Handball-Kreisliga: Nur noch TuS Kamen und HSG Unna mit „weißer Weste“

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Handball-Kreisliga: TuS Westfalia Kamen und HSG Unna sind am vierten Spieltag die beiden einzigen Mannschaften, die mit weißer Weste an der Spitze der Kreisliga Hellweg stehen. Dagegen rangiert Bezirksliga-Absteiger TuS Jahn Dellwig nach der zweiten Saisonniederlage beim Aufsteiger TV Beckum II auf Platz sechs.

TuS Westfalia Kamen – Handball Hamm IV 31:28. Zwei zum Favoritenkreis zählenden Mannschaften lieferten sich am Sonntagabend eine spannende Partie in der Kamener Ebert-Halle. Die Mannschaft aus Hamm fand zunächst den besseren Einstieg ins Spiel und führte 3:1 und 5:2, ehe die Weinberger-Sieben besser ins Spiel kam und nach dem 7:7-Ausgleich die Führung übernahm. Diese wurde bis zum Seitenwechsel auf vier Tore ausgebaut. Nachdem es zwischendurch 18:12 stand, brachte Tim Chilla die Hammer nach siebenunddreißig Minuten auf 18:16 heran. Auch bei 20:18, 21:19 und 23:21 waren die Gäste aus dem Hammer Osten dran. Die Spannung blieb. Durch Florian Lehnen konnte sich TuS Westfalia Kamen zweimal mit vier Toren absetzen und schuf damit die Voraussetzungen für den Sieg.
Das nächste Ligaspiel bestreitet der TuS am 22.Oktober um 17 Uhr bei Eintracht Dolberg 2.
Zuvor steht am kommenden Sonntag aber noch das Pokalspiel gegen Bezirksligist HC Heeren auf dem Programm. Anwurf in der Friedrich-Ebert-Halle ist um 17 Uhr.
TuS Westfalia Kamen: Kissing – Rob. Meding (4), Pfeil (5/4),Henne (2), Lehnen (6), Eckmann (6), Wortmann (3), Simon Meding (3),Dreischhoff, Lunke, Heinz (2)
SG Handball Hamm: Drefahl, Rose – Faust (1), Kluh, Wortmann (4),Hudasch (1), Kruse (1), Krüger, Seb. Pannott (9/1), Kreienfeld (8/3), Till Heinlein, Müller, Hegemann (2), Chilla (3/1).

HSG Unna – Hammer SC II 36:20.  Mit einem nie gefährdeten Sieg verließ die Pluschke-Sieben am Samstagabend die Barlach-Halle. Beide Mannschaften hatten nicht die besten personellen Voraussetzungen und mussten ersatzgeschwächt antreten. Schon bald zeichnete sich ab, wer die Halle als Sieger verlassen würde. HSG Unna übernahm sofort die Führung und 2:0, 4:1 und 7:3 vorne. Durch ein paar Nachlässigkeiten brachte sich die HSG-Sieben um die Führung und musste nach fünfzehn Minuten den 7:7-Ausgleich hinnehmen. Doch die Unnaer fanden wieder zu ihrem Rhythmus, setzten sich zunächst auf 13:7 ab und schafften mit dem 17:8-Pausenvorsprung die Vorentscheidung. Da sich Unna etwas zurücknahm, konnte Hamm den Rückstand zunächst in Grenzen halten. Am Ende machten sechzehn Tore den Unterschied und Unna rückte vorrübergehend an die Tabellenspitze. Das 100. Saisontor dürfte Philipp Osterwald etwas gekostet haben.
HSG Unna: Keller, Schwake – Engelhard (11), Swoboda (8), Osterwald (2), Mundhenke 81), Nicolaiciuc, Braach (2), Muhr (1), Hoffmann (6), Schäfer (5)
Hammer SC: Jaeschke, Peters – Werner, Böse (7/1), Wohlrath (1), Nickol (1/1), Ströter (6/2), Kowalke (3), Winterstein (1), Schneiders (1).

TV Beckum II – TuS Jahn Dellwig 21:20. Nach sechzig spannenden Minuten in der Jahn-Halle in Beckum zog TuS Jahn Dellwig knapp den Kürzeren. Beckum lag bis zum 4:4 in den ersten zehn Minuten immer mit einem Tor in Führung. In den folgenden fünf Minuten führte Gastgeber Beckum mit 7:4 etwas deutlicher. Bei diesem Abstand von drei Toren blieb es zum Seitenwechsel mit 12:9. Alexander Unkhoff verpasste mit einem ausgelassenen Siebenmeter, Dellwig nach gut zwanzig Minuten wieder auf ein Tor heranzubringen. Jan Gausmann sorgte mit zwei Toren in Folge für einen 16:12- Vorsprung Beckums. So sehr sich die Dellwiger auch mühten, das Spiel zu drehen. Mit einem knappen Ergebnis blieben die Punkte in Beckum.
TV Beckum: Große Lohmann, Klasen – Vogt, Bröckling (1), Kleinerüschkamp, Steinhoff (2), Droll (1), Magowski (2), Gausmann (3/1), Hoffmeister (3), Neumann (1), Rol. Berief (5/3), Exner, Gottwald (3)
TuS Jahn Dellwig: Stracke – Olbrich (3), Heinemann, Rahn, Unkhoff (3/1), Stammer (3/1), Moldenhauer (5), Joh. Schreiber (1), Egger (5), Heinemann, Kohl, Laurin Schreiber

TV Ennigerloh II – Eintracht Dolberg II 37:34. In einem torreichen Treffen starteten die Dolberger mit einer Niederlage verspätet in die Saison. Bis zum 5:5 verlief das Spiel ausgeglichen. Der Ennigerloher Zwischenspurt auf 9:5 und 10:6 verpuffte. Bei 12:12 hatten die Gäste den Rückstand wettgemacht und übernahmen selbst eine knappe Führung, die aber nicht lange Bestand hatte, denn Eric Voeth ließ mit zwei Treffern in Folge Ennigerloh mit einer 19:18-Führung in die Pause gehen. Bis zum 26:26 nach gut vierzig Minuten gelang es keiner Mannschaft, sich Vorteile zu verschaffen. Danach blieb es weiter eng. Dirk Passgang verhalf seiner Mannschaft zu einem Dreitore-Vorsprung, den sie zwei Minuten vor Schluss auf vier Tore erhöhte und damit für die Vorentscheidung sorgte.
TV Ennigerloh: Hahne – Seb. Michelswirth, Wiemann, Voeth (5), Heukmann, Hansmersmann (1), Kamenering (1), Hartmann (2), Menzel, Passgang (10/2), Ronge (4), Dzeeubalka (1), Drechsler (10), Lütke Zutelgte (3)
Eintracht Dolberg: Hötte, Jürgen Sumpmann – Kruspki, Kühler (3), Kellermann (13/7), Schlieper (1), Lyauf (5), Schröer (8), Völker (3/1), Tob. Sumpmann (1)

VfL Brambauer II – Soester TV III 43:25. Viele Tore in der Brambauer Halle an der Diesterwegstraße. Mit dem zweiten Saisonsieg verbesserte sich Neuling Brambauer auf den siebten Tabellenplatz. Das Team von Christoph Sprenger musste sich bis zur elften Minute mit einer 7:6-Führung begnügen. Die erste Luft verschaffte sich der VfL Brambauer in den Restminuten der ersten Halbzeit mit einer 18:13-Führung. Mehr als vier Tore kam der Soester TV bei 19:15 und 26:20 nicht heran. David Mross schraubte Brambauers Vorsprung nach fünfzig Minuten auf zehn Tore. Auch diesen Abstand vermochte der knapp besetzte Soester TV nicht zu halten und ging klar unter. Tobias Eder war mit vierzehn Toren Brambauers erfolgreichster Werfer.
VfL Brambauer: Tesch, Poerschke (3), Wissmann (3), Rykowski, Floss (1), Hövener (1), Nil. Scheidereit (4), Eder (14/1), Karsafi (3), Ziepel (1), Inel (2/1), Surkamp (5), Mross (6)
Soester TV: Witthaut – Jungmann (3/1), Matth. Stoppelkamp , Arens (8), Behrens (7/), Walke (1), Ebbinghaus (2), Linnemann (1), Franke (3), Schneidewind

SCE Heessen – Lüner SV II 23:19. Durch die vierte Niederlage kommt der Lüner SV vom Tabellenende nicht weg. Die Mannschaft von Wolfgang Rzychon hatte in der Sachsenhalle nicht den besten Einstand. Heessen führte 4:0 und 6:2. Bevor die Seiten mit 11:10 gewechselt wurden, blieb es knapp, so dass der LSV mit einiger Zuversicht in die zweiten dreißig Minuten ging. Julian Pein glich nach gut vierzig Minuten zum letzten Mal für den Gast aus Lünen aus. Von dem 18:15-Zwischenspurt profitierte Heessen, bei 22:18 sogar mit vier Toren vorne, bis zum Schluss und behauptete den Vorsprung.
SCE Heessen: Ziethmann, Haubrock – Hooge (2), Kohlhaas (2), Eray Aydogdu (3), Strohmeier (1), Kasselmann, Göring, Rumke (8/4), Christoph Kestel (3), Rychlick (3), Angstmann (1), Krogmeier
Lüner SV: Terhalle, Thomas, Gores (4), Hendrik Pein (1), Julian Pein (4/3), Voss (2), Melcher, Schmidt (6/2), Zeiger (2).

Bild: Elffacher Torschütze für die HSG Unna im Spiel gegen Hamemr SC / Foto HSG

 

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