Hartmut Ganzke und KSB Unna lehnen Sportstättennutzungsgebühren ab

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Hartmut Ganzke und KSB Unna lehnen Sportstättennutzungsgebühren ab

Hartmut Ganzke, seit dem 13. Mai 2012 als politischer Vertreter für den Wahlkreis 115 Unna I im Landtag Nordrhein-Westfalen, besuchte den KreisSportBund Unna e.V. in seiner Geschäftsstelle an der Friedrich-Ebert-Str. 65 in Unna, um sich erstens einen Überblick über dessen Arbeit zu verschaffen und um zweitens mit dem Vorsitzenden Klaus Stindt, dem Kassenwart Ludger Töpfer, dem Geschäftsführer Matthias Hartmann und dem Leiter Qualifizierung Michael Kanand über Herausforderungen des Sports im Kreis Unna zu sprechen.
Ganzke zeigte sich beeindruckt über die Vielfalt der Tätigkeiten und Aufgaben, denen sich der KreisSportBund Unna mit seinen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Vertreterinnen und Vertretern stellt. Insbesondere die Arbeit in den Kindergärten und Schulen sowie die außerordentliche Breite der Qualifizierungsangebote, die sich vom Gruppenhelfer über Breitensport-Übungsleitungen, den Präventionsbereich, bis hin zu Vereinsvorständen erstreckt, wurde von Ganzke gelobt. Spannend fand der Landtagsabgeordnete der SPD auch den Servicegedanken des KSB für seine Stadtsportverbände und für die Sportvereine im Kreis Unna als Ansprechpartner, Berater und Helfer zur Verfügung zu stehen. „Gerade die Idee für die Vereine eine steuerberatende Anlaufstelle einzurichten, trifft voll den „Nagel auf den Kopf“ und wird meines Erachtens von den Sportvereinen im Kreis Unna mit Freuden angenommen,“ freut sich Ganzke über die neue Zielsetzung des KSB.
Hartmut Ganzke war viele Jahre Vorsitzender der SG Massen und des Sportausschusses der Stadt Unna und kennt die Probleme der Sportvereine vor Ort. Von daher waren sich er und die Vertreter des KreisSportBundes Unna in einer Sache schnell und überzeugend einig: „Wir wollen keine Sportstättennutzungsgebühren in Unna und auch nicht im ganzen Kreis.“ „Sportstättennutzungsgebühren helfen keinem kommunalen Haushalt aus einer Finanzkrise, sind in den seltensten Fällen richtig auf die Anteile des Sports berechnet und werden in Zukunft bei vielen Sportvereinen zu Schwierigkeiten und im worst case vielleicht zur Schließung führen,“ beziehen Ganzke und Stindt gemeinsam dazu Position.
Ganzke nahm auch Stellung zu der Situation des Landes Nordrhein-Westfalen im Pakt für den Sport, der 2011 mit dem Landessportbund NRW abgeschlossen wurde. Darin wurde dem Landessportbund unter anderem eine Finanz- und Planungsstabilität zugesichert, die für 2013 noch nicht erreicht wurde. Ganzke unterstrich die Aussage des Staatssekretärs, Bernd Neuendorf, auf der Mitgliederversammlung des Landessportbundes am 2. Februar 2013 in Recklinghausen, der einen positiven Abschluss der Gespräche für das zweite Quartal 2013 zugesichert hatte.
Den Abschluss des Gesprächs war der Problematik der Hallennutzung für die Aus- und Fortbildungen des KSB Unna gewidmet. Hier hat es in den vergangenen Jahren eine mehr oder weniger offene Abwendung einiger Kommunen im Kreis gegeben, die sich mit der kostenlosen Reservierung von Hallenzeiten für Aus- und Fortbildungen schwer tun. „Wir wollen und müssen den Sportvereinen preisgünstige und ortsnahe Aus- und Fortbildungen anbieten. Die Politik einiger Kommunen verhindert das“, ärgert sich Michael Kanand über diese vereinsfeindliche Haltung einiger Kommunen. Auch hierfür hatte der Unnaer Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke ein offenes Ohr und versprach Kanand eine offene Aussprache in der Bürgermeisterrunde mit Landrat Michael Makiolla und damit hoffentlich auch eine schnelle Lösung dieses Problems.

 

 

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