„Der Erfolg bei den Senioren fängt mit guter Jugendarbeit an“

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Handball: Vertreter von Sport, Politik und Wirtschaft trafen sich zum traditionellen Empfang zum Auftakt des 42. Turniers für Kreisauswahl-Mannschaftenin der Mensa der Willi-Brandt-Schule in Bergkamen, wo sie von Carsten Umbescheidt begrüßt wurden. „Der Erfolg bei den Senioren fängt mit guter Jugendarbeit an, dieses Turnier ist ein großer Bestandteil davon “ sagte er. Kreisvorsitzender Sebastian Elberg richtete bei seiner Begrüßung einen Appell an die Politiker. „ Setzen Sie sich bitte dafür ein, dass wir künftig Großereignisse wie die WM auch im öffentlich rechtlichen Fernsehen sehen können, damit unser Sport auch von der breiten Öffentlichkeit gesehen wird“.

Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß, der mit Heiko Rahn in Vertretung von Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer und Kamens stellvertretenden Bürgermeister Manfred Wiedemann anwesend war, begrüßte die Gäste im Namen der Politik. „Bergkamen scheint ein gutes Pflaster für den Handball zu sein, denn schon jetzt sind die Hallen rappelvoll“. Seine Bemühungen, einen Nationalspieler oder Vertreter des im SportCentrum Kaiserau weilenden DHB-Teams zu gewinnen, waren nicht erfolgreich. Die stellvertretende Kreisjugendsprecherin Anna-Sophie Träger aus Werl sorgte für die musikalische Untermalung des Empfangs. WHV-Präsident Dieter Stroband überbrachte die Grüße des Westdeutschen Handballverbandes.

Der Empfang wurde auch dazu genutzt, Ehrungen und Auszeichnungen auszusprechen. Jugendwart Carsten Umbescheidt wurde gleich zweimal geehrt. Zunächst bekam er den Kreisehrenbrief mit Goldener Ehrennadel, die höchste Auszeichnung im Kreis, von Sebastian Elberg überreicht. Willi Barnhusen aus Unna, seit Juni neuer Präsident im Handballverband Westfalen und viele Jahre im heimischen Kreis als Lehrwart aktiv, zeichnete Dirk Achtstetter, langjähriger Mädelwart im früheren Handballbezirk Süd und Staffeleiter, mit der Verbandsehrennadel in Silber aus. Diese Auszeichnung bekam auch Carsten Umbescheidt.

Bild: Fair-Play Urkunde für Gabi Nordberg durch Thomas Gerndt

Im Kreis Hellweg gibt es seit Jahren eine Fair-Play-Kommission, deren Vorsitzender Thomas Gerndt ist. Er zeichnete dieBeckumerin Gabi Nordberg mit dem Fair-Play-Preis aus. Als Zeitnehmerin eines Spieles der weiblichen C-Jugend, wo der Aufstieg in die Oberliga hätte entschieden werden können, wies sie den Schiedsrichter darauf hin, dass das Tor, das der TV Beckum zum möglichen Sieg erzielte, nicht gegeben werden darf, da es nach dem Schlusspfiff fiel. Bei der lauten Kulisse in der Halle hatte der Schiedsrichter die Schlusssirene nicht gehört. Das Tor zum Sieg erzielte übrigens Gabi Nordbergs Tochter Jana, die beim diesjährigen Turnier in der 2003er-Hellweg-Auswahl spielte.

Bild: Westfalens Präsident Willi Barnhausen verlieh Carsten Umbescheidt (li.) und Dirk Achtstetter (re.) die silberne Ehrennadel des Verbandes

 

 

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