HC TuRa kassiert unerwartete Niederlage

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Handball Verbandsliga. HC TuRa Bergkamen – TV Westfalia Halingen 25:27 (12:10). Eine unerwartete Heimniederlage kassierte der HC TuRa Bergkamen gegen den Aufsteiger aus Menden. Dementsprechend bedient war Trainer Thomas „Tomek“ Rycharski nach dem Spiel: „Wenn man 20 Fehlwürfe praktiziert, kann man kein Handballspiel gewinnen“, haderte er besonders mit seiner Offensive. TuRa bereitete mit seiner 4:2-Deckung dem Gast anfangs Probleme. Nach zehn Minuten aber die erste Führung für die Westfalia. Das Spiel blieb danach ausgeglichen. Dabei konnten sich sowohl Torhüter Tim Faber im Kasten des HC TuRa, als auch sein Pendant auf Halinger Seite öfter auszeichnen, was dann auch Hallensprecher Franz Herdring zu dem Ausspruch: „Tim, das war faberhaft“, verleitete. Nach dem 8:8-Ausgleich stellte TuRa kurzzeitig auf eine 6:0-Abwehrformation um, was eine 12:10-Führung einbrachte. Während des ganzen Spiels erwies sich der Rückraum um die Brüder Bichmann, die es zusammen auf 15 Treffer brachten, als Prunkstück der Gäste.

Das ausgeglichene Spiel hielt auch in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs an. Das änderte sich aber nach 40 Minuten, denn da machte Halingen aus einem 14:14 ein 18:14 und schuf damit eine scheinbare Vorentscheidung. TuRa ließ besonders in diesen 20 Minuten und speziell in der Schlussphase beste Ausgleichchancen u.a. zwei Strafwürfe aus, als das Team auf 22:23 (53.) und 23:24 (56.) herangekommen war. Dazu tat die Bank des Gastes den Rot-Weißen den Gefallen, noch eine Zeitstrafe zu riskieren. Drei davon hatte bis zur 47. Minute Florian „Totti“ Schöße kassiert und musste deshalb den Gang auf die Tribüne antreten, nachdem er den roten Karton gesehen hatte. Ein schwerer Verlust, denn bis zu dem Zeitpunkt hatte er nicht weniger als neun Treffer für seine Mannschaft erzielt.

„Ich hatte es vorher gesagt, dass man auch eine Mannschaft wie Halingen nicht unterschätzen darf. 27 Gegentore sind ok. Um die 40. Minute war es dann ein bisschen zu wenig. Mich ärgert die Niederlage. Wir können aber jetzt die Köpfe nicht hängen lassen“, fordert Rycharski volle Konzentration auf das nächste Spiel bei der HSG Vest Recklinghausen (6. November).

HCT: Faber (1. – 45.), Stork (ab 45.); Nowaczyk, Sporbeck, Moog (n.e.), Reininghaus, Terbeck (4), Webers, Kauer (2), Ostermann (6), Harbaum (2), Domanski (2), Schöße (9/4).

Bild: Frustfoul in den Schlussminuten – der TuRaner Felix Harbaum muss zwei Minuten runter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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