„Guten Positivlauf“ möchte Oberaden in Schalksmühle fortsetzen

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Handball Verbandsliga: SGSH „Dragon“ 2 – SuS Oberaden I (Freitag, 20.15 Uhr; Sporthalle Löh, 58579 Schalksmühle, Löh 5). Zu Beginn des neuen Jahres muss der SuS Oberaden schon am Freitag nach Schalksmühle. Der Gegner, die Reserve des Drittligisten, rangiert zurzeit mit 8:16 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz. Der Gast aus Oberaden hat die gleiche Anzahl an Pluspunkten und nimmt Rang zehn ein. Während die „Cobras“ mit vier Punkten aus den letzten drei Spielen eine kleine Serie gestartet haben, waren die „Dragons in den letzten neun Partien nur einmal, allerdings im letzten Spiel (gegen Recklinghausen), erfolgreich.

Auf diesen „guten Positivlauf“ verweist Oberadens Spielertrainer Mats-Yannick Roth und möchte diesen natürlich in Schalksmühle fortsetzen. Nachdem nun auch feststeht, dass die Mannschaft auch im kommenden Jahr zusammenbleibt, sollte das eine weitere Motivation sein. „Wir haben in den letzten drei Spielen wichtige Punkte gesehen, die wir jetzt vertiefen wollen: Tempospiel und Abwehrformationen, die sich immer besser finden, sei es 5:1- oder 6:0. Auch dass der achte, neunte, zehnte Mann gute Leistungen gebracht hat.“.

Prunkstück der „Dragons“ ist die Defensive, die bisher zu einer der besten der Liga mit einem Schnitt von nur 24,3 Gegentoren avancierte. Lediglich Spitzenreiter Bommern ist da besser. Zum Vergleich: der SuS kassierte im Durchschnitt 28,3 Gegentreffer. „Schalksmühle ist neben Bommern die einzige Mannschaft, die in keinem Spiel mehr als 30 Treffer kassierte“, weiß Roth. Das heißt natürlich für sein Team, konsequent die Chancen zu nutzen und das Tempo zu forcieren, um zu einfachen Toren zu kommen. „Das wird ganz entscheidend sein.“

Für den SuS-Spielertrainer ist der Gegner „schwer auszurechnen“, da die Mannschaft von Trainer Mark Dragunski nur über einen Kern von drei, vier Spielern verfügt, die regelmäßig spielen. „20, 22 Spieler wurden dazu eingesetzt, von denen alle schon getroffen haben“, so die Beobachtung von Roth.

Oberaden hat alle Mann an Bord. Auch der lange verletzte Patrick Müller ist wieder im Kader, obwohl er vermutlich nicht eingesetzt wird. „Das könnte noch zu früh kommen.“ Aus der Landesligareserve werden wieder zwei Akteure in der Ersten aushelfen. Lukas Wegelin im Rückraum und Simon Rodefeld auf Rechtsaußen sollen für mehr Breite sorgen, damit das Ziel, zwei Pluspunkte aus dem Sauerland mitzunehmen, realisiert werden kann.

Bild: Lukas Wegelin soll im Rückraum für mehr Breite bei den „Cobras“ sorgen.

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