Handball-Kreisliga: SGH Unna Massen II und SuS Oberaden III führen weiter die Tabelle an

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Handball: In der Kreisliga Hellweg führen SGH Unna Massen II und SuS Oberaden III weiter die Tabelle an. Titelverteidiger Soester TV III tritt in Oberaden aus Personalmangel zum zweiten Mal in dieser Saison nicht an und muss nun durchhalten, will er nicht beim dritten Mal die Klassenzugehörigkeit verlieren. Im Verfolgerfeld zählen VfL Kamen II, Heessen und ASV Hamm Westfalen IV zu den Verlierern.

SCE Heessen – TuS Westfalia Kamen 27:27.
Der Punktgewinn beim Tabellendritten Heessen tut den Kamenern, die damit den Anschluss zum Mittelfeld halten, gut. Florian Lehnen warf die Kamener knapp zwei Minuten vor dem Abpfiff in Front, aber in der hektischen Schlussphase fehlte der mit acht Toren erfolgreichste Werfer Yannic Kowalski wegen der dritten Zeitstrafe und Heessens bester Schütze sorgte dafür, dass ein Zähler in der Sachsen-Halle bleibt. Die Kamener, die im Hinspiel mit einer deutlichen Niederlage kaum zur Geltung kamen, machten den Hammer Vorstädtern das Leben wahrlich nicht leicht. Vor und nach dem Wechsel lagen die Gäste mehrfach mit drei und auch mit vier Toren vorne. Zum Schluss bekam Heessen doch noch die Kurve und sicherte sich wenigstens einen Punkt, dem Spielverlauf ein gerechter Ausgang aus Sicht des Tabellendritten.

Eintracht Dolberg II – RSV Altenbögge II 24:17.
Nach drei Niederlagen kehrt Eintracht Dolberg wieder auf den Erfolgsweg zurück, hat aber einen Rückstand von fünf Punkten auf die beiden führenden Teams. „Die Fahrt nach Dolberg hätten wir uns sparen können“ fasste man beim RSV 60 Minuten in den Dolberger Mehrzweck-Halle zusammen. Fast eine halbe Stunde blieb alles im grünen Bereich, doch vor dem Wechsel bahnte sich mit der 12:8-Führung die erste Weichenstellung zugunsten der Dolberger an. Im Verlauf der zweiten Halbzeit lag Dolberg zwischendurch mit acht Tore in Führung und machte deutlich, dass die Punkte ihnen gehören. „Nur zwölf von 24 Gegenstößen zeugen davon, dass wir die Tore nicht gemacht haben“ kritisierte der Altenbögger Coach Sascha Feldhaus.
Altenbögge: Peitz (31. Karlin) – Schrupkowski, Altner (3), Herr (3), B. Breulmann, Lakonny (2), J. Korkowski (7/4), P. Breulmann, Hübener, Lublow (1), Kornrumpf (1).

SGH Unna Massen II – VfL Kamen II 23:15.
Um dem Nachbarn an der Spitze der Tabelle ein Bein zu stellen, fehlte dem VfL Kamen die Konstanz und Stärke. Die drei Tore Vorsprung zu Beginn der zweiten Halbzeit waren aber noch keine Garantie für einen doppelten Punktgewinn. Das änderte sich in den ersten den ersten 17 Minuten der zweiten Halbzeit. Obwohl ein Akteur in den letzten neun Minuten wegen einer roten Karte das Spiel von der Tribüne aus verfolgen musste, liefen die Schlussminuten im Sinne Unna Massens, die am Ende den 13 Saisonsieg einbrachten.

TuS Anröchte – Lüner SV 36:29.
Hatte der Lüner SV dem Drittplatzierten Heessen am Spieltag zuvor einen Hieb versetzt, fehlten in der Anröchter Halle am Samstag diese Attribute. Wie schon in vielen Partien vorher spielten die Anröchter ihre Heimstärke aus und ließen den Lüner SV abblitzen. Lünen konnte sich nur über das Führungstor zum 1:0 nach einer halben Minute freuen, ansonsten gab der TuS Anröchte den Ton an und marschierte teilweise mit einer Führung von fünf, sechs Toren vorne weg. Nicht zuletzt ein Verdienst des elffachen Schützen Frederik Gerken. Bis zum Schluss gab sich Gastgeber Anröchte keine Böße mehr.

TV Beckum II – HSG Soest  27:19.
Die im neunten Spiel in Folge unterlegenen Soester dürften in Beckum die letzte Chance vertan haben, sich noch Hoffnungen auf einen Klassenverbleib zu machen. Für die siegreichen Beckumer entspannt sich die Lage nur gering. Bis zum Seitenwechsel deutete noch alles auf einen knappen Spielverlauf hin. Nach dem 10:10-Pausenstand entwickelte sich das Spielgeschehen immer mehr im Sinne von Gastgeber Beckum. Mit 22:14 nach 52 Minuten war die Vorentscheidung für den TVB gefallen.

Hammer SC II – ASV Hamm-Westfalen IV 34:26.
Ausgerechnet der Ortsrivale aus Berge, der zuletzt dreimal leer ausgegangen ist, verschlechterte die Aussichten des ASV, oben ein Wort mitzusprechen. Er schnappte dem Nachbarn zwei wichtige Punkte weg. Zunächst ging es in der Voß-Halle recht knapp zu. Nach 20 Minuten erspielte sich der HSC einen Vorsprung von vier Toren und baute diesen bis zum Pausenpfiff auf 17:12 aus. Aber geschlagen wollte sich das Team von Gunnar Wild nicht geben und arbeitete sich auf zwei Tore heran. Für eine endgültige Wandlung des Spiels fehlte dem ASV das Stehvermögen, der HSC sorgte für eine Führung von mehreren Toren und baute diese bis zum Schluss noch aus.

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