Fußballkreis Unna/Hamm: 90 Minuten Staffeltag in der Sportschule Kaiserau

346

Fußball: Fünf Tagesordnungspunkte waren auf dem Kreisliga-Staffeltag „abzuarbeiten“, 30 Vereinsvertreter (insgesamt 56 Vereine) versammelten sich am Donnerstagabend in der Rotunde der Sportschule Kaiserau zu der „freiwilligen Veranstaltung, keine Pflichtveranstaltung“, wie Kreisvorsitzender Michael Allery es formulierte und in der Länge eines Fußballspiels, eben 90 Minuten, war alles zu Ende.

Dennoch, und so war es auch geplant, nahmen die Vereinsvertreter Neues, Wissenswertes und Anleitungen für ihren Club mit. Nach den Begrüßungsworten von Michael Allery und FLVW-Vize Holger Bellinghoff sowie der Totenehrung ging es los mit den Kurzberichten. Ulrich Rohlfing, Ehrenamtsbeauftragter im Kreisvorstand, warb für das junge Ehrenamt „Fußballhelden“ und den Ehrenamtspreis, wobei er die Vereine aufforderte, geeignete Kandidaten dafür zu benennen

Kreiskassierer Karl-Friedrich Hoffmann kommt den Vereinen angesichts deren coronobedingten Einnahmeeinbußen in den letzten eineinhalb Jahren insoweit entgegen, indem in zwei Quartalen keine Gebühren wegen des Schiedsrichtersolls erhoben werden. Überhaupt werden zunächst nur 50 Prozent der allgemein fälligen Gebühren eingezogen. Hoffmann: „Wir versuchen die Vereine weitestgehend finanziell zu schonen und alles etwas hinaus zu zögern.“

Weiterhin 1,5 Aufsteiger zur Bezirksliga

Christian Ritter, Vorsitzender Kreisfußballausschuss, konnte dieses Mal keine Meisterehrung durchführen, weil bekanntlich der Spielbetrieb in den Ligen ausgesetzt war. Er machte die Staffelleiter der Kreisligen bekannt: Ritter (A2 + B2), Friedhelm Wittwer (A1 + D1), Günther Wulf (C1 + C2), Hans-Günter Heinrichsen (B1 + D2 + AH) und Jens Doch (Damen + Pokalspielleiter). Dem Kreis werden weiterhin nur 1,5 Aufsteiger in die Bezirksliga zugestanden. Der Verlierer des Entscheidungsspiels der Meister A1 und A2 kann einen zweiten Anlauf zum Aufstieg gegen den Meister aus dem Kreis Bielefeld nehmen. Der Meister der Damen-Kreisliga steigt dagegen direkt auf.

Für den Kreisjugendausschuss gab Vorsitzender Thomas Trahe bekannt, dass rund 350 Mannschaften für die Jugendligen gemeldet und die Meldezahlen in den letzten drei Jahren stabil geblieben sind.

Bildzeile: Michael Allery dankte Meike Ebbert für deren Referat über Corona und Verbandsnachrichten.

Kommunen haben das „letzte Wort“

Meike Ebbert, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation beim FLVW, tat einen Blick auf die neue Coronaschutzverordnung, deren Details auf der Homepage des FLVW nachzulesen sind. Bei drei oder mehr Coronafällen und anschließender Quarantäne von Spielern können Spiele abgesagt werden. Wichtig auch, dass die Vereinsheime wieder geöffnet sind. Bei allen Maßnahmen sei klar, dass die Kommunen als jeweiliger Hausherr der Sportstätten das „letzte Wort“ haben.
Darüber hinaus gab sie Nachrichten aus dem Verband weiter:
Demnach haben die Felverweise aus der letzten Saison ihre Gültigkeit auch in der neuen Saison.
Hallenturniere sind grundsätzlich wieder möglich.
Hygienekonzepte sollen immer den aktuellsten Stand haben und überall gut sichtbar ausgehängt werden.

Abschließend stellte Michael Allery noch einmal klar, dass Spielorte nicht von der Krombacher Brauerei diktiert werden, sondern der Kreis das alleinige Kompetenzrecht habe. Er appellierte zudem an den Fair-Play-Gedanken, wonach Vereine und Vereinsvertreter offen und aufrichtig mit einander umgehen sollten.

Mit einer Currywurst und kalten Getränken schloss der Staffeltag. Kreisvorstand und Vereinsvertreter verabschiedeten sich mit dem Wunsch, dass es im nächsten Jahre wieder einen „normalen“ Staffeltag geben möge.

Bildzeile: Der Vorstand des Fußballkreises Unna/Hamm hatte zum Staffeltag in die Rotunde der Sportschule Kaiserau eingeladen.

 

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.