GSV Fröndenberg und BSC Kamen beenden Negativserien

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Basketball: Am Wochenende beendeten der GSV Fröndenberg in der Landesliga und BSC Kamen in der Bezirksliga ihre Negativserien und landeten jeweils den ersten Saisonsieg. Erstmals auswärts setzte sich auch der TVG Kaiserau I in Barop durch. TVG II und die Rünthe Devilz mussten in die Verlängerung und stellten dann den Sieg sicher.

Landesliga
TVE Barop II – TVG Kaiserau I 54:56 (29:29).
Im dritten Anlauf gelang Kaiserau der erste Auswärtssieg und damit der Sprung ins Mittelfeld. „Ein gkücklicher Sieg, wenn auch verdient“, freute sich TVG-Trainer Jens Rother nach dem Spiel, „aber eine große kämpferische Leistung.“  Im letzten Viertel konnteKaiserau einen Vier-Punkte-Rückstand aufholen. Youngster Janne Bromisch erzielte die letzten beiden Körbe zum Sieg
TVG: Stöwe 6, Lass 7, M. Bromisch, J. Bromisch 7, Engelskind 9, Lauersdorf, Stiebing, Krynojewski 9, Führing 9, Vogel 8.

TSC Eintracht Dortmund – GSV Fröndenberg 62:76 (41:41). Endlich! Der erste Sieg in dieser Saison bei der ebenfalls noch sieglosen Eintracht aus Dortmund. Technisch und auch körperlich hatten die Fröndenberger Vorteile, warfen die in die Waagschale. Nach der Pause stachen die Trümpfe, man kam mit einem guten Passspiel zu einfachen Punkten und auch die Defense war im Spiel. Allerdings haderten die GSV-Spieler vor allem mit der strikten Regelauslegung der Schiedsrichter.
GSV: Betzinger 13, Katzenberg5, Franke 2, Hares 5, Deppermann 2, Breer 2, Wolf 13,  Ahrendt 14, Frenzel 12,Arlt, Hense 8.

Landesliga Damen
TVE Barop – TVG Kaiserau 50:66 (27:31). Schwerer als es nach den bisherigen Ergebnissen zu erwarten war, taten sich die Kaiserauer Damen gegen die TVE Barop. Erst am Ende konnte man sich mit fünf Punkten absetzen, hatte aber in der Verteidigung mit der Centerspielerin des TVE doch erhebliche Probleme. Im 2. Viertel versuchte Barop den Weg zum Korb zu stoppen, kassierte dabei aber zahlreiche Fouls. So gelangen den Kaiserauer Damen nur zwei Feldkörbe, aber von der Freiwurflinie war man bei neun von zwölf Versuchen überaus erfolgreich. Im 3. Viertel agierte endlich auch die Verteidigung wie vom Trainer gewünscht und schnell konnte man sich durch Schnellangriffe auf 13 Punkte absetzen. Auch im 4. Viertel hielt man das Tempo weiter hoch und beim Stand von 61:41 in der 37. Minute war das Spiel dann entschieden.
TVG: Grütering, Molde, A. Mantei, L. Mantei, John, Artelt, Mühlmann, Hessel.

Bezirksliga
Risse Baskets Soest – BSC Kamen 67:74 (24:33). „Wir können es doch noch. Nach zuletzt vier Niederlagen ist uns endlich ein Sieg gelungen“, freute sich BSC-Spieler Eugen Schwieca. Es ging relativ gut los für Kamen, führte  stets und der BSC ging mit einer Zehn-Punkte-Führung in das Schlussviertel. Wahrscheinlich fühlten sich die Gäste schon zu sicher, ließen Soest sogar zwei Minuten vor dem Ende auf 65:61 heran kommen. Doch in der Schlussphase fing sich Kamen wieder. Ein kleiner 8:0-Lauf brachte eine Minute vor Schluss das 69:65. Schwieca: „Am Ende war es ein verdienter Erfolg, der zum Schluss noch unnötig in Gefahr geriet. Erfreulich war die ausgeglichene Punkteverteilung. Gleich fünf Spieler haben zweistellig gepunktet.“
BSC: Jäger 12, Rönn 0, Haeske 8, Albrecht 12, Manke 6, Schwieca 10, Nachtigäller 12, Höncke 14.

TVG Kaiserau II – TuS HammStars III 83:75 (70:70, 33:38). Die Zweitvertretung des TVG Kaiserau setzte mit einer starken Mannschaftsleistung seine Siegesserie fort. Die Germanen fuhren gegen die dritte Mannschaft des TuS Hamm den vierten Saisonsieg ein. Mit nur sieben Spielern gingen die Kaiserauer in die Partie, doch durch gute Verteidigungsarbeit konnten die Gastgeber die Partie offen gestalten und ließen die stark eingeschätzten Gäste aus Hamm nicht zur Entfaltung kommen. Besonders in der Offensive klappte es beim TVG besser als noch in den letzten Spielen. Im letzten Viertel wurde es dann dramatisch. Die Kaiserauer lagen eine Minute vor Ende mit fünf Punkten zurück, doch dank zwei Dreiern von Albrecht in der Schlussminute konnten die Gastgeber ausgleichen und hatten sogar die Chance beim Stand von 70:70 das Spiel an der Freiwurflinie zu entscheiden. Dort flatterten den Germanen jedoch die Nerven, sodass es in die Verlängerung ging. Hier schlug die Stunde von Mats Bromisch, der mit zehn Punkten in der Verlängerung für großen Jubel sorgte und maßgeblichen Anteil am 83:75-Erfolg des TVG hatte.
TVG II: Albrecht, Block, M. Bromisch, Niessner, Sewald, Wratschko, Meyer.

TV Unna – BG Lünen 58:64 (25:44). Ausschlaggebend für die Niederlage war die erste Hälfte, in der der TVU keinen Zugriff auf den Gegner bekam und Lünen schon nach sechs Minuten mit 14 Punkten in Führung lag. Erst nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Mannschaft um Kapitän Fabian Knäpper wesentlich besser, ging in der Defense konsequenter zu Werke, spielte agressiver gegen den Ball und konnte den Abstand immer weiter verringern. Die letzten beiden Viertel gingen verdient mit 16:10 bzw 17:10 an den TV Unna. Es reichte nicht mehr, um Lünen noch in Bedrängnis zu bringen. “Wir haben leider die erste Hälfte verpennt. Im zweiten Durchgang haben wir vor allem in der Defense, die in den letzten Spielen ja unser Sorgenkind war, ein gutes Spiel abgeliefert“, äußerte sich Kapitän Knäpper im Anschluss an die Partie.
TVU: Hübner 12, Hofmann 2, Schlüchtermann, Lanza 2, Ganser 12, Hachmann 2, Kurzyca 1, Knäpper 4, Kuchovarenko 3, Kniuksta, Schürmann 8, Duda 12.

TuS Bad Sassendorf – TLV Rünthe Devilz 73:78 n.V. (35:31). Die TLV Rünthe Devilz siegten in Sassendorf nach Verlängerung mit 78:73 und fuhren damit ihren dritten Sieg in Folge ein. Die Voraussetzungen waren für die Devilz nicht günstig. Gleich fünf Spieler konnten den ungewöhnlichen Montagabendtermin nicht wahrnehmen. Glücklicherweise konnten kurzfristig drei Neue für ihr erstes Saisonspiel aktiviert werden, sodass überhaupt Auswechselspieler zur Verfügung waren.  Mit einem 11:2-Lauf gingen die Devilz bis zur Halbzeitsirene mit 35:31 in Führung. Die ging drei Sekunden vor Schluss flöten und die Gastgeber retteten sich in die Verlängerung. Hier stach Wladimir Borzov heraus, der in der Verlängerung zehn Punkte erzielte. Entsprechend zufrieden war Spielertrainer Markus Jochimsen nach dem Spiel: „Wir sind heute wegen der Ausfälle ohne große Erwartungen ins Spiel gegangen. Deshalb sind wir sehr locker aufgetreten, was wahrscheinlich unser Erfolgsrezept war. In der Verlängerung haben wir einmal mehr gezeigt, dass wir mental sehr stark sind, uns von Nackenschlägen nicht aus der Bahn bringen lassen.“
TLV: Jochimsen 18, Dinh 1, Rogalski 11, Möbs 4, Georg, Borzov 19, Gärtner 23, Voigt 2.

Bild: In der Verlängerung setzte sich die Kaiserauer Reserve – hier mit Jannick Niessner im Angriff – 83:75 gegen TuS HammStars III durch.

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