Handball-Frauen-Verbandsliga: Derby und erstes Endspiel

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Königsborn gegen Kaiserau

Königsborner SV – TVG Kaiserau (Samstag, 19.15 Uhr). Vor dem Derby steckt der TVG Kaiserau weiter im Abstiegskampf, während die Lage für den Königsborner SV vier Spieltage vor Saisonende entspannt aussieht. Dennoch möchte das Team von Trainer Thomas Swoboda nach dem Hinspielsieg und dem kürzlichen Erfolg im Kreispokalfinale den dritten Sieg in der laufenden Spielzeit gegen den Kontrahenten aus Kaiserau einfahren.

Der TVG steht momentan einen Punkt vor einem Abstiegsplatz, könnte also bei einer Niederlage und gleichzeitigem Erfolg der Konkurrenz in die ungeliebte Zone der Tabelle abrutschen. Königsborn rangiert auf dem sechsten Tabellenplatz. Sowohl im Kreispokalfinale, als auch im Hinspiel konnten die Kreisstädter, nachdem beide Spiele lange ausgeglichen verliefen, siegen. Für Kaiserau gilt es heute Abend zu beweisen, dass es dem KSV auch über 60 Minuten Paroli bieten kann. In beiden Spielen hatte die TVG-Defensive erhebliche Probleme Königsborns Kreisläuferin Rabea Pein in den Griff zu kriegen, zudem setzte sich der KSV im Kreispokalendspiel durch die eigentliche Kaiserauer Waffe, das Tempospiel, entscheidend ab. Ein Sieg für Kaiserau wäre ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt. Königsborn bleibt bei doppeltem Punktgewinn auf Rang sechs, kann durch eine Niederlage aber vom TV Arnsberg auf den siebten Platz verdrängt werden.

Endspiel Nummer eins von vier

HSG EURo – HC TuRa Bergkamen (Samstag, 17.30 Uhr). Der HCT befindet sich auf der Zielgerade der Straße, die Richtung Oberliga Westfalen führt. Auf dieser darf sich die Mannschaft von Trainer Ingo Wagner allerdings keine Panne mehr erlauben: Oberlübbe lauert nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter auf Rang 2. Höchstens einen Punkt darf Bergkamen also in den letzten vier Spielen noch lassen, um die Saison als Meister abzuschließen. Heute wartet eine unangenehme Auswärtspartie auf die Wagner-Sieben: Die HSG EURo steht jenseits von Gut und Böse im Mittelfeld der Verbandsliga Staffel 1 und kann frei von jedem Druck aufspielen. Im Hinspiel bereitete die Spielgemeinschaft dem HCT erhebliche Probleme: Zwar waren die heimstarken TuRaner Damen am Ende mit 25:19 siegreich, lagen zur Halbzeit jedoch noch mit 8:11 zurück. Zudem zeigt sich der Gegner in dieser Saison extrem heimstark: Erst zwei Niederlagen vor heimischer Kulisse stehen zu Buche, unter anderem wurde auch HCT-Verfolger Oberlübbe von der HSG EURo zu Hause geschlagen. Das Team vom Friedrichsberg muss beim Auswärtsspiel also alles abrufen, um die Punkte Nummer eins und zwei von sieben nötigen Punkten zum Aufstieg einzufahren. – SV –

Bild: Patrick Opierzynski

 

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