Handball-Kreisliga: SGH Unna Massen II und SuS Oberaden III führen die Tabelle an

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Handball: SGH Unna Massen II nach einem mühevollen und knappen 27:26- Erfolg beim Schlusslicht HSG Soest und die bei der Westfalia in Kamen siegreiche Oberadener Dritte bilden nach dem Ausrutscher von Aufsteiger Heessen das Duo an der Spitze der Kreisliga Hellweg. Vorjahrsmeister Soester TV III gleicht mit drei Punkten gegen Anröchte und gegen Dolberg II das Punktkonto auf 16:16 aus und ist von der oberen Tabellenhälfte gar nicht mehr so weit weg.

TuS Westfalia Kamen – SuS Oberaden III 24:33.
Wieder in der heimischen Ebert-Halle am Ball mussten die Kamener die Punkte abschreiben. Im Spiel mit Derby-Charakter machte der Tabellenzweite aus Oberaden deutlich, dass der Punktekorb sehr hoch hängt. Nur anfänglich bot sich ein ausgeglichenes Torkonto  Mit konsequenter Chancenauswertung gelang es den Oberdenern, einen Fünftore-Vorsprung zum 11:6-Stand herauszuwerfen. Bei dieser Relation blieb es bis zum Pausenpfiff zum 14:19. Kamens Abwehr präsentierte sich nach dem Wechsel besser, so dass sich die Mannschaft nach der Hälfte der zweiten 30 Minuten auf 20:23 heran kämpfen konnte. Das erhoffte offene Spiel in der Schluss-Viertelstunde blieb aus, Fehlpässe und vergebene Chancen taten ein Übriges und der nunmehrige Tabellenzweite nahm beide Punkte ziemlich sicher mit an den Römerberg.
TuS Kamen: Korte, Müller – Wunder (1), Lehnen (4), Eckmann, Thom (4), Nguyen, Bülte, Papenberg (3), Kowalski (2), Lunke (8/3), Dreinschhoff  (1), Penning (1)
SuS Oberaden: Caspari, Lipinski – Heinz (2), Meier (6), Gonschewski (1), Lohmeier, Schäfer (8), Jaszmann (5), Junge, Ratzke (4), Neureiter (6/1), de West, Bober (1).

ASV Hamm-Westfalen IV – VfL Kamen II 34:25.
Dass der Hammer Sieg am Ende noch deutlich ausfallen würde, war im ersten Spielabschnitt nicht abzusehen. Da wechselte die Führung ständig und bei einem 15:12-Pausenstand für den ASV war für den VfL Kamen noch nichts verloren. Doch nach dem Wechsel machte das Team von Gunnar Wild ernst. Mit 23:18 zog Hamm erstmals mit einem größeren Vorsprung vondannen. Da konnten die VfLer auf Dauer nicht mehr mithalten und kamen bei neun Toren Differenz nicht mehr für einen Sieg in Betracht.

HSG Soest – SGH Unna Massen II 26:27.
Da ist die Spielgemeinschaft aus Unna, die wieder an die Spitze rückte, noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Nicht aber Michael Muhr, der ab der 35. Minute nach einem Foul an einem Gegenspieler das Spiel nach einer Disqualifikation mit Bericht nur noch von der Zuschauerbank verfolgen konnte. „Die Karte ist vehement von den Soestern gefordert worden“, hieß es im Unnaer Lager. Das entscheidende Tor zum Gästesieg fiel 15 Sekunden vor Schluss nach Meinung der Soester nicht regulär, weil Gästespieler den Raum betraten. Unna-Massen, bis dahin teilweise mit zwei Toren zurück, war froh, am Ende einen doppelten Punktgewinn mit nach Hause nehmen zu können. Da die Soester zwischendurch auch mal mit sechs Toren vorne lagen, nahmen sie für sich in Anspruch, wenigstens einen Punkt verdient zu haben.
HSG Soest: Wennemers, Vahrenbrink, Bügler (2), Brinkwirth (6), M. Scharf (4), Rummel (1), Kassing (3), Golze (2), Esken (2), Raufeisen (2), T. Ostermann (4), Buschhoff
SGH Unna Massen: J. Keller, Winter – Severin (5/3), Renzel, Bruss (4), Robben (5), Schiedeck (1), Muhr (2), Beule (1), Gennat (7/1), Leciejewska (1), Mundhenke (1), Clauss, M. Becker.

Soester TV III – Eintracht Dolberg II 31:28.
Die Negativserie hält für die Dolberger, die auf Platz sechs zurückgefallen sind, weiter an. Soest, zwischendurch mit fünf Toren nach zwanzig Minuten hinten, musste aber Schwerstarbeit leisten, um das Spiel noch umzubiegen. Bis kurz vor der Halbzeit verwandelten sie den Rückstand in eine knappe Führung, die beim Pausenpfiff aber schon weg war. Die entscheidende Phase hatten die Soester Mitte der zweiten Halbzeit, wo sie auf  28:22 davon zogen. Aber dann wurde es noch einmal knapp. Jan Stoppelkamp und Finn Voss-Fels bewahrten die Heimmannschaft vor einem Punktverlust.
Soester TV: Sosna, Witthaut – Steinweg (4), Matth. Stoppelkamp, Jan Stoppelkamp (11/4), Jungmann, Schröder (1), Voss-Fels (7), Brennecke (1), Kindt (4), Behrens (3)

Soester TV III – TuS Anröchte II 26:26.
Das  in der Woche nachgeholte „Ostderby“ der Kreisliga endete nach Meinung von Michael Kynast vom Soester TV mit einer gerechten Punkteteilung. Das Spiel in der Berufs-Kolleg-Halle verlief über weite Strecken in der ersten Halbzeit ausgeglichen, ehe Soest mit 14:11 mal einen größeren Vorsprung für sich in Anspruch nahm. Da aber einige Chancen liegen blieben, versäumte es die Heimmannschaft, sich zum Ende der ersten Halbzeit abzusetzen. Im Verlauf der zweiten Halbzeit gehörte Anröchte einige Male die Führung. Zum Schluss beantwortete Anröchte die Soester Führung mehrfach mit dem Ausgleich. Das war auch mit dem 26:26 so.
Soester TV: Witthaut – Steinweg (1), Schwäder, Matth. Stoppelkamp (2), Jan Stoppelkamp (2/2), Jungmann (1), Kynast (2), Schröder (7), Buck (6), Behrens, Niehage (5)

Hammer SC II – TuS Anröchte 27:32.
Der Negativtrend hält bei Hamm an. Für die Gäste aus Anröchte bedeutete der Sieg der erste doppelte Punktgewinn der Saison beim Gegner. Gut ins Spiel gekommen, verpasste der TuS Anröchte durch eine schwache Wurfausbeute schon zur Halbzeit eine Vorentscheidung und musste sich mit einer knappen 13:12-Führung begnügen. Dem Gästeteam von Trainer Reudenbach gelang es nach der Pause, die gegnerische Deckung aufzuweichen und die Chancen besser zu nutzen und sicherte relativ unkompliziert die Punkte. Für Hamm verschlechterte sich die Lage.
TuS Anröchte: Schütte, Döhring, R. Gerken (3), Schmidt (2), von Kölln (5), F. Gerken (14/9), Müller (3), Knepper (2), Petermeier (2),  Kleine (1).

Lüner SV – SCE Heessen 34:30.
Der Lüner SV hat die Niederlage beim Nachbarn SuS Oberaden III abgeschüttelt und erwies seinem Bezwinger danach einen Bärendienst und bezwang Oberadens Konkurrent aus dem Hammer Vorort. Das torintensive und zeitstrafenträchtige Spiel in der Rundturnhalle sah den Lüner SV lange Zeit komfortabel mit fünf Toren vorne. Zum Ende der ersten Halbzeit schmolz der LSV-Vorsprung auf 19:18 zusammen. Blieb die erste Hälfte des zweiten Durchgangs ausgeglichen, sicherte sich der Lüner SV in der Restspielzeit beide Punkte zum 17:17-Punktausgleich auf  Platz sieben. Für die Heessener bedeutet die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die Spitze.

 

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