Handball-Bezirksligisten klagen über personelle Probleme

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Handball-Bezirksliga: Die heimischen Bezirksligisten klagen mehr oder weniger über personelle Ausfälle. Das Spiel des TuS Eintracht Overberge am Samstag in Brambauermusste eben aus diesem Grund abgesagt worden und wird verlegt (wir berichteten).

TV Ennigerloh – SG Massen (Sa. 18.30 Uhr).
SGM-Trainer Heiko Hellmann hat weiterhin Personalsorgen. Kusnierz, Hampel Höffgen und möglicherweise auch Diste (Meniskus) fallen aus. M. Biernat ist verletzt , Tim Hellmann und Uhlenbrock sind angeschlagen. „Ärgerlich“, sagt der Coach, „wir sind gut gestartet, wollen uns oben festsetzen und sind personell immer wieder gehandicapt.“ Dennoch rechnet er sich im Auswärtsspiel in Ennigerloh reelle Chancen aus., „Wir müssen aus einer sicheren Abwehr heraus spielen“, verrät Coach Hellmann seine Marschroute. „Ein Punkt sollte drin sein.“ Ein besonderes Augenmerk will man auf Ennigerlohs Greifenstein lenken.

Ahlener SG III – SuS Oberaden II (So. 15 Uhr).
Die Personalnot vor dem Ahlen-Spiel wird bei der Oberadener Reserve noch größer. „Mir fällt wahrscheinlich eine komplette Mannschaft aus“, musste das in dieser Woche Trainer Björn Grüter registrieren. Vetter, Schuchtmann, Schwinger, Schumacher fehlen weiter, Krock ist noch angeschlagen, Schäfer spielt in der A-Jugend und H. Schuchtmann ist privat verhindert. Wahrscheinlich sitzen nur ein oder zwei Auswechselspieler auf der Bank. Doch jammern will der SuS-Coach nicht. „Wir müssen uns zusammen reißen. Die Spieler, die da sind, werden 60 Minuten ihr Bestes geben“, ist er überzeugt

TV Beckum – HC Heeren (So. 17 Uhr).
Die Grippewelle grassiert beim BSV Heeren. „Acht bis neun Leute sind angeschlagen“, zeigt HCH-Coach Bernd Bolle auf, „das Training konnten wir nur eingeschränkt durchziehen.“ Wer also am Sonntag in Beckum aufläuft, ist noch völlig ungewiss. Doch der Coach ist sicher, dass er noch eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten und und auch die ungewohnten Bedingungen der Beckumer Sporthalle (unter anderem Harzverbot) meistern kann. „Es ist nicht einfach dort zu gewinnen, aber wir werden es versuchen.“

HC TuRa Bergkamen II – VfL Kamen (So. 18.30 Uhr).
Gastgeber HC TuRa trägt bisher ohne Punkterfolg die Rote Laterne und wenn man den bisherigen Saisonverlauf zugrunde legt, dann wird der Tabellenzweite VfL Kamen auch eine Nummer zu groß sein. Der VfL kommt als klarer Favorit in die Friedrichsberg-Sporthalle. So fühlt man sich auch, wie das die vorschauenden Worte von VfL-Coach Detlef Vogt belegen. „Wir wollen die zwei Punkte mitnehmen“, sagt er, „es sollte reichen.“ Sohn Stevie ist wieder dabei. Fraglich sind noch Lysakowski und Umbescheidt. TuRa-Coach Jörg Gontz kann auf mehr Spieler zählen als zuletzt in Overberge, Wedemeyer und Menschner sind nicht dabei. Das Gerüst bilden wieder die A-Jugendlichen Schäfer, Goslawski, Leder und Pakdemir. Gontz macht ihnen Komplimente. „Sie lernen weiter und machen Fortschritte wie auch die Mannschaft.“ Verstärken wird das Team Lars Stratmann. Ob noch jemand von der Ersten aufläuft, ist nicht ungeklärt.

Bild: TuRa-Trainer Jörg Gontz wird am Sonntag im Nachbarderby gegen den VfL Kamen auf mehr Spieler zählen können.

Aktuell: Linkshänder David Kaim beendet seine Handballpause und schließt sich dem VfL Kamen an.  Kaim war zuletzt in der Landesliga beim HC Heeren aktiv und ist auf den beiden rechten Angriffspositionen zu Hause. “Ich habe David schon in der Jugend trainiert und weiß, was er kann. Wir standen eigentlich immer in Kontakt und nun hat er nach seiner Auszeit wieder richtig Bock anzugreifen”, freut sich Trainer Detlef Vogt über den Neuzugang.

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