Handball-Bezirksliga: Erste Niederlage für Spitzenreiter SGH

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Handball: Erste Saison-Niederlage für Spitzenreiter SGH Unna Massen – mit 26:30 zog man aufgrund einer schwächeren Abwehrleistung in Werne erstmals den Kürzeren. HCH Heeren gingen mit der Rumpfmannschaft am Ende in Dolberg die Kräfte aus. Der VfL Kamen ist am 9. Spieltag nicht im Einsatz.

TV Werne – SGH Unna Massen 30:26 (16:12). Jetzt hat es den bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter erwischt. In Werne setzte es die erste Saison-Niederlage. „Das war eine Frage der Zeit, wann es uns erwischen würde“, blieb SGH-Trainer Matthia Uhlenbrock darüber unaufgeregt. Was ihn allerdings ärgerte, war die Art und Weise der Niederlage. „Wir haben das Ding ganz klar in der Abwehr verloren. Da haben wir uns den A…. nicht aufgerissen. Da hättten wir einen Schritt mehr machen müssen. Die ungewohnte harzfreie Halle lasse ich nicht als Entschuldigung gelten. Die Einstellung stimmte nicht.“ Nach wechselnder Führung ging Werne nach 22 Minuten 11:10 in Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab. Zwar kam der Spitzenreiter noch einmal auf 22:21 (45.) heran, aber danach war Werne wieder am Zug. „30 Gegentore sind einfach zu viel“, so Uhlenbrock weiter, „und 26 Tore vorne zu wenig.“ Er musste in der 2. Halbzeit selbst in der Abwehr aushelfen, konnte die Lücken aber nicht stopfen. Der SGH-Trainer hofft, dass die Niederlage mit dem Schuss vor den Bug zur rechten Zeit gekommen ist.
SGH: K. Borowski, Keller, Krause; Haschke, Hampel 2, D. Weicken , N. Weicken 1, Geuken 6, P. Stennei 11, Bottner 1, Uhlenbrock 1, M. Biernat 1, Traue

SCE Dolberg – HC Heeren 37:27 (19:14).
Bis zur 42. Minute konnte die stark ersatzgeschwächte Heerener Mannschaft dem Tabellenzweiten Dolberg Paroli bieten und einen knappen Rückstand von 23:21 vorweisen. Dann ging der Rumpfmannschaft, der die Wechselmöglichkeiten fehlten, die Puste aus und am Ende setzte es noch eine deutliche Niederlage. Als es für Dolberg enger wurde, nahm man Heerens Hoeft in Manndeckung. HCH-Trainer Mike Rothenpieler haderte aber auch mit der Vielzahl der Fehlwürfe. Ob das Gegenstöße waren oder „Freie“, sie wurden nicht ausreichend genutzt. „Ich habe 22 Fehlwürfe gezählt. Von daher war das ein gebrauchter Tag“, sein Fazit. Seiner Meinung habe man bisher die schwersten Gegner bespielt, jetzt will man in Heimspielen vor allem wieder punkten.
HCH: Vögeding, Leimbach; Kletschka, Athens, Redlin, Hoeft, Meding, Siegert, Schröer, Hohl.

Bild: SGH-Trainer Matthias Uhlenbrock musste in Werne in den zweiten 30 Minuten selbst ran, konnte die erste Niederlage aber auch nicht verhindern.

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