Handball-Landesliga: SGH gewinnt auswärts in Brambauer – SuS II verliert Heimspiel gegen Tabellenführer

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Handball, Landesliga Männer: Nach dem 24:23-Erfolg des VfL Kamen am Freitag (wir berichteten), waren am Samstag die beiden anderen Landesligisten im Einsatz. Während die SGH Unna Massen einen deutlichen 28:20-Erfolg in Brambauer gelang, verlor der SuS Oberaden II das Heimspiel gegen Tabellenführer Gladbeck II mit 20:27.

VfL Brambauer – SGH Unna Massen 20:28 (10:17). Zum vierten Saisonsieg kam die SGH in Brambauer. Tim Braach eröffnete den Torreigen, Jordi Geuken und Pascal Stennei erhöhten auf 3:0 (3.). Der Ex-TuRaner Kurschus verkürzte und glich zum 3:3 aus (7.). Doch dann zog die SGH davon. Maik Bottner gelang kurz vor der Halbzeit das 17:9. Vor allem Kurschus hielt Brambauer im Rennen, schaffte das 17:20 (39.). Da war die Uhlenbrock-Truppe nicht so gut im Spiel. Doch sie erholte sich und als Geuken das 25:19 gelang (56.), war der Auswärtsieg perfekt.
SGH-Trainer Matthias Uhlenbrock: Wir haben fast alles richtig gemacht und am Ende verdient gewonnen. Zehn Minuten in Halbzeit zwei hatten wir eine Schwächephase und einige technische Fehler gemacht. Brambauer kam in der 45. Minute noch einmal auf drei heran, da konnte das Spiel auch kippen. Doch unser Torhüter Börge Klepping war ein guter Rückhalt und hielt uns auf der Siegerstraße. Da war das Spiel dann durch.
SGH: Stork, Klepping, Keller; A. Biernat 1, Haschke, Hampel, Geuken, P. Stennei, Lichte, Bottner, Traue, F. Braach, T. Braach.

SuS Oberaden II – VfL Gladbeck II 20:27 (12:17). Es begann eigentlich gut für den SuS im Heimspiel gegen Tabellenführer Gladbeck II. Hendrik Schuchtmann brachte seine Adler 8:6 in Führung (17.). Doch schon fünf Minuten später lag Oberaden 9:10 zurück und zur Halbzeit noch deutlicher mit 12:17. Die Folge zu häufiger technischer Fehler. Da war die Begegnung eigentlich schon verloren. Zwar wurde es nach der Pause etwas besser, aber den Rückstand konnte man nicht mehr wett machen.
SuS-Trainer Sascha Rau: Es ist genau das passiert, was nicht passieren durfte. Wir hatten uns fest vorgenommen, geduldig und so fehlerfrei wie möglich zu spielen. Das ist gerade zum Ende der 1. Halbzeit nicht richtig gelungen. Da haben wir technische Fehler gemacht,  Gegentore bekommen, den Kopf hängen gelassen. Das hat dazu geführt, dass wir noch mehr technische Fehler gemacht haben. Uns ist insgesamt nur sehr wenig gelungen. Beide Torhüter haben einen guten Job gemacht, an ihnen lag es nicht. Die Feldspieler haben es heute nicht so umgesetzt, wie man es gegen einen solchen Gegner hätte machen müssen.
SuS: Schäfer, Vetter; Grosser, Goslawski 3, P. Schuchtmann 8, Schott 3, Kreutzer, Wegelin, J. Weber, Caspari, Mork, Junge, H. Schuchtmann 6, T. Weber.

Bildzeile: Die Gesichter der SuS-Spieler verraten es. Die Leistung war nicht gut genug, um Tabellenführer Gladbeck II Paroli bieten zu können.

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