Gesichtstreffer schocken Altenbögge in Steinhagen – Erste Auswärtsniederlage

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Handball, Verbandsliga Männer: SpVg Steinhagen – RSV Altenbögge 30:25 (11:13). Eine schwächere 2. Halbzeit kostete den RSV Altenbögge den vierten Saisonsieg am 6. Spieltag und ermöglichte dem bisherigen Schlusslicht Steinhagen das erste Erfolgserlebnis in dieser Spielzeit.

Die Vorzeichen standen schon nicht gut für den RSV im Schulzentrum Steinhagen: Kreisläufer Zacharias verletzte sich beim warm machen, für ihn musste Jungemann diese Rolle übernehmen. Dann verletzte sich Weigel mit einem Cut am Kinn, die Blutung musste minutenlang gestillt werden. Doch trotz des großen Durcheinanders waren die Altenbögger sofort im Spiel, führten nach acht Minuten 5:2. Über 8:6 (18.), 11:8 (26.) hieß es zur Pause 13:11.

In Halbzeit zwei konnten die Mannen von Trainer Jens Schulte-Vögeling nicht an die besseren ersten 30 Minuten anknüpfen. Steinhagen agierte nun wesentlich aggressiver und kaufte dem Gast den Schneid ab. Zudem konnten die Aktionen des wurfgewaltigen Rückraum nicht mehr entscheidend unterbunden werden. Und: Die Schiedsrichter ahndeten mehrere Gesichtstreffer von Steinhagen nicht. Bis zur 38 Minute durften die Gäste noch hoffen, behaupteten ein 18:16. Zwei Minuten später stand es 19:19, dann zogen die Hausherren in der lautstarken Halle auf 25:21 (51.) davon und behaupteten den Vier-Tore-Vorsprung bis zur Schlussminute. In der gleichen Minute setzte man noch einen Treffer drauf zum 30:25-Endstand. Nach Herne die zweite Auswärts-Niederlage für den RSV Altenbögge.

RSV-Trainer Jens Schulte-Vögeling: Es ging schon nicht wie gewünscht los. Unser Kreisläufer Zacharias verletzte sich beim Aufwärmen. Weigel zog sich einen Cut am Kinn zu, die blutende Wunde musste mehrere Minuten behandelt werden. Es geriet etwas Durcheinander bei uns. Dennoch haben wir es geschafft, mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause zu gehen. Steinhagen agierte in der zweiten Hälfte aggressiver, schockte uns mit drei Gesichtstreffern, die nicht geahndet wurden. So haben wir uns den Schneid abkaufen lassen. Wir vergaben vorne einige Chancen, Steinhagen nutzte sie. Wir sind nicht mehr ans Limit gekommen und konnten den gegnerischen Rückraum nicht mehr entscheidend aufhalten. Steinhagens kämpferische Überlegenheit führte schließlich zu deren Sieg. Wir müssen unsere Lehren aus dieser Niederlage ziehen.

RSV: Wollek, Ihssen, Kleeschulte; Gerke 3, Florian 3, Stoffer 2, Feldmann 7, Weigel 2, Zacharias, Tröster 3, Fröhling, Isenbeck, Jungemann 5.

Bildzeile: RSV-Trainer Jens Schulte-Vögeling sah seine Mannschaft in Steinhagen nur eine Halbzeit gut. Das reichte am Ende nicht.

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