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Handball-Bezirksliga: SuS Oberaden II neuer Tabellenführer

Handball-Bezirksliga: SuS Oberaden II neuer Tabellenführer

Handball: SuS Oberaden II ist neuer Tabellenführer der Bezirksliga Hellweg. Durch den schwer erkämpften 31:28-Auswärtserfolg in Heeren thront der SuS am 19. Spieltag auf Rang ein. Er profitierte vom 39:25-Sieg der Soester gegen den bisherigen Liga-Primus Ennigerloh. Den Derbysieg gegen VfL Kamen feierte der HC TuRa Bergkamen ausgelassen nach Spielschluss. Dellwig belohnte sich nicht für eine gute Leistung gegen Werne. Overberge kam erst nach der Pause in Schwung und Unna Massen überrollte Schlusslicht Lünen mit 42:22.

HC TuRa Bergkamen II – VfL Kamen 22:20 (12:10).
Es war ein insgesamt enges Nachbarderby, dass die Gastgeber am Ende nicht unverdient als Sieger sah. „Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Das haben die Jungs dann umgesetzt“, freute sich TuRa-Coach Lars Stratmann. „Wir haben eine gute Deckung gespielt mit einem überragenden Daniel Faulstich im Tor.  Es hat alles gepasst. Das erneute Mitwirken von Rycharski und Kauer hat der Mannschaft mehr Sicherheit gegeben.“ Ganz und gar nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war dagegen VfL-Kollege Tobias Goeke. „Wir haben uns heute selbst im Weg gestanden, zu viele Fehler gemacht“, klagte er, „die Durchschlagskraft hat gefehlt. Mit nur 22 Gegentoren muss man so ein Spiel eigentlich gewinnen. Die Punkte gehen zu recht nach Bergkamen.“  Keine der beiden Mannschaften konnte sich im Spielverlauf so recht absetzen. Als Kurschus für das 19:16 sorgte (50.), war das eine Vorentscheidung. Maurer und T. Tecklenborg erhöhten zum 20:16 und 22:17 (56.). Dem VfL gelang nur noch eine Resultatsverbesserung.
TuRa: Banaschak, D. Faulstich; Dudek, M. Faulstich 1, Osterwald 1, Rycharski 1, ;. Tecklenburg 3, Meier, Maurer 3, Kurschus 7, T. Tecklenburg, Brandt 5, Kauer.
VfL: Mohr, Presch; Schuster 1, Goeke, Darenberg 1, Pahlig 2, Vogt 4, Keck 6, Martinovic, van Nek 1,Wilking 1, Jagusch, Lehmkempe 1, Sutmeister 3.

Hammer SC – TuS Eintracht Overberge 30:22 (13:6).
Ein besseres Ergebnis haben die Overberger vornehmlich vor der Pause verspielt. „Da fehlte uns die Durchschlagskraft“, kritisierte TuS-Spielertrainer Karsten Rockel. Nur sechs Tore waren eine magere Ausbeute. „Wir waren vorne zu fahrig und haben zu viel verworfen.“ Das besserte sich in den zweiten 30 Minuten. „Da haben wir die Vorgaben besser umgesetzt, haben uns rangekämpft, doch dann fehlte am Ende die Kraft und die Konzentration ließ nach.“ Positiv stimmte ihn die Moral, die seine Mannschaft nach dem Rückstand gezeigt hat.
TuS: Wrenger, M. Walter; Schlickhoff 5, T. Walter 3, Müller, Nagel 2, Hlawa 2, Wischnewski 3, Rockel 3, Schwake 1, Wöllert 2, Merten 1.

TuS Jahn Dellwig – TV Werne 23:25 (16:18).
Dellwig-Spielertrainer Boris Heinemann ärgerte sich über die Niederlage in den Schlussminuten, die einer guten Leistung seiner Mannschaft nicht gerecht wurde. Bruder Max Heinemann erzielte das 23:23 (55.). Dann flog Dellwigs bester Torschütze Schreiber mit einer Zwei-Minuten-Strafe runter. Werne nutzte die Überzahl, erzielte noch zwei Tore und war der glückliche Sieger. Pech zudem für die Gastgeber, dass sich Walkuschefski wegen anderer Traineraufgaben erst zur 2. Halbzeit ins Tor stellen konnte. „Er hat dann überragend gehalten. So stark wie noch nie“, lobte Heinemann seinen Zerberus. „Hätte er von Beginn an gespielt, hätten wir nicht verloren.“ Auch mit der Angriffs- und Deckungsleistung war er zufrieden, haderte jedoch mit einigen Schiri-Entscheidungen. „Werne hat viel auf Zeit gespielt, ohne dass das unterbunden wurde.“
TuS: Walkuschefski, St. Plümer; Herrmann, Rosteius, Hait, N. Heinemann, Moldenhauer 1, Schreiber 9, B. Heinemann, Hering 2, Egger 2, M. Heinemann 8.

HC Heeren – SuS Oberaden II 28:31 (14:12).
Trotz einer mehrfachen Führung langte es es am Ende nicht ganz für Gastgeber Heeren. „Zum Schluss ging uns ein wenig die Puste aus“, war HCH-Trainer Mike Rothenpieler selbstkritisch mit seinen Entscheidungen. „Vielleicht hätte ich am Ende mehr wechseln sollen.“ 27:26 hieß es sechs Minuten vor Spielende für seine Mannschaft, als Hoeft traf. Doch Stock glich aus (55.), P. Schuchtmann langte zwei Mal hin, machte das 28:27 so wie das 29:27 (57.). Kreutzer und Grosser schließlich machten den Deckel drauf. „Am Ende hatten wir das nötige Quäntchen Glück“, räumte SuS-Kollege Sascha Rau ein. „Heeren hat uns richtig gefordert.“ Er freute sich mit seiner Mannschaft nicht nur über den Sieg, sondern auch über die Tabellenführung. Er warnte jedoch vor zu viel Euphorie. „Wir müssen jeden Gegner ernst nehmen, wir reden nicht vom Aufstieg.“
HCH: Müller, Vögeding; Redlin, Siegert, Rother 3, Hoeft 8, Inkmann 5, Stehling, Pfeil, Lenige 2, Schroer, Athens 8, M. Mrochen 2.
SuS II: Schäfer, Vetter; Stratmann 3, Kreutzer 2, P. Schuchtmann 7, Rodefeld 4, Wegelin, Hayduk 3, Mork 2, H.Schuchtmann 7,Gerwien, Stock 2, Grosser 1.

SGH Unna-Massen – Lüner SV 42:22 (22:9).
Als auch in dieser Höhe verdient bezeichnete der spielende SGH-Co-Trainer Matthias Uhlenbrock den Sieg seiner Mannschaft gegen Schlusslicht Lünen. Er selbst trug sich dabei acht Mal in die Torschützenliste ein. Schon früh stellten die Gastgeber die Weichen auf Sieg, führten nach 4:0 (5.), 10:3 (13.), 17:8 (25.) und zur Pause 22:9. Konzentriert agierten die Gastgeber in Halbzeit zwei weiter und  und brachten es am Ende auf 42 Tore. „Es hätten auch gut und gerne 50 sein können“, sah Uhlenbrock noch den einen oder anderen Fehler.
SGH: K. Borowski, Keller, Büscher; Haschke 6, Hampel 4, Ernst 1, Rschorn 5, N. Weicken 3, Geucken 1, Uhlenbrock 8, Ostermann 7, Bottner 7, Diste, Mainka.

Bild: Der VfLer Steven Vogt (re.) spielt in dieser Szene seinen Mitspieler Julian Wilking an. Die TuRaner Philipp Osterwald und Niklas Tecklenborg erwarten den Angriff.

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