Handball-Kreisliga: Auch TuS Westfalia Kamen kann Spitzenreiter Beckum kein Bein stellen

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Handball-Kreisliga: Aufsteiger TV Beckum hält auch am 10. Spieltag der Handball-Kreisliga Hellweg die Spitze, da auch TuS Westfalia Kamen den Beckumern kein Bein stellen konnte. HSG Unna beendete mit dem Sieg gegen VfL Kamen II die Negativserie von zwei Niederlagen und ist wieder Zweiter.

HSG Unna – VfL Kamen II 23:17
Nach zwei Niederlagen kehrte HSG Unna wieder in die Erfolgsspur zurück. „Wir haben es geschafft, die Abwehr zu festigen, allerdings im Angriff wurde noch zu schwach abgeschlossen“ war HSG-Trainer Matthias Pluschke erleichtert. Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. 1:0 und 2:1 für Kamen, 5:4 und 8:7 zur Halbzeit für die Gastgeber. Die Entscheidung fiel dann in den ersten Minuten nach der Halbzeit, Bis zur 38. Minute zog HSG Unna mit sechs Toren in Folge auf 14:7 davon. Das war die Entscheidung, denn Kamen war nicht in der Lage, dem Spiel eine Wende zu geben. Die HSG brachte die beiden Punkte locker nach Hause. VfL-Akteur Moritz Martinovic dürfte sich eine Sperre eingehandelt haben, denn bei einem Revanchefoul mit einem Faustschlag ins Gesicht von Michael Muhr fünf Minuten vor Schluss, zückten die Schiedsrichter die rote Karte mit Bericht.
HSG Unna: Keller, Schwake – Severin (2/2), Mann (1), Hoffmann, Swoboda (6/2), Muhr (1), Schäfer (5), Osterwald, Braach (4), Engelhard (2), Nicolaiciuc (1), Mundhenke (1)
VfL Kamen: Armonat, Hohl – Henze (4), Schuster, Drees, Brnad, Nie (1), Eilertt (5/2), Schäfer (1), Verkely, Ligges (2), van Neek (1), Walters, Martinovic (3)

TV Beckum II – TuS Westfalia Kamen 25:22
Bis auf Kowalski, auch Standby-Spieler Maaz war mit von der Partie, hatte Kamens Trainer Ralf Weinberger seinen kompletten Kader zur Verfügung und mit Oldie Oebbeke noch einen zweiten Torwart. Dem TuS gehörte die Anfangsphase mit einer 5:1-Führung nach neun Minuten. Doch der TV Beckum verlor dadurch sein Gleichgewicht nicht, und glich bereits nach zwanzig Minuten zum 7:7 aus. Da wurde die Aggressivität in der Kamener Deckung vermisst. Von nun an war es ein enges Spiel, in dem sich keine Mannschaft Vorteile verschaffen und absetzen konnte. Die Folge war ein 12:12-Gleichstand beim Pausenpfiff. TuS Kamen schloss zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei Angriffe mit schnellen Toren ab. Mit einem 16:14-Vorsprung war die Welt für Kamen noch in Ordnung. Statt die Führung auszubauen, blieben drei Angriffe ohne krönenden Abschluss. Zudem gingen Bälle durch Fehlpässe verloren. Dadurch kam der TV Beckum ins Spiel zurück. In der 46. Minute erfolgte der 18:18-Ausgleich. Eine doppelte Unterzahl Kamens nutzte der TV Beckum, durch zwei verwandelte Siebenmeter mit 20:18 in Führung zu gehen. Dem Gast fehlte die Durchsetzungsfähigkeit im Angriff, um wieder zurück zu kommen. Vor allem die rechte Angriffsseite war zu harmlos, zwei Siebenmeter wurden außerdem nicht genutzt. Daher blieben die Punkte in Beckum.
TV Beckum: Große-Lohmann, Klaasen – Tob. Vogt, Bröckling, Hill3brand, Steinhoff (2), Margowski, Gausmann (5), Hoffmeister (4), Striethorst (3), Berief (10/(6), Exner, Gottwald (1), Jan Vogt
TuS Westfalia Kamen: Kissing, Oebbeke – R. Meding (3), Maaz (3), Pfeil (4/4), Henne (1), Lehnen (3), Eckmann (1), Wortmann, S. Meding (2), Dreischhoff, Witt, Lunke, Heinz (4), Bülte (1)

TuS Jahn Dellwig – Soester TV III 34:23
TuS Jahn Dellwig überstand die dreiwöchige Pause erfolgreich und setzte mit einem deutlichen Sieg das Meisterschaftsprogram fort. Die erste Halbzeit gehörte doch weitgehend den Gästen aus der Bördestadt. 4:1, 7:3 und 10:6 waren schon etwas größere Führung des Soester TV, der mit einem schmalen Spielerkader auskommen musste. Das dürfte auch der Grund gewesen sein, dass sich das Geschehen nach dem 18:18 wandelte. Zunächst war Dellwigs Vorsprung noch knapp, aber nach 49 Minuten fiel der Unterschied mit 25:20 schon deutlicher aus. Nachdem die Dellwiger Führung auf acht Tore beim 30:22 auf acht Tore anwuchs, fiel das Endergebnis noch deutlicher aus.
TuS Jahn Dellwig: Walkuschewski, Stracke – Olbrich (4), Rosteius (3), Heinemann, Rahn (6), Unkhoff (1), Stammer (5), Moldenhauer (3), Yannick Stracke, Egger (1), Hering (6), Frese, Laurin Schreiber (5/3)
Soester TV: Witthaut, Wanzke (3), Arens (3), Horbach, Behrens (4), Mess (10/1), Jungmann (2), Patrick Vahle (1/1)

Lüner SV II – SG Handball Hamm IV 23:28
Der Ausgang des Spiels entspricht keineswegs dem Spielverlauf. Schlusslicht Lüner SV musste dem Tabellendritten zwar die Punkte überlassen, machte ihm den Punktgewinn aber nicht leicht. Bis zum 4:4 waren die Lüner dran, doch dann bestimmten die Hammer, die 11:5 vorne lagen, das Spielgeschehen. Der Lüner SV kam nach der Pause viel besser ins Spiel als der Gegner. Hamms Vorsprung schmolz . Nach sechs Minuten hatte der LSV, bei dem Trainer Christian Neve aushalf, ausgeglichen und führten bis zum 20:20 zwischenzeitlich. In den letzten zwölf Minuten wandelte sich das Geschehen und die Hammer übernahmen die Führung und bauten sie bis zum Schluss aus.
Lüner SV: Zweigel, Thoms –Voss, Melcher, Hendrik Pein, Julian Pein (4/1), Schink, Neve (6/2),Schünemann (5), Siegeroth, Schmidt , Rolle (7), Zeiger
SG Handball Hamm: Drefahl, Thisssen, Faust (2), Rose, Kluh (1), Wortmann (4), Krüger, Seb. Pannott (8/2), Kreienfeld (3/2), Till Heinlein (1), Kruse (4), Müller, Reimann (5), Strauch

Hammer SC II – Eintracht Dolberg II 18:26
Das Duell des Tabellenelften gegen den Tabellensechsten ging eindeutig zugunsten des Gastes aus. Nach sieben Minuten führte der Gast mit 5:0. Nach weiteren zehn Minuten bauten die Dolberger den Vorsprung auf 8:2 aus. Erst zum Ende der Halbzeit baute Hamm den Rückstand etwas ab. Der HSC kam nur beim 11:14 noch einmal auf drei Tore heran. Zu mehr waren die Hammer nicht in der Lage, Dolberg bestimmte die letzte Viertelstunde und dehnte Vorsprung auf acht Tore aus. Thomas Senf war mit der Gastmannschaft zufrieden.
Hammer SC: Jäschke, Peters, Heynen (1), Sparding , Barth (8/3), Wohlrath (1), Loer, Nuesken (2), Czeloth, Kunze-Berduvarov (1), Werner, Kowalke (2), Winterstein (2), Dahmen
Eintracht Dolberg: Budde, Hötte – Krupski, Kühler, Kellermann (3), Schlieper (1), Faust (3), Lauf (2), Schröer (3), Völker (1), Sumpmann (3), Brentrup (9/1), Kalthoff, Kastner (1)

SCE Heessen – TV Ennigerloh II 29:33
Zwei Niederlagen bei Handball Hamm und gegen Beckum hat der TV Ennigerloh gut überstanden und kehrte auf den Erfolgsweg zurück. Heessen ging nach drei Punkten aus den letzten beiden Spielen wieder leer aus und ist mit dem umgekehrten Konto als Ennigerloh Achter. Nach fünfzehn Minuten zeichnete sich noch kein Sieger ab, denn da stand es nach einer knapper Ennigerloher Führung 9:9. Die Minuten danach nutzte der TV Ennigerloh, um auf 16:10 davon zu ziehen. Die Gäste kamen mit einer 18:13-Führung aus den Kabinen und ließen sich nicht wieder abhängen. Vielmehr wuchs der Vorsprung bis zur fünfzehnten Minute auf zehn Tore bei 30:20 an. In den letzten zehn Minuten sah Heessen wieder besser aus, aber für eine Wende war es zu spät.
SCE Heessen: Zithmann, Haubrock – Hooge (1), Eray Aydogdu(9), Strohmeier (4), Kasselmann, (3), Haber (1), Matth. Kestel (5/1), Oberkönig (3), Droste (2), Krogmeier (1)
TV Ennigerloh: Krapp, Teckentrup – Drechsler (7), Wiemann, Vöth (8), Heumann (1), Ronge (3), Kammering, Seb. Michelswirth, Dzeubalka (2), Passgang (8/1), Kornath, Lütke Zutelgte (4).

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