Handball-Kreisliga: TuS Westfalia Kamen rangiert jetzt auf Tabellenplatz zwei

764

Handball-Kreisliga: In der Handball-Kreisliga Hellweg hat HSG Unna die Form noch nicht wiedergefunden und musste bei Aufsteiger Eintracht Dolberg II die zweite Saisonniederlage einstecken und dem gegen Neuling Brambauer klar siegreichen TuS Westfalia Kamen den zweiten Platz überlassen. Der Lüner SV II bleibt auch im siebten Spiel ohne Punktgewinn und hält weiter die rote Laterne.

TuS Westfalia Kamen – VfL Brambauer II 28:17.
Auch wenn TuS Westfalia Kamen nach zwei spielfreien Wochenende für das Vorhaben Heimsieg Henne und Kowalski fehlten, ging es in der Ebert-Halle am Sonntagabend voll auf. Das Team von Ralf Weinberger ging motiviert in die Partie und stellte von Anfang eine stabile Offensive. Aus dieser spielte Kamen mit Tempo nach vorne, nutzte aber die gute Gelegenheiten zu wenig. Aufsteiger Brambauer ließ sich bis zum 6:6 nach zwanzig Minuten nicht abhängen. Doch dann machte Kamen ernst und setzte sich bis zum Halbzeitpfiff auf 12:8 ab. Da die Kamener nach der Pause die Chancen von Anfang konsequenter nutzte, bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus. 17:10 und 22:13 waren die Stationen bis zum Endsieg. Der Neuling aus Brambauer konnte da nicht mithalten, obwohl Kamen munter durchwechselte. Fast alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. „Das war ein Start-Ziel-Sieg, ohne groß zu überzeugen. Wir hatten immer wieder Schwächephasen in unserem Spiel“ war Kamens Trainer Ralf Weinberger nicht ganz zufrieden. In dieser Woche konzentrieren sich die Bemühungen auf das Spitzenspiel beim Spitzenreiter TV Beckum II.
TuS Kamen: Kissing – R. Meding (1), Pfeil (4/3), Lehnen (3), Eckmann (3), Wortmann (3), S. Meding (2), Dreischhoff, Witt (1), Lunke (4), Heinz (3), Bülte (4)
Brambauer: Tesch, Schleef – Wissemann (5), Rykowski, Floss, Hövener, Ziepel (8/4), Schidlowski, Surkamp (2), Gröning, Möllmann,Mross (1), Niemeyer, Larysch (1)

VfL Kamen II – SCE Heessen 21:26.
Durch den Auswärtssieg in Kamen kann SCE Heesen das Punktkonto zum 8:8 ausgleichen. Die ersten neun Minuten verliefen ausgeglichen mit einem 4:4-Spielstand. Doch dann führte ein 6:0-Lauf zu einer 10:4-Führung für den Gast aus Heessen. Bis zur Halbzeit konnte der VfL den Rückstand auf vier Tore zum 10:14 verringern. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah es so aus, als wenn die Kamener das Spiel kippen konnten, denn sie arbeiteten sich bis auf zwei Tore zum 13:15 heran. Das rüttelte die Heessener wieder wach. Sie befreiten sich von dem Druck der gegnerischen Mannschaft und besaßen nach achtundvierzig Minuten wieder einen 22:16-Vorsprung. Damit war die Entscheidung schon gefallen, denn das Team von Dogan Aydogdu brachte den Vorsprung gut über die Zeit.
VfL Kamen: Hohl, Armonat – Henze (1), Fab. Keck(2), Dress (3), Tim Brand (1), Nie, Heinzerling (5/3), Eilert, Verkely, Hoffmann (3), van Neek (1), Martinovic (5)
Heessen:  Ziethmann, Haubrock – Hooge (3), Strohmeier (3), Eray Aydogdu (7), Kasselmann (4), Matth. Kestel (6/5), Oberkönig (1), Angstmann (1) Krogmeier (1)

Eintracht Dolberg II – HSG Unna 39:36
HSG Unna knüpft nahtlos an die schlechte Leistung der Vorwoche an. Wie schon in Soest vermisste man auch in Dolberg die Deckung. Dabei kamen die Dolberger mit einer offensiven 3-3-Deckung den HSGern, denen sich Riesenlücken boten, entgegen. Aber damit wusste Unna nichts anzufangen. Tauchte man frei vor dem Dolberger Gehäuse auf, stand der Dolberger Keeper im Wege. Konnte Unna bis Mitte der ersten Halbzeit das Spiel einigermaßen offen gestalten, brach in den letzten zehn Minuten vor dem Wechsel alles zusammen. Daraus zog Eintracht Dolberg den Nutzen und zog bis zum Pausenpfiff vorentscheidend auf 23:16 davon. Die Gäste gingen hochmotiviert in die zweite Halbzeit, denn man war keineswegs gewillt, Dolberg die Punkt zu überlassen. Tor um Tor wurde der Rückstand abgebaut und kam auf zwei Tore heran. Da aber das Unnaer Abwehrspiel weiter nicht vorhanden war, behielt Eintracht Dolberg die Führung.
Eintracht Dolberg: Hötte, Bockey – Krupski, Kühler, Kellermann (11/2), Schlieper (2), Lauf (5), Tob. Schröer (4), Völker (1), Carsten Schröer, Sumpmann, Brentrup (12), Kastner
HSG Unna: Wigger, Pluschke – Mann (8), Rehfeldt, Swoboda (10/3), Hoffmann (4), Muhr (8), Schäfer, Osterwald, Braach, Engelhard (6/1), Mundhenke

Soester TV III – Lüner SV II 43:14
Schlusslicht Lüner SV kam in Soest mächtig unter die Räder. Mit dem dritten Saisonsieg halten die Soester Anschluss zum Mittelfeld. Die mit nur einem Auswechselspieler angetretenen Lüner standen von Anfang an auf verlorenem Posten. Es waren gerade mal zehn Minuten gespielt, da führte Soest mit dem 10:2 bereits zweistellig. Fortan hielt der Lüner SV das Geschehen etwas offener. Bis zum 19:8 in der Halbzeit wuchs der Soester Vorsprung nur um vier Tore. In der zweiten Halbzeit leisteten die LSVer immer weniger Gegenwehr und kassierten im Laufe der dreißig Minuten immer mehr Gegentore, so dass die Differenz am Ende neunundzwanzig Treffer betrug.
Soest: Witthaut – Brennecke (4), Mess (7), Jungmann(1), Arens (3), Patrick Vahle (2), Linnemann (3), Schönle (6), Berens (1)m Wolff (1), Abendroth (1), Picht (9)
Lüner SV: Bülhoff –Thoms, Hendrik Pein, Schünemann (4), Schink (6), Siegeroth, Rolle (2), Zeiger (1)

SG Handball Hamm IV – Hammer SC II 36:20
Das Derby in der Stein-Halle stand von Anfang an im Zeichen der Mannschaft aus dem Osten. Das Team von Gunnar Wild startete erfolgreich in die Partie und lag nach gut sechs Minuten mit 4:0 vorne. Über 9:4 und 14:6 verdoppelte die SGH ihren Vorsprung und nahm einen 17:9-Vorsprung mit in die zweite Hälfte. Im zweiten Spielabschnitt hielt das Team um Axel Nickol etwas besser mit, ohne aber den Vorsprung des Gegners zu gefährden. 24:12, 29:14 und 31:16 waren weitere Stationen zum Sieg der heimischen Mannschaft. In dieser zeichnete sich Sebastian Pannott mit zehn Toren als bester Torschütze aus. Beim Verlierer traf Kilian Barth mit acht Toren am besten.
SG Handball Hamm: Drefahl, Faust – Kluh (3), Philipp Wortmann (5), Hudasch (3), Manuel Wortmann (2), Krüger (1), Seb. Pannott (10:/3), Kreienfeld (4/2), Till Heinlein (5/1), Kruse (3)
Hammer SC: Jäschke – Heynen (3), Roesmann (1), Barth (8/6), Wohlrath (1), Kunze-Berduyarov (3),Czeloth (2), Nickel, Kowalke (1), Winterstein (1)

TV Ennigerloh II – TV Beckum II 20:24
Endete das „große“ Derby mit einem Unentschieden, holte sich Spitzenreiter Beckum die Punkte im „kleinen Derby“ und liegt jetzt mit einem Punkt Vorsprung an der Spitze. Bevor die Seiten mit einer 13:12-Führung Ennigerlohs gewechselt wurden, stand die Partie achtmal unentschieden, wobei der Gast zwischendurch 3:1, 4:2 und 5:3 vorne lag. Der Spitzenreiter kam besser in die zweite Halbzeit, holte sich bei 14:13 die Führung zurück und baute diese auf 17:14 aus und lag nach einem zwischenzeitlichen engeren Ergebnis bei 22:16 deutlich vorne und legte damit den Grundstein für den achten Saisonerfolg.
TV Ennigerloh: Krapp, Teckentrup – Drechsler (7), Wiemann, Vöth (4), Heukmann, Ronge, Seb. Michelswirth, Hartmann, Menzel, Passgang (2), Gesell (3), Hansmersmann, Lütke Zuteglte (4)
TV Beckum: Leier, Große-Lohmann – Neumann (4), Tob. Vogt (3), Bröckling, Droll (2), Magowski (3), Gausmann (2), Hoffmeister (1), Striethorst (3), Berief (5/3), Exner, Gottwald, Jan Vogt.

Bild: Trainer „Ralli“ Weinberger steht mit seinem TuS Westfalia Kamen jetzt auf Tabellenrang zwei

Vorheriger ArtikelHSC verlängert mit Axel Schmeing – auch Olaf Pannewig und Dennis Hense bleiben
Nächster ArtikelBogenschützen des Schützenverein Kamen räumen ab – acht Medaillen auf der Bezirksmeisterschaft in Dinslaken

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.