HC Heeren verlässt die Abstiegsränge

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Handball-Kreisliga: Während sich an der Spitze der Handball-Kreisliga Hellweg nichts geändert hat, verließ in der Abstiegszone, wo es bis zum letzten Spieltag spannend bleiben sollte, der HC Heeren durch den Sieg in Bergkamen (Bild) die Abstiegsränge. „Wir brauchen noch fünf Punkte“ hält Brambauers Trainer Ingo Nagel die Meisterschaft noch nicht für selbstverständlich.

TuRa Bergkamen III – HC Heeren II 21:26. Obwohl HC Heeren mit einem dünnen Kader in das Spiel in der Friedrichsberg-Halle ging, war die Mannschaft sehr motiviert, brachte viel Power mit und überraschte damit den Gegner. Nach elf Minuten führte Heeren 6:1 und erhöhte bis zur 17. Minute auf 9:2. Danach kam Bergkamen etwas besser in Tritt und verkürzte bis zum Seitenwechsel auf  9:13. Aufgrund des knappen Personals machte sich bei den Gästen im Lauf der zweiten Halbzeit ein Kräfteverschleiß bemerkbar, so dass Bergkamen nach 40 Minuten auf 12:14 herankam. Erst eine Deckungsumstellung in der Mitte brachte mehr Sicherheit in die Heerener Aktionen. Heerens Trainer Bernd Bolle sah einen verdienten Start-Zielsieg. „Wir haben glücklos agiert“ hieß es bei TuRa.
TuRa Bergkamen: Wagner, Westbomke – Gerwien (2), Osterwald (2), Hagenkötter (2/2), Rüd. Kneller (1), Althoff (2), Müller, Rösener (9), Menschner (3), Grütken.
HC Heeren: Fischer, Geier – Rintzel, Stehling, Denger, Wetthauer, Leniger, Rother.

Soester TV III – HSG Unna II 40:29. In den ersten zehn Minuten verlief das Spiel ausgeglichen. Mit der ersten Zeitstrafe für Thomas Bartz bekam das Spiel eine Wende zum Nachteil des Gastes. Dem Soester TV gelang es, immer wieder seine Führung auszubauen und ging mit einer 19:12-Führung in die Pause. Nach der Halbzeit stellten beide Mannschaften ihre Abwehrarbeit ein, für die Zuschauer war es eine unterhaltsame Partie. Die Schiedsrichter zeigten eine einheitliche Regelauslegung bei Foulspiel und Bestrafung mit Siebenmeter. Durch den Heerener Sieg in Bergkamen stehen die Unnaer wieder auf einem Abstiegsplatz.
HSG Unna: Keller, Schemm (n.e.) Nguyen – Wacker (1), Ermel (2), Mainka, Rau (7/1), Grönboldt (1), Beule (4), Bartz (4), Brüggemann (6/2), Fietz (1), T. Moos (2), A. Moos (1), Schäfer, Münstermann.

SuS Oberaden II – VfL Kamen II 38:19. Der VfL musste drei Spieler an die Erste abgeben und auf einige erkrankte beziehungsweise verletzte Spieler verzichten und die Mannschaft mit A-Jugendspieler auffüllen. Dennoch war Trainer Magnus Kuropka nicht unzufrieden. Seine Mannschaft führte 2:1, wurde dann von der gegnerischen Mannschaft überrollt, die mit 17:8 in die Halbzeit ging. Damit war die Begegnung eigentlich schon entschieden. Oberaden behielt nach der Pause weiter die Oberhand und baute im Verlauf der zweiten 30 Minuten den Vorsprung zu einem deutlichen Sieg aus. „Das war ein Start-Ziel-Sieg resümierte SuS-Trainer Achim Neureiter.
SuS Oberaden: Lipinski/Lissner – Dominik Kreutzer (5), Schäfer, Marcel Junge (4), Seb. Jaszmann (3), Schuchtmann (5), Stratmann (5), Titz (5), Guminski (4), Wagner (4), Gonschewski (2), David Junge (1), Marc Neureiter (2).
VfL Kamen: Althoff, Banaczak – Eilert, Stahl, Schnabel, Döring, Schmidt, Meding, Blickling, Brenne, Mundhenke.

TV Werne – Werler TV 39:31. Obwohl der TV Werne auf einige Spieler verzichten musste, dominierte er unerwartet deutlich das Spiel. Werne fand gut in die Partie und setzte sich mit 10:6 ab. Bei diesem Abstand blieb bis zur Halbzeit, so dass die Seiten mit 19:15 gewechselt wurden. Damit gaben sich die Werner nicht zufrieden und schraubten das Ergebnis auf 30:20. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Werne legte aber noch einmal nach und erhöhten auf 38:27, erst in der Schlussphase konnte Werl das Ergebnis etwas verbessern.
TV Werne: Rensmann – Abdinghoff (2), Berg (3), Brocke (5), Budde (1), Gärtner (4), Gröblinghoff , Hüttemann (11), Benecke (3), Melcher, Schützpelz (4), Bade (5/1).

Bart von Dirk Brandt muss ab

SG Massen II – Lüner SV II 30:24. SG Massen versetzte den Gegner mit einem furiosen 5:1 Start in Alarmbereitschaft, so dass LSV-Trainer Ralf Lange schon nach acht Minuten die rote Karte zog und seine Mannschaft ins Gebet nahm. Das wirkte sich aus, zumal die Massener etwas nachlässiger wurden. Die Folge war ein 7:7-Ausgleich. Bis zum Seitenwechsel blieb es weiter ausgeglichen und Lünen ging mit einer knappen 14:13-Führung in die zweiten 30 Minuten. Die heimische Mannschaft „riss sich noch einmal am Riemen“ und rang den Gegner Tor um Tor nieder. Der LSV versuchte noch einmal alles, haderte mit den Entscheidungen der Schiedsrichterinnen und riskierte nach der dritten Zeitstrafe eine rote Karte. Für die in den letzten drei Spielen erfolglosen Massener ein Hoffnungsschimmer, doch noch gewinnen zu können. Die Folge des Sieges, der Bart von Dirk Brandt muss ab. „Massen hat verdient gewonnen“ erkannte Lünens Trainer Ralf Lange an.
SG Massen: Kevin Borowski, Sascha Borowski – Crämer (7), Brandt (2), Risse, Bothe, Diste, Segit (5), Gronewald, Dickmann (10:71), Witte (3/1), Kusnierz (3).

RSV Altenbögge – TuS Westfalia Kamen 32:29. Die in den letzten vier Spielen erfolgreichen Kamener mussten ohne Kissing, Henne und Goeken nach Bönen reisen. Die Altenbögger waren komplett und zeigten, dass sie die 40:36-Hinspielniederlage nicht vergessen hatten. Sie führte nach wenigen Minuten 4:0, erst dann kam der Westfalia-Express ins Rollen und sorgte für 6:6, 8:8 und 10:10-Gleichstände, leistete sich dann einige Fehlwürfe. Den starken Rückraum Altenbögges bekamen die die Gäste nicht in den Griff und lagen beim Pausenpfiff mit 19:13 hinten. Vergeblich schwor Westfalia-Trainer Dirk Düllmann seine Mannschaft auf eine Aufholjagd ein. Nach dem Wechsel dominierte die gastgebende Sieben nach Belieben und lag nach acht Minuten 23:16 und zwölf Minuten 26:19 vorne. RSV-Trainer wechselte zum Schluss mehr durch, wodurch das Ergebnis am Ende nicht mehr deutlich wie zwischendurch ausfiel.
RSV Altenbögge: Joneleit (52. – 56. Springhoff) – Michalik (6), Beutner (6/2), Stracke (5), Lubanski (1), Geckert (10), Bajramovic (1), Pieper (1), Althaus (2/1), Richter, Lublow, Florian.
TuS Kamen: Oebbeke, N. Eckmann – Beier (1), Bober (7), Ebbing (1), P. Eckmann, Lehnen (3), Lukas,  Maaz (12/1), Witt (2), Becker (3/1).

Westfalia Rhynern – VfL Brambauer  16:32. Mit dem erwarteten Pflichtsieg kehrte der VfL Brambauer aus Rhynern zurück. Beim Tabellenletzten fingen die Gäste mit einer 3-2-1-Deckung an verschafften sich schnell eine 5:0-Führung. Bis zur Halbzeit und einem 15:7 behauptete der Spitzenreiter aus Brambauer seinen Vorsprung. In der zweiten Halbzeit riss sich der VfL Brambauer kein Bein mehr aus und verwaltete den Vorsprung. „Gegen Werne müssen wir noch eine Schüppe drauf legen“ fordert VfL-Trainer Ingo Nagel.
VfL Brambauer: Welski/Kirejewski – Ruch (2), Freiss (4), Rykowski (1), Bangemann (1), Eder (6), Wolke (1), Langmann (4), Stroscher (5), Trost (4), Neve (3/1).

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