Handball-Bezirksliga: Verfolger Hamm und Dolberg bleiben Spitzenreiter SGH auf den Fersen

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Handball: Spitzenreiter SGH Unna Massen pausierte. Die Verfolger Hamm und Dolberg blieben jedoch dran und siegten jeweils. Der Hammer SC behielt beim VfL Kamen knapp die Oberhand. Eintracht Dolberg ließ der personell arg gebeutelten TuRa-Reserve keine Chancen. Das so wichtige Kellerduell verlor TuS Eintracht Overberge gegen Ahlen III und geht ohne Sieg in die Weihnachtspause.

VfL Kamen – Hammer SC 21:24 (11:15). In den Schlussminuten kam der VfL auf 20:21 (57.) duch Keck heran – und noch einmal auf 21:22 (58.) durch Kuropka. Dann bot sich die Chance zum Ausgleich, doch Kuropka kann den Siebenmeter nicht setzen. Der Tabellenzweeite Hamm dagegen traf noch zwei Mal und fuhr einen Auswärtssieg ein. Sehr zum Ärger von VfL-Trainer Uwe Nitsch: „Es passiert immer wieder dann das, was hundert Mal besprochen wurde. Das wird in der Stresssituation dann doch immer wieder versucht. Es klappt einfach nicht“, so seine Analyse. „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht. Zu viele freie Würfe, die nicht reingehen.“ Die wurden letzten Endes dem VfL zum Verhängnis in einem Spiel, das im wesentlichen ausgeglichen war. 18:18 hieß es in der 51. Minute nach dem Tor von Kamil Jagusch. Hamm konnte sich wieder absetzen, der VfL blieb wir berichtet dran, konnte die dritte Saison-Niederlage aber nicht mhr verhindern.
VfL: Mohr, Presch; Schuster, Kuropka, Goeke, Darenberg, Keck, van Nek, Wilking, Jagusch, Lehmkemper, Sutmeister, Merten.

SV Eintracht Dolberg – HC TuRa Bergkamen II 27:16 (13:8). Nur mit einer absoluten Rumpftruppe konnten die TuRaner beim Tabellendritten antreten. Sogar Torhüter Bommer musste im Feld spielen, Auswechselspieler standen TuRa-Coach Niklas Domanski nicht zur Verfügung. „Dafür haben wir es vor allem in der 1. Halbzeit gut gelöst“, zog der TuRa-Coach den Hut vor dem Engagement seiner Mannen., „verständlicherweise ging uns nach der Pause mehr und mehr die Luft aus. Am Ende ist das Ergebnis dann auch zu hoch ausgefallen.“ Die zeichnete sich mit dem Zwischenstand von 23:14 (52.) ab. Der Coach wollte jedoch seiner Mannschaft keinerlei Vorwürfe machen angesichts der Umstände. Jetzt freut man sich im TuRa-Lager auf die Pause, wo man neue Kraft sammeln und sich dann personell wieder neu aufstellen kann.
HC TuRa: D. Faulstich; Bommer, M. Faulstich, Grothaus, Schwittay, Türk, Osterwald.

TuS Eintracht Overberge – Ahlener SG III 26:27 (13:11). Das Kellerduell, auch ein Vier-Punktespiel,  wollten die Overberger unbedingt gewinnen, wenngleich die personellen Vorzeichen nicht die besten waren. Ersatzgeschächt musste man antreten, was sich im weiteren Spielverlauf negativ bemerkbar machen sollte. Halbzeit eins verlief noch zufriedenstellend, zur Pause stand eine 13:11-Führung und nach 38 Minuten auch noch ein 18:14-Vorsprung. Doch Mitte des zweiten Durchganges verlor Overberge den Faden. Immerhin stand es 30 Sekunden vor Spielschluss noch 26:26 . Doch Ahlen markierte fünf Sekunden vor Schluss den 27. Treffer und besiegelte damit die Niederlage der Gastgeber. „Phasenweise haben uns die Körner gefehlt“, so TuS-Spielertrainer Karsten Rockel. „Wenn wir zwei Spieler mehr hätten aufbieten können, ware es wohl besser gekommen. Diese Niederlage wirft uns arg zurück.“
TuS: Wrenger, Nielinger; Brinkmann, Edelmann 11, Hlawa 5, Ho, Rockel 6, Roßkamp, Schwake, Biernat 4, Aslani.

HC Heeren – VfL Brambauer II 31:24 (19:11). Pflichtsieg für den HC Heeren. Auch ohne den verletzten Dominik Hoeft hat es geklappt gegen den Tabellenvorletzten Brambauer II. Insbesondere Schröer und Hohl fanden dann die Lösungen zum Heerener Heimerfolg. Hinzu kam eine gute Vorstellung der beiden A-Junioren Kletschka und Trorlicht, die HCH-Coach Mike Rothenpieler mit Bestnoten bedachte. Heeren war bis auf 0:1 (1.) stets in Front und hatte zur Halbzeit schon positiv die Weichen gestellt. Der Vorsprung wuchs und am Ende stand ein ungefährdeter Erfolg. Mike Rothenpieler: „Mit einem Sieg in die Pause zu gehen, gibt uns ein gutes Gefühl.“
HCH: Müller, Vögeding; Athens, Redlin, Hohl, Schröer, Kletschka, Hellmann, Rother, Siegert, Meding, Trorlicht, Mrochen, Stehling.

Bild: Der VfLer Niklas Kuropka (li.) verwarf zwei entscheidende Siebenmeter.

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