Handball-Bezirksliga: Tabellenführer Unna Massen steht in Heeren auf dem Prüfstand

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Handball-Bezirksliga Hellweg: Am 18. Spieltag steht Spitzenreiter SGH Unna Massen beim heimstarken HC Heeren auf dem Prüfstand. Während der VfL Kamen in der heimischen Koppelteich-Sporthalle als Favorit in das Match gegen Beckum geht, kann Schlusslicht Overberge gegen den Tabellenzweiten Dolberg eigentlich nur positiv überraschen. Die TuRa-Reserve will im Nachbarduell in Ennigerloh ein besseres Spiel zeigen als zuletzt gegen Brambauer II.

TV Ennigerloh  HC TuRa Bergkamen 2 (Sa. 20 Uhr)
TuRa-Trainer Niklas Domanski erwartet  im Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn Ennigerloh eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft. „Vor allem an der Treffsicherheit und Disziplin haperte es zuletzt bei der Heimniederlage gegen Brambauer II“, sein Rückblick. „Das muss besser werden.“ Er fordert seine Mannschaft auf, sich wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen. „Unser 10. Platz ist kein Ruhekissen. Es müssen noch Punkte her.“ Allerdings bangt er noch um den Einsatz einiger Spieler, die angeschlagen oder krank sind. Vielleicht gibt es Verstärkung aus der Ersten, die bereits am Freitagabend im Einsatz war. Im Hinspiel war man auf Augenhöhe.

VfL Kamen – TV Beckum (Sa. 18 Uhr)
Nach der Niederlage gegen Unna Massen herrscht keineswegs Katerstimmung beim VfL vor. „Wir haben nicht so viele Fehler gemacht“, blickt VfL-Coach Uwe Nitsch nicht so unzufrieden zurück. Die Kampfbereitschaft ist weiter da, es wird nichts abgeschenkt und der Anschluss als Tabellendritter nach oben soll gewahrt bleiben. Das heißt: Die Punkte gegen Beckum will man am Samstag in der Koppelteich-Sporthalle behalten. Um die Abwehr macht sich der Coach weiterhin keine Sorgen, einzig im Angriff gibt es Verbesserungsbedarf. Und da fehlen halt für den Rückraum Vogt, Martinovic und Jagusch. Nachdem Uwe Nitsch wie berichtet für ein weiteres Jahr zugesagt hat, ist auch klar, dass 12, 13 Mann aus dem aktuellen Kader für das neue Spieljahr zugesagt haben. „Uwe Nitsch: „Uns fehlt nach wie vor ein Linkshänder. Auch danach halten wir auch Ausschau.“

TuS Eintracht Overberge – SV Eintracht Dolberg (So. 17.45 Uhr)
Weiter mit dem Rücken zur Wand stehen die Overberger sportlich als Schlusslicht da. Noch immer, und  das seit 17 Spieltagen, wartet man auf den ersten Saisonsieg. „Die Spiele werden immer weniger“, weiß das nicht nur TuS-Spielertrainer Karsten Rockel, „es wird Zeit eine Reaktion zu zeigen.“ Ob das aber ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten Dolberg gelingt, ist mehr als fraglich. Die Voraussetzungen waren wie schon häufiger nicht besonders. Die Trainingsbeteiligung ließ einmal mehr zu wünschen übrig. Es sind wieder Ausfälle zu beklagen. Wrenger und Edelmann sind verletzt, Schwake und Wedemeier verhindert. Im Hinspiel hielt die Rockel-Truppe 50 Minuten gut mit. Das zu wiederholen und noch mehr ist das Ziel in der Sporthalle an der Hansastraße.

HC Heeren-Werve – SGH Unna Massen (So. 18 Uhr)
Nachbarderby in der Sporthalle Heeren. Tabellenführer Unna Massen kommt und gilt gegen den gastgebenden Tabellenachten sicherlich als Favorit. Diese Rolle nimmt man bei den Gästen auch an. Doch SGH-Trainer Matthias Uhlenbrock warnt: „“Wir werden sicherlich nicht den HCH unterschätzen, wissen um deren Heimstärke. Vor allem die Achse Hoeft und Athens ist zu beachten und deren Spiel müssen wir unterbinden.“ Er muss weiter auf die Langzeitveerletzten Bottner, Brüggemann, Diste, Ostermann und Borowski verzichten. N. Weicken plagt sich mit einer Grippe herum. Doch auch sein Kollege Mike Rothenpieler muss Ausfälle befürchten. „In dieser Woche waren Spieler grippekrank, sodass wir nur dosiert trainieren konnten.“ Er hofft jedoch, dass einige Spieler sich erholen und Sonntag auf der Platte stehen. Rother kehrt zurück in den Kader. „Wir werden gegen den Spitzenreiter alles raushauen, haben nichts zu verschenken. Eigentlich ist es ja ein einfaches Spiel, weil jeder einen Sieg des Favoriten erwartet.“

Bild: Die richtige Einstellung für das Nachbarderby in Heeren vermittelt hier SGH-Trainer Matthias Uhlenbrock seinen SGH-Mannen.

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