Handball-Bezirksliga: Heeren mit deutlichem Heimerfolg gegen Overberge – HC TuRa II nah am Sieg

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Handball-Bezirksliga: Im Nachbarderby behielt Gastgeber HC Heeren deutlich die Oberhand gegen Schlusslicht Overberge. Nah am Auswärtssieg „roch“ der HC TuRa Bergkamen II beim Hammer SC, war teilweise besser im Spiel, um dann am Ende doch „mit einem“ zu verlieren.

HC Heeren – TuS Eintracht Overberge 31:24 (13:11). Es wurde der erwartete Heimsieg für Heeren und Overberge muss weiter auf den ersten Saisonerfolg warten. Anfänglich hielt der Tabellenletzte noch mit,  führte 3:1 (4.). Doch schon vier Minuten später waren die Gastgeber 4:3 vorne und nach 21 Minuten 10:6. Diesen Vorsprung gab man nicht mehr ab, vergrößerte ihn sogar bis auf 28:20 (55.) und war schließlich der klare Sieger.

HCH-Trainer Mike Rothenpieler: Wir haben uns in der 1. Halbzeit etwas schwer getan. Da wurde der eine oder andere Fehlwurf eingebaut und Siebenmeter verworfen. Am Ende wurde es doch deutlich. Wir waren zweifelsohne die bessere Mannschaft. Es gibt aber noch das eine oder andere zu verbessern.
TuS-Spielertrainer Karsten Rockel: Über die letzten Wochen gesehen war das heute unsere mit Abstand schlechteste Leistung. Von daher haben wir auch verdient verloren. Nicht dass Heeren so stark war, wir haben es einfach zu schlecht gemacht. Fast alle von uns hatten einen schlechten Tag, wirkten unkonzentriert. Im Anfang waren wir noch dran, aber irgendwie liegt uns Heeren nicht.
HCH: Vögeding, Müller; Athens, Redlin, Hohl, Hoeft, Rother, Meding, Janzen, Kohl, Mrochen.
TuS: Wrenger, M. Walter; T. Walter, Inkmann, Rockel, Ho, Brinkmann, Nagel, Wöllert, Wedemeier, Hlawa.

Hammer SC – HC TuRa Bergkamen 26:25 (11:11).
Für-Trainer Niklas Domanski war in seiner Schlussbetrachtung klar: „Für uns war in Hamm mehr möglich. Vom Spielverlauf hätten wir zumindest einen Punkt verdient.“  Er sah seine Mannen taktisch diszipliniert auftretend und lange Zeit besser im Spiel. Ein Knackpunkt war seiner Meinung nach die Disqualifikation von Goslawski zur Pause. Da fehlten TuRa dann zunehmend die personellen Alternativen, zumal Quardon und Schünemann ohnehin nicht mit von der Partie waren. Auch spielte man zuweilen und unnötigerweise in Unterzahl. Nach 42 Minuten lag TuRa 18:16 vorne. Doch Hamm drehte die Partie zum 23:18 und hielt diese Führung bis zum Schlusspfiff. Zwar verkürzte Bergkamen in der Schlussminute auf 25:24 (57.) und 30 Sekunden vor Spielschluss noch einmal auf 26:25, aber mehr ging nicht mehr. „Ärgerlich und dumm“, bezeichnete Domanski letztlich die Niederlage, bescheinigte seiner Mannschaft jedoch, dass sie insgesamt einen Schritt nach vorne gemacht habe.
HC TuRa: Bommer, Körner; Grothaus, M. Faulstich, Schwittay, Tecklenborg, Ogar, Türk, Pakdemir, Goslawski, Osterwald.

Bild: Die Frage in der Heerener Sporthalle ist hier, wer ist eher am Ball – Heeren oder Overberge?

 

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