Handball-Bezirksliga: Niederlagen für die Kamener Clubs

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Handball-Bezirksliga: In den beiden Sonntagspielen bezogen die Kamener Clubs VfL und HC Heeren Niederlagen, wobei sich VfL-Coach Coach besonders über die Schiedsrichterleistung in Werne  echauffierte. Auch sein HCH-Kollege Bernd Bolle bemängelte die unzureichende Einstellung einzelner Spieler seiner Mannschaft.

TV Werne – VfL Kamen 32:25 (15:16).
Zwei Punkte wollte der VfL beim abstiegsbedrohten TV Werne mitnehmen.  Doch in erster Linie hatten die Schiedsrichter etwas dagegen. In Durchgang eins war das laut VfL-Coach Detlef Vogt noch „einigermaßen okay“, aber das steigerte sich „über die Schmergrenze hinaus“. Sie pfiffen keine Stürmerfouls und ignorierten auch Schrittfehler von Werne. Die Kamener Halbzeitführung war so schnell futsch und das Kamener Unheil nahm ihren Lauf
VfL-Trainer Detlef Vogt: „In meiner ganzen Trainertätigkeit gab es nicht oder nur wenig Kritik gegenüber Schiedrichtern. Aber was da am Sonntag in der Lindert-Halle gepfiffen worden ist, das muss man nicht unkommentiert stehen lassen. Wir sind regelrecht verpfiffen worden. Das hat weh getan. und man ist so hilflos. Da brauche ich noch eine Woche Zeit, um das zu verdauen. Selbst Werner Zushauer belachten die Entscheidunge der Unaparteiischen.  Die letzten 15 Minuten haben wir abgeschenkt, weil wir keine Chance mehr gesehen haben, das sich was ändert.“
VfL: Mohr, Kissing, Goeke 5, Umbescheid 1, Römermann, Vogt 1, Kuropka 5, Wilking 2, Jagusch, Holtmann 3, Sudmeier 6, Blickling 2.
Bestnote:  Kuropka.

Hammer SC – HC Heeren 35:26 (17:12).
Dass die Trauben beim Tabellendritten hoch hängen, dessen war man sich im Heerener Lager bewusst. HCH-Trainer Bernd Bolle hatte es jedenfals im Vorfeld so formuliert. Nach den gespielten 60 Minuten war es aber durchaus so, dass Hamm auch zu schlagen gewesen wäre. Doch dann hätte es einer anderen Einstellung der Bolle-Truppe bedurft. Man nahm sich Würfe, sogenannte Notwürfe, die nicht zum Ziel führten. Im Gegenteil, sie führten direkt zu Hammer Gegenstößen und so kamen die Gäste ins Hintertreffen. Zudem hatte man 20 Chancen liegen gelassen, scheiterte am Pfosten oder am Hammer Torhüter. Zwar kam Heeren noch einmal auf 20:18 (39.) heran, doch in der 50. Minute hieß es bereits vorentscheidend 27:21.
HCH-Trainer Bernd Bolle: „Die Niederlage um die neun Tore ist wesentlich zu hoch. Das wird nicht unserer Leistung gerecht, die zugegeben nicht so optimal war. Wir haben teilweise zu pomadig gespielt. Das ist offenbar ein Mentalitätsproblem. Einige in der Mannschaft glauben, dass wir in Sachen Klassenerhalt schon durch sind. Da sollten wir uns noch nicht zu sicher fühlen. Diese Niederlage und wie sie zustande gekommen ist, sollten wir als Warnung verstehen. Ein Weckruf. Wir müssen konzentriert bleiben.“
HC Heeren: Wellner, Vögeding; Siegert 6, M. Mrochen, Denger 1, Hoeft 9, P. Stock, T. Stock 4, N. Tecklenburg 2, Janzen 2, Wthhauer, Leniger, D. Mrochen.
Bestnote: Hoeft.

Bild: Haderten mit der Schiedsrichterleistung in Werne – die VfL-Trainer Detlef Vogt und Tobi Goeke.

 

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