Fußball-Landesliga: Schwere Heimaufgaben für Kaiserau und Bönen zum Auftakt

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Fußball: Schwere Heimspiele stehen für die heimischen Landesligisten zum Meisterschaftsauftakt auf dem Spielplan. SuS Kaiserau muss sich in der Gruppe 3 mit der SG Welper, einem der Aufstiegskandidaten, auseindersetzen. In der Gruppe 4 kommt der TuS Altenberge zur IG Bönen zum Schulzentrum. Eine starke Mannschaft, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs im Vorjahr nach acht Spielen die Tabelle anführte.

Urlauber Steffen und Weßelmann fallen aus

Mit der SG Welper empfängt am Sonntag der SuS Kaiserau einen Topgegner aus der Liga. Der Landesligist aus dem Ortsteil Hattingen hat sich dem Vernehmen nach noch einmal in der Breite verstärkt und zählt zu den Aufstiegsfavoriten. Sportlich so hoch schätzt ihn auch Kaiserau-Trainer Jörg Lange ein und erinnert sich ungern an den letzten Vergleich. „Da haben wir nach einer guten 1. Halbzeit am Ende noch 1:5 verloren. Gott sei Dank Schnee von gestern. Alles steht wieder bei Null.“ Aber es bleibt bei den Schwarz-Gelben, wie übrigens auch bei den anderen Clubs, die Ungewissheit über den aktuellen Leistungsstand. „Keiner weiß, wo er steht.“ Jörg Lange schaut da vordergründig auf sein Team, bescheinigt, dass man in den letzten drei Spielen ordentliche Leistungen gezeigt hat. „Das macht zuversichtlich.“ Allerdings fehlen wichtige Leute wie die Urlauber Uli Steffen und Gabi Weßelmann. Wer sie ersetzen soll in der Abwehr, darüber macht sich der Kaiserauer Coach noch Gedanken. Michael Seifert ist noch keine Option, hat gerade erst mit dem Lauftraining wieder angefangen.

Bildzeile: Auf Tore von Marvin Schuster (re.) hofft man beim SuS Kaiserau am Sonntag im Heimspiel gegen Welper.

Sieben Spieler auf der Ausfallliste

Sorgenfalten auf der Stirn von IG Bönen-Trainer Ferhat Cerci. Denn: Massive Personalprobleme tun sich zum Meisterschaftsstart gegen den TuS Altenberge auf. Sieben Spieler fallen am Sonntag (15 Uhr, Sportplatz am Schulzentrum) sicher aus: Serhad Gün, Samet Akyüz, Ismail Budak, Emre Demir, Yassin Acar und Arif Et fehlen verletzt, Muhammed Bulut ist gesperrt. Zudem ist der Einsatz von Adil Elmoueden und Semih Yigit fraglich. „Muskelverletzungen waren nach fast neunmonatiger Wettkampfpause in den Testspielen die Hauptursache“, stellte Cerci fest, „die Belastung ist eben noch mal eine andere als im Training.“ Auch habe man lange ohne einen Physiotherapeuten auskommen müssen. Das Problem ist mittlerweile behoben. „Jammern hilft uns nicht weiter“, sein Credo, „wir müssen jetzt das Beste aus der Situation machen, Lauf- und Kampbereitschaft zeigen sowie die Chancen besser nutzen.“ Der IG-Coach hofft, eine schlagkräftige Elf gegen einen starken Gegner aufstellen zu können. Und: „Wir wollen mit einem Sieg starten, müssen uns auch für das Pokal-Aus in Herringen rehabilitieren.“

Bildzeile: Hüseyin Kücük (am Boden) gehört angesichts der Ausfälle wieder zum IG-Kader am Sonntag gegen Altenberge.

Sofort eine Standortbestimmung

Die Gäste aus dem Münsterland, bekannt für ein kompaktes Auftreten und ihre kompromisslose Abwehrarbeit, sind gleich zum Saisonstart eine Standortbestimmung für die ambitionierte IG. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs im vergangenen Jahr führte der TuS mit 16 Punkten aus acht Partien die Tabelle an, Bönen stand zu diesem Zeitpunkt bei sechs Zählern aus lediglich drei Spielen. Ein direktes Aufeinandertreffen beider Teams hatte es noch nicht gegeben. „Das ist kein leichter Gegner“, sagt Cerci. Er macht allerdings auch deutlich, dass er nach der langen Pause von Prognosen nicht viel hält. „Wir wissen nicht, wo wir stehen. Die wissen nicht, wo sie stehen. Das wird sich in den nächsten Wochen zeigen.“ Und eine erste Kostprobe ihres Leistungsvermögens werden die Teams schon am Sonntag in Bönen abgeben.

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