Handball-Landesliga: Nächste Härteprobe für Oberaden

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Schalksmühles Reserve zu Gast am Römerberg

SuS Oberaden – SG Schalksmühle-Halver II (Samstag, 19.45 Uhr). Nicht nur der deutliche Heimerfolg gegen Hagen stieß die Tür zur Verbandsliga erneut weiter auf. Der TV Halingen gab dieser mit seinem Sieg gegen Oberadens Verfolger Sundwig sogar noch einen zusätzlichen Schub. Nun darf sich die Sieben von Trainer „Ralli“ Weinberger (Bild)  in den letzten vier Partien sogar noch eine Niederlage erlauben.

Mit der SGSH II, deren Erstvertretung vor der Osterpause den Aufstieg in die dritte Liga klarmachte, kommt nun die nächste Härteprobe auf die Cobras zu. Schalksmühle steht auf dem sechsten Tabellenplatz und hat in der laufenden Saison schon einige Male sein großes Potenzial bewiesen. Entscheidend für den Erfolg Oberadens dürfte es sein, den Haupttorschützen Kevin Herzog im Rückraum des Gegners auszuschalten. Der Youngster gehört zu den besten Werfern der Landesliga und bekommt auch in der Oberliga in der Ersten der SGSH immer wieder seine Einsatzzeiten. Das Hinspiel in Schalksmühle gewann der Tabellenführer nach ausgeglichener erster Halbzeit (13:11) recht deutlich mit 30:22. Fehlen wird den „Cobras“ Hendrik Schuchtmann, der privat verhindert ist. Björn „Harry“ Grüter steht nach seiner Verletzung zumindest im Kader.

David gegen Goliath in Hemer

HTV Sundwig-Westig – HC TuRa Bergkamen (Samstag, 19.15 Uhr). Nicht nur, dass der HCT, der jeden Punkt aus den letzten vier Spielen dringend braucht, heute beim individuell herausragenden Tabellenzweiten antritt, nein, eben dieser Tabellenzweite geht auch noch mit einer Menge Wut im Bauch in die Partie: Durch die Niederlage in Halingen am letzten Wochenende hat Sundwig wohl auch die letzte Chance auf den Aufstieg verspielt und muss nun darauf hoffen, dass Oberaden zwei der letzten vier Spiele verliert. Dementsprechend gefrustet wird das „Star Ensemble“ wohl in die Partie gegen den Vorletzten gehen. TuRa muss in den letzten 4 Spielen 5 Punkte auf die HSG Lüdenscheid oder den punktgleichen TV Arnsberg gut machen. Wer rechnen kann, weiß was das heißt: Schafft der HCT nicht die Sensation in Hemer und gewinnen gleichzeitig beide Konkurrenten, wäre der Abstieg auch rechnerisch besiegelt. Für TuRa heißt es also: Auf die Minichance zur Sensation- vor allem aber auf Schützenhilfe aus Altena (gegen Arnsberg) und Warstein (gegen Lüdenscheid) hoffen.

Duell des oberen Mittelfeldes

HC Heeren – HSG Hohenlimburg (Sonntag, 18 Uhr). Wenn der Tabellendritte (Hohenlimburg) am Sonntag auf den Tabellenfünften (Heeren) trifft, geht es für beide Teams um nichts mehr. Aufgrund der Tabellensituation und der zuletzt torreichen Spiele beider Mannschaften dürfen sich die Zuschauer jedoch trotzdem auf ein attraktives Handballspiel freuen. Vielleicht auch gerade weil es um nichts mehr geht und beide Mannschaften frei aufspielen können. Das Hinspiel in Hohenlimburg ging für Heeren noch mit 29:33 verloren. Für diese Niederlage möchte sich der HCH, dessen Siegesserie letztes Wochenende ausgerechnet beim „Kellerkind“ TV Arnsberg gerissen ist, nun revanchieren. Vor allem in den letzten Heimspielen brannte das Team von Kai Harbach ein regelrechtes Torfeuerwerk ab. Sollte das Tempospiel gegen Hohenlimburg genauso gut laufen wie bei den letzten Heimspielen, kann sich der HCH berechtigte Hoffnungen darauf machen, beide Punkte zu Hause zu behalten. – SV –

 

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