Handball-Kreisliga: SGH Unna Massen II und SCE Heessen marschieren an der Spitze ins neue Jahr

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Handball: In der Handball-Kreisliga Hellweg marschieren SC Eintracht Hessen und SGH Unna Massen II nach ihren Siegen in Beckum beziehungsweise gegen TuS Anröchte mit 16:6-Punkten gemeinsam in das neue Jahr. Eintracht Dolberg II, VfL Kamen II und ASV Hamm Westfalen IV bleiben beiden auf den Fersen.

SGH Unna Massen II – TuS Anröchte 38:23.
Bisher ist es noch keiner Mannschaft gelungen, aus Unna einen Punkt zu entführen. Das gelang auch dem TuS Anröchte nicht. Der ließ in der Barlach-Halle zwanzig Minuten Unna Massen nicht aus den Augen. In den letzten zehn Minuten vor dem Pausenpfiff löste sich die heimische Mannschaft und verabschiedete sich nach einem 14:9-Zwischenstand mit einem 18:11-Vorsprung in die Pause. Im Verlauf der zweiten Halbzeit ließ die Mannschaft von Tim Severin und Benny Leciejewska den Gast aus dem Osten des Kreises überhaupt nicht mehr zur Entfaltung kommen. 23:13 nach sechs Minuten und 27:15 nach zwanzig Minuten waren deutliche Zwischenstationen zum achten doppelten Punkt. Jan Bruss hatte mit sieben Toren den Löwenanteil an den Toren. Frederik Gerken gehörte mit sechs Treffern zu den erfolgreichsten Werfern beim Gast, der mit kleinem Aufgebot nach Unna reiste.

SV Eintracht. Dolberg II – SuS Oberaden III 31:27.
In der Dolberger Mehrzweckhalle etwas zu ergattern,  ist nicht einfach. SuS Oberaden, in der Ferne nur einmal erfolgreich, musste diese schmerzliche Erfahrung machen. Nach dreizehn Minuten sah es mit einem 3:11-Rückstand recht düster für den Gast aus Oberaden. Doch die Mannschaft von Jürgen Klönne ließ sich dadurch nicht beirren und reduzierte den Rückstand bis zum Pausentee auf 17:13. Geschenkt bekamen die Dolberger in der zweiten Halbzeit nichts. Da arbeiteten sich die Gäste mehrfach bis auf drei Tore heran. Aber eine komplette Wende blieb ihnen versagt. Dolberg bleibt mit 15:7-Zählern den Konkurrenten Heessen und Unna Massen auf den Fersen.
SuS Oberaden: Caspari, Lipinski – Heinz (3), Meier (2/1), Gonschewski (5), Schäfer (5), Junge (3), Ratzke (1), Schott (5/1), Rau (2).

VfL Kamen II – Hammer SC II 33:24.
Nach drei Niederlagen in Folge war der VfL Kamen darauf bedacht, wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen und den Anschluss nicht zu verlieren. Nach mäßigem Erfolg beim traditionellen Eisstockschießen bei der Kamener Winterwelt ist das am Samstag in der Halle am Koppelteich ganz gut gelungen. Mit einem deutlichen Erfolg gegen den Tabellenneunten aus Hamm meldete sich Kamen zurück. Nach drei Kamener Niederlagen bekam Hamm den Siegeshunger zu spüren. Aber es war ein beschwerlicher Weg für den Sieger, denn die Mannschaft von Axel Nickol und Arnim Westendorf aus dem Hammer Osten legte sich bis weit in die zweite Halbzeit ziemlich quer und sorgte vor und vor allem nach dem Wechsel sieben Mal für einen Geichstand. Schließlich gelang es dem VfL Kamen, den Gegner abzuschütteln. Da halfen sechzehn Tore von Ligges ganz besonders.
VfL Kamen: T. Kissing, Armoneit – Jul. Keck (2/1), Hohl (1), Eilert (1), Jul. Brand  (1), Blickling, Ligges (16), Nie (1), Drees (7), Tim Brand (2), Filbrandt (2).

RSV Altenbögge II – TuS Westfalia Kamen 39:27.
Mit dem Sieg gegen den Soester TV reiste TuS Westfalia Kamen in das benachbarte Bönen. Dort hatte es die Mannschaft von Tobias Liedschulte mit einem Gegner zu tun, der alle guten Dinge drei sein lassen wollte und dieses Vorhaben mit dem dritten Heimsieg auch umsetzte. Kamen startete gut in die Partie mit Führungen bis zum 5:5. Doch dann drehte sich das Blatt zugunsten Altenbögges. Der RSV zog bis zum Seitenwechsel auf 18:10 davon und schuf damit gute Voraussetzungen für den Sieg. Kamen blieb in der zweiten Halbzeit blass. Altenbögge bestimmte weiter das Geschehen und hielt die Führung hoch bis zu einem deutlichen Endstand. Enttäuschte Gesichter beim Gast aus Kamen, der erst zweimal auswärts punkten konnte. Da halfen auch die elf Tore von Julian Lunke nicht. Damian Jablonski und Janosch Korkowski schnürten beim Sieger einen Neunerpack.
RSV Altenbögge: Karlin – Nitsch (5/2), Altner (2), Isenbeck (4), Pieper (3), Bolzt, Jablonski (9), Korkowski (9/1), Schröder (2), Hübener, Lublow (1), Peitz, Kornrumpf (2)

TV Beckum II – SC Eintracht Heessen 24:26
Spitzenreiter Heessen verabschiedete sich mit einem Sieg in die kurze Weihnachtspause, denn bereits am 4. Januar geht es mit der 38. Auflage des Neujahrsturnieres in der Sachsenhalle weiter. Ahlener SG, SCE Heessen, HSG Soest (Gruppe I), RSV Altenbögge, TV Werne und Eintracht Dolberg (Gruppe 2) bilden ein Illustres Teilnehmerfeld. In der Beckumer Jahn-Halle hatte der Spitzenreiter jedoch eine harte Nuß zu knacken. Beckum trat dem favorisierten Gast recht forsch entgegen und ärgerte ihn mit einer 7:4-Führung. Doch das rief wiederum den Gast aus dem Hammer Vorort auf den Plan, der mit einem 14:11-Vorsprung in die Halbzeitpause ging. Den Gegner erst gar nicht aufkommen lassen, war die Devise Heessens in der zweiten Halbzeit, aber man musste ackern, um nach einem 22:23-Anschluss die Oberhand zu behalten.

HSG Soest – Lüner SV 34:39.
Bisher hat sich der Trainerwechsel beim Lüner SV ausgezahlt, denn durch drei Siege in Folge kann der Bezirksligaabsteiger sein Punktkonto zum 11:11 ausgleichen. Mit 34 Toren müsste man normalerweise ein Spiel gewinnen“ glaubten die Soest, deren Dasein am Tabellenende weiter angespannt bleibt. „Die zweite Halbzeit haben wir gewonnen, aber uns fehlen vier Punkte“ war die Erkenntnis von HSG-Trainer Michael Eckey. Bis zur Halbzeit legten die Lüner wie die Feuerwehr los und verabschiedeten sich mit einem deutlichen 21:12-Vorsprung in die zweiten dreißig Minuten. Hier lief es besser für Soest, aber Lünen ließ sich nicht das Heft aus der Hand nehmen und verließen die Dülberg-Halle mit dem fünften Saisonsieg und einem ausgeglichenen Punktverhältnis von 11:11.
HSG Soest: Vahrenbrink, Wennemers – T. Ostermann, Brinkwirth, Bügler, Kassing, Haverland, Rummel, Golze, Preuß, Hattwig

ASV Hamm Westfalen IV – Soester TV III 33:26.
Bisher ist es noch keinem Gast gelungen, einen zählbaren Erfolg aus der Stein-Halle mitzunehmen. Am Mittag sah es noch schlecht aus für den Gast, aber dann sprangen A-Jugendliche ein. Mit ihnen startet Soest im Hammer Osten gut und führte 12:7 und 17:13 bis kurz vor der Halbzeit. Schließlich starteten die Hammer ihre Aufholjagd und trafen in Folge bis zum 23:19 Mitte der zweiten Hälfte. Die Bördestädter bäumten sich noch einmal auf und glichen zum 23:23 aus. Doch in den letzten zehn Minuten brachen alle Dämme beim Gast. „Hamm hat sich in der zweiten Halbzeit auf uns eingestellt, die schwindende Konzentration tat ein Übriges“ sagte STV-Coach Michael Kynast. Julian Kasselmann war mit neun Toren Hamms erfolgreichster Werfer.
Soester TV: Sosna, Witthaut – Dörnemnn (7/1), Schräder (10), Steinweg, Schwinn, Jan Stoppelkamp Jungmann (1), Kynast (1), Niehage (6).

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