Handball-Bezirksliga: Spitzenreiter SGH wehrt Angriff von Verfolger Hamm ab

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Handball: Spitzenreiter SGH Unna hat den Angriff von Verfolger Hamm abgewehrt und in der dortigen Voß-Halle einen am Ende deutlichen Auswärtserfolg eingefahren. HC Heeren bewies einmal mehr seine Heimstärke und gewann gegen Bergkamen II 30:23.

Hammer SC – SGH Unna Massen 22:29 (10:16).
Die vermeintlich schwere Hürde hat Spitzenreiter SGH am Sonntag beim Verfolger Hamm relativ sicher genommen. Vor allem der guten Deckung ist dieser Erfolg zuzuschreiben, die die sonst so gefährliche erste und zweite Welle des Tabellendritten nicht wie gewünscht zur Entfaltung kommen ließ. So bekam die SGH-Abwehr auch ein Sonderlob von Trainer Mathias Uhlenbrock. Lediglich schwächere zehn Minuten nach der Pause leistete sich seine Mannschaft, sodass Hamm auf 15:18 heran kam (41.). Doch mehr ließ man nicht zu. Im Gegenteil, Unna Massen vergrößerte wieder den Vorsprung und war am Ende ein verdienter Sieger. In den letzten zwei Minuten machten David Weicken und Andreas Biernat den Auswärtserfolg deutlicher.
SGH: Keller, Klepping; A. Biernat 1, Hampel 3, D. Wicken 2, Tschorn 5, Geucken, P. Stennei 2, Bottner 5, B. Stennei 5, Traue, M. Biernat, Ivanilson 6.

HC Heeren – HC TuRa Bergkamen II 30:23 (16:10).
Den erwarteten Heimerfolg landete der HCH im Nachbarderby gegen die Bergkamener Oberliga-Reserve. Ein Start-Ziel-Sieg. 4:1 hieß es bereits nach sieben Minuten. 12:7 nch 21 Minuten. Da waren die Weichen bereits auf Sieg gestellt. HCH-Trainer Mike Rothenpieler: „Es war das Spiel, was wir vor hatten. Unsere 5:1-Deckung hat gut funktioniert. Dazu haben wir einfache Tore gemacht. Das hat es dann auch für uns enschieden. Wir haben auf alles reagieren können, auch auf die Manndeckung von Hoeft. Es war ein ordentliches Spiel von uns. Darauf lässt sich aufbauen.“ Überragend Matthias Athens mit 14 Treffern.
Keineswegs zufrieden zeigte sich dagegen sein Bergkamener Kollege Niklas Domanski, der seiner Mannschaft den Vorwurf machte, sich nicht an Vorgaben gehalten zu haben. „Wir haben auch in der Höhe verdient verloren“, sein Statement, „wir haben uns nicht clever genug angestellt. Wir haben auch zu viele einfache Fehler gemacht, im Abschluss und auch im Aufbau. Das hat Heeren bestraft. Und in der entscheidenden Phase fehlte uns auch die Cleverness, wir vergaben Gegenstöße. Wir wollten Hoeft doppelt nehmen. Das ist uns nicht gelungen und so machte er uns kaput“
HCH: Vögeding, Müller, Athens 14, Redlin, Hoeft 3, Jansen, Hohl, Kohl, Kletschka 1, Rother 3, Meding, Trorlicht 1, Wille, M. Mrochen 2..
TuRa II: D. Faulstich, Bommer, Quardon 6, Ogar, M. Faulstich 6, Pakdemir, Osterwald, Schwittay, Grothaus 2, Schünnemann 1, Türk 3.

Bild: Seine Heimstärke stellte HC Heeren beim 30:23-Sieg gegen TuRa II unter Beweis.

 

 

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