Handball-Bezirksliga: HC Heeren glänzt auswärts – TuRa-Reserve rückt Abstiegszone näher

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Handball-Bezirksliga: Nach dem 24:21-Sieg der SGH Unna Massen im Topspiel gegen VfL Kamen am Samstag (wir berichteten) konnte nur der HC Heeren in Hamm ein Erfolgserlebnis feiern. Schlusslicht Overberge verlor einmal mehr und auch die TuRa-Reserve musste sich überraschend gegen „Kellerkind“ Brambauer II geschlagen geben, rückte der Abstiegszone bedrohlich näher.

Hammer SC – HC Heeren 21:31 (9:16).
Trotz des personellen Engpasses präsentierte sich Heeren in der Hammer Sporthalle am Südbad in guter Form und landete einen überraschend deutlichen Auswärtserfolg. „Wir haben das auf die Platte gebracht, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte HCH-Trainer Mike Rothenpieler die Vorstellung seiner Mannschaft.  Sie wackelte nach der Pause nur kurzzeitig, ließ Hamm auf drei Tore aufkommen (36.). In dieser Phase überragte Torhüter „Jojo“ Müller und hielt seine Mannschaft im Spiel. Die zog dann wieder die Zügel an, setzte sich auf 20:16 (43.), 25:20 (52.), 30:20 (57.) ab und war klar auf der Siegerstraße. Allseits Zufriedenheit im Heerener Lager.
HCH: Müller, Vögeding, Athens, Redlin, Hoeft, Hohl, Meding, Janzen, Mrochen, Hoffmann, Stehling.

TV Beckum – TuS Eintracht Overberge 32:15 (16:7).
Schon nach 13 Minuten bahnte sich die Overberger Niederlage in der Beckumer Jahnhalle an. Da führten die Gastgeber 9:1. Der Abstand blieb bis zur Pause. „Da hatten wir uns mehr vorgenommen“, haderte TuS-Spielertrainer Karsten Rockel mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die auch nach dem Wechsel den Rückstand nicht mehr verkürzen konnte. „Die neuerliche Niederlage ist ein Riesenschuss vor den Bug“, so Rockel abschließend, „unsere Lage bleibt weiter prekär. Wir werden aber nicht aufgeben und müssen vor allem im Training noch mehr tun.“
TuS: M. Walter, Nielinger; Biernat, Ho, Grundmann, Müller, Nagel, Hlawa, Rockel, Schwake, Wöllert.

HC TuRa Bergkamen II – VfL Brambauer II 18:24 (9:8).
Große Enttäuschung bei TuRa-Trainer Niklas Domanski nach der überraschend deutlichen Heim-Niederlage. „Das war mit Abstand unsere schwächste Saisonleistung“, ärgerte er sich zugleich. „Der Angriff war vor allem schwach. Unsere Wurfquote lag wohl weit unter 50 Prozent. Viele hundertprozentigen Würfe, wo wir frei vor dem gegnerischen Tor waren, haben wir nicht reingemacht. Durch die Bank war das schlecht von uns. In der 2. Halbzeit haben wir zu viele Gegenstöße kassiert.“ Halbzeit eins war noch zu vertreten, TuRa führte und auch noch zur Halbzeit. 14:11 hieß es gar nach 38 Minuten. Doch dann kam eine Phase, wo man sechs Minuten nicht traf. Brambauer glich aus, zog auf 20:17 davon und gewann am Ende verdient. Damit rutschte TuRa näher an die Abstiegszone heran. Jetzt folgen weitere wichtige Spiele. Domanski: „Mit der Leistung wie gegen Brambauer wird es auf jeden Fall gegen jede Mannschaft schwer.“
TuRa: M. Faulstich, Bommer, Körner; Grothaus, M. Faulstich, Quardon, Schünemann, N. Tecklenborg, Türk, Pakdemir, Ogar, Goslawski, Osterwald.

Bild: Überraschend musste sich die TuRa Reserve gegen Brambauer II in der Friedrichsberg-Sporthalle geschlagen geben.

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