Hattingen ist ein Angstgegner der „Cobras“ – HC TuRa „kommt aus der Kälte“

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Handball Verbandsliga. Nachdem beide Bergkamener Verbandsligisten mehr oder weniger überraschend am vergangenen Wochenende leer ausgegangen sind, müssen und wollen sie an diesem Spieltag ihr Konto an Pluspunkten weiter auffüllen. Während der SuS Oberaden dieses Vorhaben in heimischer Halle in die Tat umsetzen möchte, muss der HC TuRa am Sonntag nach Recklinghausen reisen.SuS Oberaden – TuS Hattingen (Samstag, 19.45 Uhr). Keine guten Erinnerungen hat der SuS an den Gast aus Hattingen, denn in der Vorsaison setzte es zwei heftige Niederlagen (27:39 und 24:40). „Hattingen ist ein Angstgegner. Ich hoffe, das wird sich unter meiner Regie ändern“, so Spielertrainer „Alex“ Katsigiannis vor dem Spiel. „Die 4:2-Deckung von Hattingen ist unangenehm und das wird eine schwere Aufgabe.“ Die Mannschaft hat sich zwar darauf vorbereit, aber es kommt darauf an, ob diese Vorgaben auch entsprechend umgesetzt werden. Katsigiannis hat den Gegner in Senden gesehen, wo die „Cobras“ in der Vorwoche verloren haben. „Da war Hattingen die bessere Mannschaft, hat aber wegen der schwächeren Chancenverwertung das Spiel verloren.“ Der SuS will die Partie auf jeden Fall gewinnen, „obwohl das eine hohe Hürde wird“ (Katsigiannis).
Ausfallen wird mit Sicherheit Torhüter Matthias Massat, bei dem der Verdacht auf Scharlach besteht. Inwieweit Sebastian „Kalle“ Pohl eingesetzt werden kann, der sich mit Rückenproblemen herumplagt, ist noch fraglich. Dazu fehlte der eine oder andere Spieler unter der Woche wegen Krankheit oder aus beruflichen Gründen.

HSG Vest Recklinghausen – HC TuRa Bergkamen (Sonntag, 17 Uhr; Walter-Lohmar-Sporthalle, Blitzkuhlenstraße 81b, 45659 Recklinghausen). Nach der überraschenden und unnötigen Heimniederlage gegen Halingen hat der HC TuRa nun die Möglichkeit, sich bei einem weiteren „Kellerkind“ zu rehabilitieren. „Ich hoffe, dass meine Mannschaft aus der Niederlage gegen Halingen gelernt hat, dass man in dieser Liga keinen unterschätzen darf“, erwartet Trainer Thomas „Tomek“ Rycharski eine andere Einstellung von seinem Team. Ein besonderes Augenmerk muss seine Defensive auf Top-Torjäger Nick Anderson richten. Rycharski warnt aber davor, sich nur auf diesen wurfgewaltigen Rückraumspieler zu konzentrieren. „Dann kommen plötzlich andere aus dem Gebüsch. Wir müssen als Kollektiv dagegen halten.“
Die Vorbereitung auf das Spiel war suboptimal, da der Magen-Darm-Virus in der Mannschaft grassierte. Außerdem war am Samstag Kälte in der Friedrichsbergsporthalle und den Kabinen. Deshalb trainiert das Team noch einmal am Samstagmorgen. Hinter den Einsätzen von Tim Faber und Felix Harbaum steht noch ein Fragezeichen. „Da bin ich froh, dass wir erst am Sonntag spielen und sie einen Tag länger haben, um eventuell fit zu werden.“

RSV kann Schritt in Richtung Mittelfeld machen

Handball-Landesliga Ahlener SG II – RSV Altenbögge (Sonntag, 17 Uhr; Friedrich-Ebert-Halle II, Dolbergerstraße/Henry-Dunant-Weg, 59229 Ahlen). Am Sonntag reist der RSV Altenbögge zur Partie des siebten Spieltages nach Ahlen. Dort trifft die Mannschaft von Mike Rothenpieler auf den Tabellenvorletzten, aber dieses Bild täuscht ein wenig, denn die Reserve das Drittligisten hat mit einem Spiel mehr als der RSV genau wie dieser fünf Pluspunkte auf seinem Konto. Ein Sieg bei der SG wäre sicher ein Schritt Richtung Mittelfeld der Tabelle. Mitentscheidend wird sicher sein, welches Team Rothenpieler angesichts der Verletztenmisere auf die Platte schicken kann.

Bild: Hinter dem Einsatz von TuRa-Torhüter Tim Faber (re.) steht noch ein Fragezeichen.

 

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