Handball-Verbandsliga: HC TuRa erreicht vor Oberaden das Ziel

541

Handball-Verbandsliga: Die heimischen Verbandsligisten beendeten die Serie auf den Plätzen sechs (TuRa) und sieben (Oberaden). Dabei schob sich Bergkamen mit dem Sieg in Hattingen noch vorbei an den „Cobras“, die im Heimspiel gegen Hattingen nicht den besten Tag erwischten und verloren.

SuS Oberaden – TV Westfalia Halingen 27:29 (15:12). Nichts wurde es mit den erhofften Sieg am letzten Spieltag. Dazu hätte es allerdings einer besseren Leistung bedurft. Die war nicht gegeben. Das Können blitzte nur zeitweise auf. Das war zwischen der 20. und 30. Minute, wo man einen 8:2-Lauf hatte. Vorher und vor allem in der 2. Halbzeit ließen die „Cobras“ viele Wünsche offen. Das lag aber auch mit daran, dass SuS-Spielertrainer Alex Katsigiannis nicht mehr auf dem Parkett mitwirkte und viele Wechseleien vornahm. Das war dem Spielfluss abträglich. Vor allem den Halinger Shooter Bichmann bekam man trotz zwischenzeitlicher Manndeckung nicht in den Griff.
Beim Stande von 24:27 (55.) war die Partie entschieden. Zwar legte Pascal Stennei in der Endpase noch zwei Treffer nach, aber das war nur noch Ergebniskosmetik.
SuS-Spielertrainer Alex Katsigiannis: „Die Niederlage nehme ich auf meine Kappe. Wir wollten einiges ausprobiren, haben viel gewechselt. Das hat aber nicht wie gewünscht geklappt. Ich habe nach der Pause nicht mehr gespielt, weil ich sehen wollte, wie es ohne mich läuft. Wir hatten heute insgesamt keine Struktur im Spiel. Dennoch haben wir ein gute Serie gespielt. Ein kleiner Wermustropfen war halt dies letzten Niederlage Zuhause. So mussten wir TuRa vorbei ziehen lassen.“
SuS Oberaden: Klepping, Makus; Hajduk 1, Noe, Fehring 6, Lauber,Katsigiannis 1, P.Stennei 4, Pohl 3, Roth 1, Braach 2, Mork 3, B. Stennei 3, Heold 3.

TuS Hattingen – HC TuRa Bergkamen 34:36 (17:21). Den 14. Saisonsieg fuhr der HC TuRa in Hattingen ein und zeigte zum Saisonabschluss noch einmal eine gute Leistung. Ohne Terbeck war der Auswärtserfolg am Ende verdient. Gastgeber Hattingen versuchte zwar stets mit „schnellen Bällen“ Bergkamen beizukommen, doch die hatten immer eine Antwort. Vor allem der käpferische Einsatz stimmte.
Schon nach sechs Minuten führten die Gäste durch Niklas Domanski 5:1 und bauten den Vorsprung auf 16:8 (19.) und später auf 28:20 (46.) aus. Hattingen kam zwar noch einmal auf 32:33 heran, doch Niklas Sporbeck markierte den 36. Treffer 30 Sekunden vor der Schlussirene.
TuRa-Trainer Thomas Rycharski: „Mit unseren gerade mal 13 Leuten haben wir uns gut aus der Affäre gezogen. Jeder Spieler zeigte Einsatz. Die Deckung stand gut, wenn auch 34 Gegentore zu viel sind. Es war am Ende ein verdienter Sieg, wenn es auch noch etwas enger wurde. Da haben wir leichte Fehler gemacht. Ich bin mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Auch mit der Entwicklung einzelner Spieler, die ja teilweise auch aus der Bezirksliga gekommen sind. Das wird auch unser Ziel bleiben, junge Spieler weiter zu entwickeln. Dass wir vor Oberaden in der Endabrechnung der Tabellestehen, ist zwar schön, bewerte ich aber nicht über.“
HC TuRa: Stork, Faber; Nowaczyk 3, Sporbeck 1, Moog 2, Reininghaus, Saarbeck, Webers 6, Kauer, Ostermann 3, Harbaum 4, Domanski 5, Schjöße 12.

Bild: Nach dem Schlusspfiff wurden vom SuS Oberaden die Spieler „Kalle“ Pohl und Matthias Massat (Mitte) verabschiedet.

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.