringt, kann man auch gegen Halingen nicht gewinnen.“ Deshalb verlangt er eine Leistung, wie sie seine Mannschaft phasenweise in Siegen abgeliefert hat.
Sein Ziel lautet, weiter in eigener Halle ungeschlagen zu sein. Dabei hofft er trotz des Derbys in der Fußball-Bundesliga auf die Unterstützung der Zuschauer. Personell wird er vermutlich aus dem Vollen schöpfen können, obwohl einige Spieler sich in den letzten Tagen mit Erkältungen herumplagen mussten.

ASV Senden – SuS Oberaden (Sonntag, 18 Uhr; Neue Halle 1 im Sportpark Senden, Bulderner Straße 13 b, 48308 Senden). Durch den nicht gerade erwarteten Sieg in der Vorwoche über den TuS Ferndorf II hat die Mannschaft von Spielertrainer „Alex“ Katsigiannis ihr Punktekonto ausgeglichen. Nach der besten Saisonleistung ist eine solche auch in Senden nötig, um der als einer der Meisterschaftsfavoriten gehandelten Mannschaft Paroli bieten zu können. Das Team von Neutrainer Slawomir Cabon startete jedoch recht holprig in die neue Saison und weist jetzt auf Rang sieben liegend 6:4-Punkte auf. „Wahrscheinlich sind die Konzepte und die Führung noch nicht so eindeutig“, vermutet Katsigiannis.
„Das ist eine bodenständige Truppe, die wenige Ab- und Zugänge hat“, sagt „Alex“ über den Gegner. „Deshalb ist die Mannschaft unheimlich eingespielt.“ Das ist eine der Stärken das ASV. Dazu kommen gute Einzelspieler wie Rückraumshooter Hendrik Kuhlmann und Kreisläufer Manuel Honerkamp.
Sehr zufrieden war der Übungsleiter mit der Trainingswoche. „Wir hatten eine große Anzahl an Spielern zur Verfügung.“ Damit spricht er an, dass sich das „Cobra“-Lazarett langsam lichtet. Fehlen werden auf jeden Fall weiter Thorben Roßfeld und Niklas Brenne. Ob Mats-Yannick „Bolle“ Roth auflaufen kann, ist mehr als fraglich.

Bild: Kevin Durchkommen in dieser Szene für den Oberadener Nico Mork.

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