HC TuRa gerät früh in Rückstand und kann sich davon nicht mehr erholen

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Handball-Oberliga: TSG Altenhagen-Heepen – HC TuRa Bergkamen 30:22 (14:9). Die erwartete Niederlage kassierte der HC TuRa beim Tabellendritten in Bielefeld. „Es war der erwartet dicker Brocken“, stellte TuRa-Trainer Thomas Rycharski. „Mit den Punkten hatten wir nicht gerechnet.“ Schon nach einer Viertelstunde lagen die Gäste aus Bergkamen mit 2:6 und später mit 2:7 in Rückstand, von dem sich die Mannschaft über die restliche Spielzeit nicht erholte. Von den 14 Toren zur Pause fielen aus dem aufgebauten Angriff des Tabellendritten lediglich vier.

Im Laufe der Partie schafften es die Hausherren immer öfter durch die TuRaner-Deckung zu brechen. „Altenhagen konnte den Ball immer weiterspielen. Da hätte ich mir ab und zu mal ein Foul gewünscht, wobei ruhig es auch mal zwei Minuten hätte geben können.“ „Die drei Zeitstrafen, die wir kassiert haben, waren dumme Fouls“, setzte Co-Trainer Lars Stratmann hinzu.

Die TSG von Trainer Leif Anton geriet zu keiner Zeit mehr in Gefahr, sondern baute den Vorsprung kontinuierlich über 21:14 (42.) und 26:18 (52.) aus, so dass es am Ende noch ein standesgemäßer Sieg für den Favoriten wurde. Das war für die Ostwestfalen der 13 Erfolg, während es für die Gäste die gleiche Anzahl an Niederlagen gab. Überragender Akteur im TuRa-Dress war der neunfache Torschütze Florian „Totti“ Schöße. „Es war schon wichtig, dass aus dem Rückraum weiter geworfen wurde“, so „Tomek“ weiter.

Jetzt richtet sich der Fokus der gesamten Mannschaft und des Trainerteams auf das wichtige Spiel gegen den Tabellenvorletzten HTV Hemer, das schon am kommenden Freitag, ebenfalls um 20.15 Uhr, in der Sporthalle am Friedrichsberg angepfiffen wird. „Wenn wir gegen die nicht gewinnen, haben wir in der Oberliga nichts verloren“, gibt sich Stratmann kämpferisch.

HCT: Walter (1. – 45.), Stork (ab 45.); Schöße (9), Damian Nowaczyk (2), Terbeck (1), Webers, Stukalin (5/2), Saarbeck (3), Kurschus, Domanski, Fülber (1), Kauer (1), Kamaric.

Bild: Florian „Totti“ Schöße war in Altenhagen neun Mal erfolgreich.

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