Handball-Landesliga: VfL schlägt Spitzenreiter Halten/Sythen II

327

Handball-Landesliga: Der VfL Kamen eröffnete in der Männer-Landesliga am Freitagbend  den Spielreigen am 7. Spieltag mit einem Auswärtssieg beim Tabellenführer HSC Halten/Sythen II. Samstag sind die beiden anderen Landesligisten SGH Unna Massen und SuS Oberaden II im Einsatz. Die SuS-Adler bestreiten nach sieben Wochen Pause erstmals wieder ein Punktspiel gegen Gladbeck II.

HSC Haltern/Sythen II – VfL Kamen 23:24 (14:12). Klasse! Der VfL konnte seine Positivserie fortsetzen und landete am Freitagabend seinen dritten Saisonsieg – und das beim bisher noch ungeschlagenen Spitzenreiter. Die Gastgeber hatten anfänglich Vorteile und behaupteten stets eine knappe Führung. Die VfLer blieben aber dran und Keck machte das 18:18 (45.) – der erste Gleichstand. Es kam noch besser. Schuster markierte das 21:20 (53.) und Goeke baute die Führung auf 24:21 aus. Zu diesem Zeitpunkt nutzte der VfL eine doppelte Überzahl. Zwar wehrte sich Haltern noch einmal, kam 20 Sekunden vor Schluss auf 23:24 heran. Doch der starke Presch im Tor ließ sich vorher schon nur schwer und am Ende gar nicht mehr überwinden. VfL-Trainer Uwe Nitsch: „Es war insgesamt ein zähes Spiel, wir waren letztlich konsequenter in der Abwehr und im Angrtiff.“
VfL: Mohr, Presch; Schuster 4, Kuropka 6, Goeke 3, Schulte 1, Darenberg 1, Keck 3, Wilking 2, Nie, Drees 2, Ligges 2.

SuS Oberaden II – VfL Gladbeck II (Sa. 19.45 Uhr). Die Oberadener  Adler haben seit sieben Wochen kein Meisterschaftsspiel mehr bestritten. Samstag geht’s wieder los. Mit dem VfL Gladbeck II kommt ein alter Bekannter aus der ersten Landesligasaison in die Römerberg-Sporthalle. Die Mannschaft ist jung, motiviert und hat gerade einen 10:0-Lauf hingelegt. Und der lässt sich nicht nur durch die gelegentliche Hilfe aus der ersten Mannschaft erklären, sondern ist einer enormen taktischen Variabilität in Abwehr und Angriff geschuldet. Für die Adler gilt es also vorne sehr umsichtig und ballsicher zu spielen sowie hinten fix Beton anzurühren. Anwurf ist ungewöhnlicherweise am Samstag erst um 19:45 Uhr. Es gilt die 3G-Regel sowie eine ununterbrochene Maskenpflicht auf der Tribüne.

VfL Brambauer – SGH Unna Massen (Sa. 16.30 Uhr). Trotz einiger leichter Erkrankungen in dieser Woche kann SGH-Trainer Matthias Uhlenbrock bis auf die Langzeitverletzten Diste und B. Stennei sowie Krause und Ostermann alle anderen Kaderspieler in Brambauer aufbieten. „Wir wollen nach den beiden Niederlagen zuletzt wieder in die Erfolgsspur zurückfinden“, so die Vorgabe des SGH-Trainers an seine Mannschaft. Nicht einfach die Aufgabe, zumal sich Brambauer mit dem Ex-TuRaner Dustin Kurschus verstärkt hat. Dass Brambauer körperbetont und mit einer 6:0-Deckung agiert, das weiß Uhlenbrock. „Darauf stellen wir uns ein und wollen das hinkriegen.“

Bildzeile: Die Anweisungen von VfL-Trainer Uwe Nitsch an seinen Torhüter Jannik Presch fielen offensichtlich auf fruchtbaren Boden, denn der Keeper erwies sich mit als ein Garant für den  Auswärtssieg in Halterrn.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.