GSV Fröndenberg macht in der Bezirksliga sein Meisterstück

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Basketball: Wieder „zu 100“ musste sich TV Unna im vorletzten Oberliga-Spiel in Dortmund-Barop geschlagen geben. Ohne großen Glanz setzte sich in der Landesliga TVG Kaiserau I gegen Hamm II durch. In der Bezirksliga machte der GSV Fröndenberg am vorletzten Spieltag sein Meisterstück und spielt in der neuen Saison in der Landesliga. Souverän wurde Nachbar Schwerte 90:50 geschlagen. Alle drei Kaiserauer Mannschaften meldeten am Wochenende Siege.

Oberliga

TVE Do.-Barop – TV Unna 41:100 (15:43). Am 21. und vorletzten Spieltag der Oberliga verloren die heimischen TVU-Korbjäger das Auswärtsspiel gegen den abstiegsbedrohten TVE Dortmund Barop deutlich. Die körperlich überlegenen Gastgeber setzten die jungen Unnaer von Beginn an mit einer aggressiven Manndeckung unter Druck. Die Folge waren häufige Einzelaktionen, Würfe aus der Distanz und den Außenpositionen, die ihr Ziel aber zu oft verfehlten. So standen zur Halbzeit gerade mal 15 Punkte für den TVU auf der Anzeigetafel der Sporthalle Wischlingen. Hinzu kamen merkwürdige Entscheidungen der diesmal nicht immer souveränen Schiedsrichter zu Ungunsten des Teams um Jan Felix Hübner. In der zweiten Hälfte kam der TVU etwas besser ins Spiel, ließ den Ball besser durch die eignenen Reihen laufen und ging in der Defense beherzter zur Sache.  In der 34. Minute schied Benedikt Rienhoff mit einer Knöchelverletzung aus, für Tim Dauber war das Spiel in der 38. Minute nach seinem fünften Foul vorzeitig beendet. Der 100. Punkt für die Baroper fiel 12 Sekunden vor Ende der Partie. „Wir haben uns natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht. Wenn Du allerdings auch noch gegen zwei Schiedsrichter spielen musst, sinken die Chancen auf ein besseres Resultat rapide“, resümierte Pressewart Björn Neuschäfer nach dem Spiel.
TVU: Waschk (15), J. Hübner (11), Kurzyca (6), Dauber (4), Schlüchtermann (3), J. Hübner (2), Duda, Rienhoff.
Landesliga
TVG Kaiserau – SSV Hamm II 59:49 (30:26). 
Deutlich merkte man den Gästen die Brisanz des Spiels im Kampf um den Klassenerhalt. Da sich die Kaiserauer nicht mit einer Niederlage vom heimischen Publikum verabschieden wollten, sahen die Zuschauer eine intensive und teilweise mit viel Körpereinsatz betriebene Partie, in der die Gastgeber am Ende den längeren Atem hatten. Den Grundstein zum Sieg legten die Heckers-Mannen mit einem 13:0-Lauf im zweiten Viertel. Vor allem mit einer sicheren Defense hielt Kaiserau den Gegner unter der 50-Punkte-Marke.
TVG: Stöwe, Lass, Knäpper, Simeunovic, Kassan, Lausersdorf, Stiebing,Schriek, Wittecy, Kauch, Block.

TVE Do.-Barop – BSC Kamen 74:50 (43:30).
Ohne Spielertrainer Eugen Schwieca – er wurde am Wochenende Vater – zeigte sich schnell in der Partie, dass der Tabellendritte zu stark war. Vor allem in der Defense offenbarten die Kamener Mängel, die von den Gastgebern ausgenutzt wurden.
BSC: Rönn 13,Hass 9, Jäger 2, Höncke2, Ulusan6, Haeske, Albrecht 1, Jäger, Quellenberg 17.

Bezirksliga

GSV Fröndenberg – Schwerter TS II 90:50 (47:25). Der GSV ist aufgestiegen. Am vorletzten Spieltag machten die Fröndenberger ihr Meisterstück. Von Beginn an war man auf Siegkurs, denn auf ein Endspiel gegen Werne am letzten Spieltag wollte man es nicht ankommen lassen. Der Start mit einem 19:2-Lauf gelang und so steuerte man im weiteren Verlauf des Spiels auf einen klaren Erfolg hin. Nach Spielschluss floss natürlich das Meisterbier.
GSV: Betzinger 14, Breer 5, Hares 8, Richter 7, Klar 26, F. Deppermann, Sandfer, Wolf 6, Ahrendt 17, Frenzel 2 Arlt 2, Plassmann 2.

TuS Bad Sassendorf – TVG Kaiserau II 48:59 (26:32). 
Auch ersatzgeschwächt gewann die Kaiserauer Reserve beim Tabellenvorletzten in Sassendorf ihr drittes Spiel in Serie. Zwar gab es Anlaufschwierigkeiten, aber die Kauch-Truppe war in den entscheidenden Situationen immer einen Tick konzentrierter. Das reichte am Ende.
TVG II: Krull, Peter 14, Lübbring 12,Wratschko5, Zimmer 11, Niessner 6, Meyer 4, Bilik 7.

Landesliga Damen

TVG Kaiserau – TG Voerde 59:49 (28:28). In den ersten beiden Vierteln verlief die Begegnung ausgeglichen. Im dritten Spielabschnitt kamen die TVG-Damen dank einer Steigerung in der Defense zu einem Vorsprung von zehn Punkten, den sie bis zur Schlusssirene verteidigten.
TVG: Sperling 1, Hessel 12, Mühlmann 16, Molde 14, Block, L. Mantei 3, A. Mantei, Stratmann 2, Grütering 7.
Bild: Jubel beim GSV Fröndenberg – der Meistertitel und damit der Aufstieg in die Landesliga ist perfekt – Foto GSV
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