Handball-Bezirksliga: Aus den Samstagspielen gehen nur VfL Kamen und SuS Oberaden II als Sieger hervor

Handball-Bezirksliga: Aus den Samstagspielen gehen nur VfL Kamen und SuS Oberaden II als Sieger hervor

Handball: Alle Spiele fanden am Samstag statt. Dabei gingen nur der VfL Kamen Zuhause und SuS Oberaden II auswärts als Sieger hervor. Heeren, Dellwig, TuS Kamen und überraschend auch Unna Massen gehen mit Niederlagen in die Winterpause, die am 13. Januar endet.

Ahlener SG III – HC Heeren  28:21 (15:8).
Da war mehr möglich für die ersatzgeschwächten Gäste. „Wir haben Chancen vergeben für zwei Spiele“, machte daran HCH-Trainer Bernd Bolle in erster Linie die Niederlage fest. Es begann gut für Heeren, denn Tore von Niklas Tecklenburg , Philipp Siegert und Steffen Denger brachten eine 3:1-Führung. Denger markierte auch noch einmal das 8:7 (15.). Doch dann drehte sich die Begegnung zugunsten der Ahlener. Die führten nach 43 Minuten 20:13, hielten den Toreabstand immer auf fünf, sechs Treffer und am Ende hieß es 28:21. „Eine verdiente Niederlage“, befand der Heerener Trainer, „wir haben uns immer wieder Chancen erarbeiten, sie aber nicht verwerten können. Das war unser Manko.“
HCH: Müller, Wellner, Geier; Siegert 5, M. Mrochen 4, Rother 1, Stock 1, Stehling 1, N. Tecklenburg 2, Janzen, Lukas, Denger 5

TV Beckum – TuS Jahn Dellwig  29:15 (15:8).
Die entscheidende Szene spielte sich in der 54. Minute ab: TuS-Torhüter Lukas Stracke, der in der 2. Halbzeit ins Spiel kam und überragend hielt, kam bei einem Beckumer Gegenstoß aus seinem Sechs-Meter-Raum raus, berührte den Gegner und sah Rot.  „Danach sind wir eingebrochen““, ärgerte sich TuS-Coach Boris Heinemann. „Wir haben dann noch viele unnötige Gegenstöße bekommen, sodass das Ergebnis am Ende viel zu deutlich ausgefallen ist. Wir waren jedoch die schlechtere Mannschaft, haben verdient verloren.“  Das Harzverbot bereitete Dellwig auch wieder Schwierigkeiten. Aus dem Rückraum wurde zu viel verworfen. Heinemann: „Da haben wir  vor allem in der 1. Halbzeit oft genug nicht mal das Tor getroffen. 2. Halbzeit haben wir es etwas besser gemacht.“  Nach der Roten Karte für Stracke folgte ihm auch Michael Hering.  Zu oft mussten die Gäste in Unterzahl spielen.
TuS: Walkuschewfski, L. Stracke; Rosteius 3, Renzel, Rahn, Unkhoff, Scheiing 1, Moldenhauer 5, J. Schreiber 2, Junk 2, Egger 2, Hering, L. Schreiber 1.
Bestnote: L. Stracke.

VfL Kamen – TV Werne  32:26 (16:10).
Werne erzielte die ersten beiden Tore der Begegnung. Doch schon in Minute vier hatte Philipp Blickling den VfL mit 3:2 in Führung gebracht. Danach ließ man sich die Führung nicht mehr abnehmen. Niklas Kuropka sorgte für das 13:9 (26.) und für den Pausenstand. Beim Stande von 25:19, für den Lennart Pahlig verantwortlich zeigte, war die Begegnung zugunsten der Gastgeber entschieden. „Das Spiel von uns war anfänglich zerfahren, wir mussten uns erst reinkämpfen, zunehmend lief es dann besser. Den Vorsprung haben wir bis zum Schluss verteidigt“, so die Analyse von VfL-Trainer Bastian Umbescheidt nach Spielschluss.
VfL: Mohr, Kissing; Goeke 3, Mork 3, Pahlig 8, Umbescheidt, M. Keck 5, Kuropka 9, Wilking 2, Jagusch, Blickling 2.
Bestnote: Pahlig.

Lüner SV – SuS Oberaden  27:32 (15:16).
Der zu erwartende Sieg für die Oberadener in der Lüner Rundsporthalle. Schon nach 10 Minuten hieß es 8:2 für die Mannen von Trainer Björn Grüter. Nach einer Auszeit  kamen die Lüner jedoch heran, glichen aus zum 8:8 (17.). Es blieb eng und erst nach der Pause nahm Fabian Grosser das Heft in die Hand und führte seine Mannschaft auf die Siegerstraße. „Mit Tempo, Gegenstößen und einfachen Toren stellte sich der Erfolg ein“, resümierte ein zufriedener Oberadener Coach. Die zwischenzeitliche Manndeckung für Hendrik Schuchtmann störte den Spielrhythmus der Gäste wenig. Über 24:20 (47.) und 29:24 (55.) hieß es am Ende verdientermaßen 32:27 – der letzte SuS-Treffer ging auf das Konto von Mario Stratmann.
SuS: Knop, Wenzel; Stratmann 3, P. Schuchtmann 3, Rodefeld 9, Matthies, Wegewlin, Mork 1, De West 2, H. Schuchtmann 7, Gerwien, Wagner 6.
Bestnoten: Rodefeld, Grosser.

SGH Unna Massen – Soester TV  30:37 (14:18).
Es herrschten ungleiche Verhältnisse in der Unnaer EBG-Sporthalle. Soest zeigte die bessere Einstellung und das temporeichere Spiel. Das Gegenteil war bei der SGH der Fall. „Der Gegner war eine Klasse besser“, musste das SGH-Trainer Stefan Rust nach Spielschluss konstatieren, „wir hätten noch eine Stunde weiter spielen können und es wäre nicht besser geworden. Wir waren chancenlos und sind mit dem Ergebnis noch gut bedient.“ Die Soester Gegenstöße und deren Spiel über die schnelle Mitte stellten die SGH-Spieler immer wieder vor Probleme. Und wenn man vorne zum Abschluss kam, dann scheiterten die Wurfversuche am Soester Torhüter. Abschließend Stefan Rust: „Ich hoffe, dass nach diesem Spiel einigen Spielern von uns die Augen aufgegangen sind angesichts ihres Auftritts.“
SGH: Benna, Büscher; A. Biernat 4, Haschke, Brüggemann, Tschorn 3, Segiet, Uhlenbrock 5, Witte. Diste 5, Becker, Seemann 8, M. Biernat 3, Ivanilson 2

TuS Westfalia Kamen – TV Ennigerloh  17:24 (8:15).
Mit dem letzten Aufgebot traten die Kamener in der Heerener Sporthalle – dorthin musste man wegen einer Turnveranstaltung in der Ebert-Halle ausweichen – gegen Ennigerloh an. Es fehlten M. Kowalski, Thom, Eckmann, Bülte und Wortmann. Zwei Spieler, Papenberg und Pistoor, mussten aus der Zweiten aushelfen. Klar, dass die neu formierte Abwehr vor allem Probleme hatte. Ebenso fehlte ein gelernter Kreisläufer. Von Beginn lag die Weinberger-Truppe in Rückstand. 2:9 (18.) und 9:20 (37.). Die Mannscchaft fand erst nach der Pause besser zusammen und konnte das Ergebnis noch erträglich gestalten. Tenor beim TuS: Komplett wäre sicherlich mehr möglich gewesen.
TuS: Karras, C. Müller; R. Meding, Pfeil 2, Lehnen 5, Papenberg 2, Pistoor 1, Y. Kowalski 3, Witt 3, Lunke 1.

Bild: Der VfLer Tobi Goeke leitete hier einen Angriff auf das Werner Tor ein.

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