Handball-Kreisliga: HSG Unna und TuS Kamen gehören zu den Verfolgern von Spitzenreiter Beckum

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Handball: An der Spitze der Handball-Kreisliga Hellweg wird Spitzenreiter TV Beckum II, der beim Aufsteiger VfL Brambauer II beide Punkte holte, von den Mannschaften HSG Unna, SG Handball Hamm IV und Eintracht Dolberg II, die ihre Spiele gewannen, verfolgt. Dazu zählt auch noch der TuS Westfalia Kamen, der einen Punkt gegen Heessen abgab und Boden verlor. Dellwig rutscht nach der Niederlage in Hamm weiter ins Mittelfeld. Im Nachholspiel am Dienstag beendete der Lüner SV II durch den Sieg beim Hammer SC II die schwarze Null vorne und verbuchte die beiden ersten Punkte.

VfL Kamen II – Hammer SC II 28:27.
Siegeshungerich waren beide Teams, denn sie verloren zuletzt ihre Spiele. Dementsprechend war der Ehrgeiz groß, um wieder auf den Erfolgsweg zurückzukehren. Bevor es mit einem 16:16-Gleichstand in die Pause ging, verliefen die ersten dreißig Minuten sehr abwechslungsreich. Das Team von Axel Nickol aus Hamm führte zunächst mit 5:2 und behauptete die Führung über 13:10, ehe der VfL Kamen vor der Pause noch mal Aufwind bekam und ausglich. In der zweiten Halbzeit war es umgekehrt. Da riss Kamen mit 21:18 die Führung an sich und baute diese auf 26:20 aus. Damit war der VfL noch nicht am Ziel. Hamm versuchte mit der zweiten Luft das Spiel noch mal zu drehen und startete eine Aufholjagd, die fast erfolgreich verlaufen wäre.
VfL Kamen: Armonat – Henze, Schuster (5), Justus Keck (4), Drees (1), Nie (1), Heinzerling (1), Eilert (3/2), Schäfer, Stahl, Hoffmann, Vanbeek (7), Walters (5/1), Ligges
Hammer SC: Peters – Heynen (1), Freiherr (5/5), Barth (6), Roesmann, Pyttel (7), Wohlrath (1), Czeloth (2), Kunze-Berduyarov (1), Schneiders, Kowalke (3), Winterstein, Trockel

TV Ennigerloh II – HSG Unna 22:25.
Auch wenn es am Ende drei Tore waren, kann man von einem Start-Sieg der HSG Unna, die ohne den erkrankten Trainer Matthias Pluschke auskommen musste, sprechen. Von Beginn an bestimmten die Gäste das Spiel, versäumten es aber, mehr aus ihren Möglichkeiten zu machen und frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Der TV Ennigerloh hielt gut mit bis zum 8:8 und konnte immer wieder ausgleichen. In den letzten zehn Minuten vor dem Wechsel bekam HSG Unna wieder Oberwasser und nahm einen 14:10-Vorsprung mit in die Pause. Als zu Beginn der zweiten Hälfte zwei weitere Treffer zum 16:10 dazu kamen, war die Vorentscheidung bereits gefallen. Obwohl sich der TV Ennigerloh bemühte, noch einmal heranzukommen, verwalteten und behaupteten die Gäste aus der Kreisstadt ihre Führung. Bis zum Endstand spielte Unna locker runter. Nächste Woche kommt Nachbar TuS Kamen, 18.30 Uhr. Danach möchte man mit zwei Punkten in die Weihnachtsfeier gehen.
TV Ennigerloh: Krapp, Teckentrup – Drechsler (4), Wiemann (1), Heukmann, Ronge (3), Kammering (1), Dzeubalka (1), Menzel (1), Kornath, Gesell (3/1), Lütke Zutelgte (8/1)
HSG Unna: Keller, Wigger, Schwake, Mann (5), Rehfeldt, Hoffmann (3), Schollmeier (1), Swoboda (1), Muhr (1), Schäfer (2), Osterwald (1), Engelhard (9/3), Nicolaiciuc (1), Mundhenke (1),

SG Handball Hamm IV – TuS Jahn Dellwig 29:24.
SG Handball Hamm baute die Erfolgsserie auf vier Spiele aus. Dagegen endete Dellwig Dreier-Siegesserie. In der Stein-Halle am Figgen-Weg lief es für den Gast von der Ruhr anfänglich nicht. 6:2 und 10:4 waren zwei Spielstände, die man so nicht erwartet hatte. Bis zum 14:9 in der Halbzeit konnte man nicht viel am Abstand ändern. Damit musste sich TuS Jahn Dellwig auch zu Beginn des zweiten Durchgangs abfinden. 17:10 und 20:14 deuteten darauf hin, dass Hamm die Punkte im Sack hatte. Aber dann bäumte sich die Gastmannschaft noch einmal auf. Bei 23:23 und 24:24 kam wieder Spannung ins Spiel. Aber die konnte Dellwig nicht hoch halten. Mit fünf Toren sah es am Ende doch wieder deutlich für Hamm aus.
SG Handb. Hamm: Drefahl, Rose – Faust, Kluh (1), Wortmann (5/1), Hudasch, Krüger, Seb. Pannott (1), Kreienfeld (11/2), Mark Dickschat, Kruse (2), Hegemann (3), Reimann (6)
TuS Jahn Dellwig: Walkuschewski – Olbrich (1), Rosteius (2), Blaesing, Rahn (2), Stammer (4), Moldenhauer (3), Joh. Schreiber (4), Yannick Stracke (1), Egger, Heinemann, Hering (1), Frese, Laurin Schreiber (6/3)

TuS Westfalia Kamen – SCE Heessen 24:24.
Auch wenn der TuS auf Heinz, Eckmann und Kowalski verzichten musste, hatte sich die Weinberger-Sieben mehr vom Spiel versprochen als einen Punkt. Das Spiel verlief zunächst sehr schleppend. Nach zwölf Minuten führte Kamen gerade mal mit 4:3, da reihenweise die besten Chancen liegen gelassen wurden. Zum Glück konnten sich die Kamener auf ihre Defensive verlassen, was letztlich auch zu einem 12:9 Vorsprung zum Abschluss der ersten dreißig Minuten führte. In der zweiten Halbzeit hoffte man auf eine Steigerung, insbesondere im Angriffsbereich, bei den Gastgebern. Aber bis Mitte der zweiten Hälfte musste man sich mit einem 16:16-Gleichstand begnügen. Das Spiel war nicht schön, verlief aber fortan spannend für die Zuschauer. Kleine Zwischenspurte brachten Kamen 20:18 und 22:19 in Front und Kamen schien auf der Siegerstraße. Durch Ballverluste kam man vom Weg auf zwei Punkte ab. 32 Sekunden vor dem Abpfiff glich Heessens erfolgreichster Werfer Eray Aydogdu (Bild 9 Tore) zum 24:24. Danach wurde der Wurf der Mannschaft von Ralf Weinberger von Heessens Torwart entschärft. „Eine unzureichende Leistung hat zum Punktverlust geführt“ war der Kamener Trainer nicht zufrieden.
TuS Westfalia Kamen: Kissing – R. Meding (1), Pfeil (6/3), Henne, Lehnen (49, Wortmann (3/3), S. Meding , Dreischhoff (1), Witt (4), Lunke (4), Bülte (1)
SCE Heessen: Ziethmann, Haubrock – Hooge (3), Eray Aydogdu (9), Strohmeier (1), Kasselmann, Droste (4), Ruhmke (1), Matth. Kestel (3/3), Angstmann (1), Krogmeier (2)

VfL Brambauer II – TV Beckum II 24:28.
Spitzenreiter TV Beckum kam mit neun Siegen in Folge in die Halle an der Diesterwegstraße. Dort zeigte Gastgeber Brambauer Respekt vor dem Mitaufsteiger und Tabellenführer. 5:1 nach acht Minuten und 8:2 nach knapp dreizehn Minuten sprachen schon eine deutliche Sprache für den Spitzenreiter. Aber mit zunehmender Spielzeit legte Brambauer die Scheu ab und kämpfte sich heran und glich bei 10:10 aus. Beim Wechsel war Beckum dann wieder mit zwei Toren vorne. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Der TV Beckum bestimmte das Spielgeschehen, brachte bei 15:22 und 17:24 wieder sieben Tore zwischen beide Mannschaften. Als Brambauer noch mal aufmuckte war es zu spät, es blieb bei vier Tore Abstand.
VfL Brambauer: Tesch, Pörschke (3), Wissemann (2), Surkamp (1), Floss (1), Hövener (1), Scheidereit (3/1), Gottschling, Karsafi (5), Ziepel (3/2), Inel (2), Möllmann, Niemeyer (3)
TV Beckum: Große-Lohmann – Ruddigkeit, Tob. Vogt (4), Droll, Gausmann (6), Striethorst (3), Berief (8/4), Exner (1), Gottwald (5), Jan Vogt (1).

Hammer SC II – Lüner SV II 31:38.
Lange Zeit war es ein zähes Ringen am Dienstagabend in der Voß-Halle in Hamm. Beide Mannschaften wollten ihre Negativserie beenden. Am Ende ging der Lüner SV als klarer Sieger hervor und brachte die beiden ersten Pluspunkte auf sein Konto. Die Vorentscheidung fiel in den letzten zwölf Minuten vor der Pause. Verlief das Spiel bis dahin knapp, bekam der Lüner SV das Spiel immer in den Griff und setzte sich über 14:10 bis zum Pausenpfiff auf 19:13 ab. Da Hamm nicht gewillt war, Punktlieferant zu werden, sorgten zu Beginn der zweiten Halbzeit die Bemühungen dafür, dass der Spielstand bei 19:21 und 20:22 noch einmal eng wurde und eine Wende möglich schien. Der Lüner SV mit den beiden elffachen Schützen Marcel Mai, der kurz vor Schluss noch die rote Karte nach der dritten Zeitstrafe sah, und Matthias Schmidt setzte sich wieder ab und nahm die Punkte mit nach Hause.
Hammer SC: Peters, Heynen – Wolf (2), Barth (4/1), Pyttel (10/2), Wohlrath (7), Nüsken (1), Czeloth, Konze-Berduayarov (2), Strödter (2), Kowalke (3), Winterstein, Schneiders
Lüner SV: Bülhoff, Zweigel, Thoms – Bugnowski (1), Mai (11), Rehagel (2), Hendrik Pein, Julian Pein (3), Schink, Neve (4), Hentschel (4), Schmidt (11/2), Rolle (2).

Eintracht Dolberg II – Lüner SV II 37:32.
Der Lüner SV ging am Ende zum neunten Mal leer aus, verkaufte sich in Dolberg phasenweise recht gut. Bis zum 11:11 nach siebzehn Minuten konnte sich keine Mannschaft absetzen, obwohl Dolberg zu Beginn 4:1 führte. Vor der Halbzeit setzte sich Gastgeber Dolberg etwas durch und kam über 15:12 und 17:14 zu einem 20:17- Halbzeitvorsprung. Für den Lüner SV war das kein Grund, schon aufzustecken. Trotz aller Anstrengungen gelang es aber nicht, den Rückstand abzubauen. Dolberg war stark genug, Lünens Versuche abzuwehren und bei 29:24 und 33:28 die Führung wieder auszubauen und diese auch bis zum Schluss zu behaupten. Simon Kellermann (12) und Matthias Schmidt (13) bei Lünen waren die erfolgreichsten Schützen in diesem Spiel.
Eintracht Dolberg: Hötte, Krupski – Kühler (1), Kellermann (12/5), Schlieper (1), Faust, Lauf (4), Tob. Schröer (3), Völker (7), Casrsten Schröer (2), Sumpmann, Brentrup (7), Kastner
Lüner SV: Thoms – Voss, Rolle (6), Hendrik Pein, Bugnowski (1), Schink (2), Siegeroth, Hentschel (7), Schmidt (13/1), Zeiger (3).

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