Grippe – Noch einige Fragezeichen im Kader bei den TuRa- und Königsborner Frauen

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Handball, Frauen-Oberliga: Die Grippewelle hat auch bei den beiden heimischen Frauen-Oberligisten zugeschlagen. Sowohl der HC TuRa Bergkamen als auch der Königsborner SV haben vor ihren Heimspielen am Samstag noch Aufstellungssorgen. Von der Papierform her hat Bergkamen gegen den Tabellenletzten Hüllhorst die leichtere Aufgabe zu bewältigen als die KSV-Frauen gegen den Ligazweiten Netphen.

HC TuRa Bergkamen – HSG Hüllhorst (Sa. 19.15 Uhr). Für TuRa-Trainer Ingo Wagner steht der samstägliche Gegner Hüllhorst zu unrecht im Tabellenkeller. „Die sind stärker einzuschätzen und wir werden den Tabellenletzten nicht unterschätzen“, warnt er.  Schon im Hinspiel tat sich die Wagner-Truppe schwer und gewann nur knapp. Die letzten Ergebnisse waren alle sehr knapp gegen Hüllhorst. Also Vorsicht ist geboten. Auch vor dem Hintergrund, dass noch einige Bergkamener Spielerinnen angeschlagen sind. „Wir haben mit dezimierten Kader kaum trainiert. Beim letzten Training haben wir 40 Minuten lang mal den Ball in die Hand genommen“, stellt sich der Bergkamener Coach eine Vorbereitung sicher anders vor. Neben Rohl, Jackenkroll und Axtmann erwischte es auch Krogull. Ihr Einsatz ist sehr fraglich. Dennoch will man versuchen, die Punkte in der Friedrichsberg-Sporthalle zu behalten.

Bild. Auf Tore von Ricarda Köppel hofft der KSV am Samstag gegen Netphen.

Königsborner SV – TVE Netphen (Sa. 19.15 Uhr). Der Tabellenzweite kommt in die Kreissporthalle. „Die spielen eine starke Saison“, zollt KSV-Trainer Kai Harbach dem Gegner Respekt, „und sie haben mit Franziska Haupt noch eine Spielerin dazu bekommen, die viele Tore macht.“ Auf sie wird seine Abwehr ein besonderes Augenmerk legen müssen. „Eine Megaaufgabe, aber wir stellen uns und ich hoffe, dass wir unsere Chancen bekommen. “ Das 24:24 zuletzt in Everswinkel hat Moral und Motivation zurück gebracht. Das jedenfalls will der KSV-Trainer beim Training festgestellt haben. Das macht ihn zuversichtlich, zumal es auch wieder ein Heimspiel ist. Sorgen bereiten ihm allerdings noch einige Spielerinnen, die kränkeln. Harbach: „Ich hoffe, dass sie alle am Samstag wieder fit sind. Wir wollen Netphen Paroli bieten.“

Bild: Der Einsatz von der TuRanerin Romina Jackenkroll – beim Wurf – ist noch fraglich.

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