HC TuRa Bergkamen zeigt zwei Gesichter in Gevelsberg

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Handball, Oberliga Männer: HSG Gevelsberg Silschede – HC TuRa Bergkamen 24:23 (14:9). Zwei verschiedene Gesichter zeigten die TuRaner in der Gevelsberger Sporthalle West. In den ersten 20 Minuten pfui und mit neun Toren im Rückstand. Erst danach war die Rycharski-Truppe im Spiel, startete eine Aufholjagd und hätte das Spiel fast noch gewonnen. Hui! Thorben Roßfeld verkürzte mit zwei Toren auf 24:23. In der noch verbleibenden Spielminute war sogar noch die Ausgleichschance gegeben, doch da agierte man nicht clever genug.

Es ging schlimm los für den HC TuRa. Nichts klappte und die Gastgeber zogen auf 9:1 davon (16.). Und wenn Niklas Walter, der wiederum eine überragende Torhüterleistung bot, nicht wieder einen Sahnetag erwischt hätte, wäre es wohl noch schlimmer gekommen. TuRa-Trainer „Tomek“ Rycharski reagierte, stellte die Abwehr von 6:0 auf 4:2 um mit einem galligen Kevin Saarbeck. Die Gäste waren im Spiel und die Aufholjagd konnte beginnen. Robin Webers stellte sogar den 16:16-Ausgleich her (42.). Ein ausgeglichenes Spiel fortan. Erneut war Webers Torschütze zum 22:21 (55.). Gevelsberg antworte und zog auf 24:21 davon. TuRa schien geschlagen, doch Thorben Roßfeld traf zwei Mal und es hieß nur noch 24:23. Eine Minute war noch zu spielen, TuRa kam wieder in Ballbesitz. Doch in den letzten Aktionen fehlte die Cleverness – der eigentlich verdiente Ausgleich wollte nicht mehr fallen.

TuRa-Trainer Thoma Rycharski: In den ersten 20 Minuten zeigte sich, dass wir in der Woche vor dem Spiel wegen der bekannten Hallenprobleme kaum trainieren konnten. Zudem mussten angeschlagene Spieler auflaufen. So lagen wir anfänglich weit zurück. Das war nicht oberligatauglich. Erst aber der 20 Minuten haben wir begonnen Handball zu spielen. Wir haben die Deckung auf 4:2 umgestellt und uns die Bälle regelrecht erarbeitet. Mit Erfolg, wir kamen heran, glichen aus und hatten sogar noch eine Siegchance. Doch ein irregulärer Treffer von Gevelsberg zählte und wir waren kurz vor Schluss in unseren Aktionen nicht clever genug. Einen Punkt hätten wir auf jeden Fall verdient.

HC TuRa: Walter, Terbeck, Webers, Kauer, Wefing, Fülber, Domanski, Trost, Prodehl, Nowaczyk, Saarbeck.

Bildzeile: TuRa-Trainer Thomas Rycharski reagierte nach den ersten schwachen Spielminuten, stellte die Deckung um und fast hätte es noch zum Sieg gereicht.

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