Grünes Licht für die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften am 20./21. Februar in Dortmund

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Leichtathletik: Die Stadt Dortmund, Gesundheitsamt und Ordnungsamt, gab grünes Licht nach Prüfung des umfangreichen Hygienekonzeptes. Die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften können somit wie geplant am 20. und 21. Februar in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund stattfinden.

Die Titelkämpfe werden mit einem stark reduzierten Teilnehmerfeld, umfangreichen Tests sowie ohne Zuschauer stattfinden. Damit trotzdem möglichst viele die Wettkämpfe verfolgen können, wird es an beiden Tagen einen Livestream auf leichtathletik.de geben. Das ZDF plant am Sonntag (21. Februar) eine Zusammenfassung von der DM in Dortmund. Die Hallen-DM bietet ferner die letzte Möglichkeit, sich für die Hallen-EM in Torun (Polen; 4. bis 7. März) zu qualifizieren. In Dortmund ist auch die Oberadener Julia Ritter im Kugelstoßen dabei, die bekanntlich für den TV Wattenscheid startet und jetzt nach Essen verzogen ist.

Die Titelkämpfe in Dortmund dienen als ein wichtiger Baustein im Vorbereitungsprozess auf die Olympischen Spiele in Tokio. Neben der Entwicklung der Wettkampfkompetenz können zudem auch wichtige Ranking-Punkte erreicht werden.

Trainings-und Wettkampfbetrieb wohl erst wieder Ende März möglich

Die derzeitige Corona-Pandemie sorgt immer noch dafür, dass der Trainings-und Wettkampfbetrieb auch in der Leichtathletik weiterhin nicht durchgeführt werden können. Auf der letzten Sitzung des Verbands-Leichtathletik-Ausschusses (VLA) musste auch festgestellt werden, dass es in der derzeitigen undurchsichtigen Pandemielage nicht möglich ist, eine verlässliche Aussage zu treffen, wann das Training in der Halle, auf der Laufbahn oder dem Werferplatz wieder möglich sein wird. DLV-Vizepräsident Peter Westermann: „Je nach der weiteren Entwicklung der Ausbreitung des Virus und den daraus resultierenden Entscheidungen der Bundes-und Landesregierung ist zu vermuten, dass eine Rückkehr in den normalen Trainingsalltag frühestens Ende März möglich sein könnte.“

Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist das Training an den Bundes-und Landesstützpunkten erlaubt, allerdings gilt dieses nur für die Bundeskaderathleten der OK-bis NK2-Kader. Bemühungen des VLA beim Landessportbund NRWund der Staatskanzleiin Düsseldorf, diese Erlaubnis auch auf Landeskaderathleten auszuweiten, sind bisher erfolglos geblieben.

Bildzeile: DLV-Vizepräsident Peter Westermann aus Bergkamen vermutet eine Rückkehr in den normalen Leichtathletik-Trainingsalltag frühestens Ende März.

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