Fußball-Landesliga: Kuriose Ergebnisse vom letzten Spieltag irritieren Kaiserau und Mühlhausen

Fußball: Die Ergebnisse vom sonntäglichen Spieltag bestätigten einmal mehr Marco Slupek, den Trainer des SSV Mühglhausen-Uelzen, dass man in der Endphase der Meisterschaft mehr denn je mit den kuriosesten Resultaten rechnen muss. Der SSV musste tatenlos, weil spielfrei, registrieren, dass die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf fast ausnahmelos punkteten. So schlug Horsthausen den Tabellenvierten Herne 4:2, Resse besiegte den Tabellendritten Frohlinde auswärts 2:1 und Kemminghausen schlug Günnigfeld 2:1.

Das bedeutet: Mühlhausen rutschte wieder auf einen Abstiegsplatz ab. “Es wird schwer in den kommenden Spielen, da wieder runter zu kommen”, mutmaßt der SSV-Coach. Vor allem auch vor dem Hintergrund der angespannten Personallage. Jetzt erwischte es Bernsdorf, Schnee und Braun, Pfeffer fällt ohnehin verletzt bis zum Saisonende aus. Auch die Trainingsbeteiligung ließ zuletzt zu wünschen übrig.
Vier Spieltage sind noch zu absolvieren bis zum 28. Mai. Wattenscheid (H), Obercastrop (H), Buer (A) und Sodingen (A) heißen die kommenden Gegner. “Mit einem Sieg am Ostermontag gegen Kaiserau wären wir fast durch gewesen”, trauert Marco Slupek dem 0:2 immer noch hinterher. Nicht zuletzt die Folge einer ungenügenden Vorbereitung.

Nach dem 2:0-Derbysieg gegen Mühlhausen am Ostermontag wollte der SuS Kaiserau die Woche mit einem weiteren Dreier gegen Buer Zuhause eigentlich vergolden. Wunschdenken. Schwarz-Gelb verlor 1:3. Paradox, Buer tat weniger für das Spiel, war vor dem gegnerischen Tor jedoch schnörkelloser und kaltschnäuziger als die Hausherren. SuS-Trainer Marc Woller mit einem Anflug von Sarkasmus: “Wir haben etwas mehr für das Spiel gemacht, aber Buer  erzielte die Tore. Wir waren zu umständlichg und die Strategie schwand mehr und mehr.” Die Folge: Die zwölfte Saison-Niederlage und der SuS rangiert weiter nur mit vier Zählern vor der roten Zone. Es muss auch noch gezittert werden. In den folgenden vier Spielen muss mindestens noch ein Sieg her. Sonntag geht es zum Tabellenzweiten Sodingen. Dann folgen weitere Begegnungen gegen Herne (H), Günnigfeld (A) und Resse (A).
Auch für Marc Woller waren die Ergebnisse vom letzten Spieltag nicht ganz koscher. “Zum Ende hin muss man mit solch überraschenden Resultaten rechnen”, bestätigte er seinen Mühlhausener Trainerkollegen. Er setzte aber gleich hinzu: “Zu einer Zittersaison hätte man es aber auch nicht kommen lassen müsssen. Die notwendigen Punkte hätte man eher einfahren können.”

Dienstag erstes Halbfinale im Krombacher-Kreispokal

SuS Kaiserau – SSV Mühlhausen-Uelzen (Die. 19.00 Uhr). Das Derby zwischen beiden Teams ist gerade erst eineWoche her, da stehen sich die beiden Landesligisten schon wieder gegenüber. Im ersten Halbfinale des Krombacher-Kreispokals wird der Finalteilnehmer ermittelt. Gegner wird dann ein Oberligist sein – Hammer SpVg und Westfalia Rhynern stehen sich am 15. Mai gegenüber. Beide Trainer, hier Marc Woller und dort Marco Slupek, betonen unisono, dass der Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Priorität habe. Woller verhehlt aber nicht, dass der Einzug ins Endspiel auch die Krönung von zwei Jahren erfolgreicher Kaiserauer Arbeit sein könne. Die Gastgeber können ihr vollständiges Stammpersonal aufbieten, auch Diecks rückt wieder in den Kader. Schlechter sieht es da beim SSV aus. Slupek hat gerade mal zehn Feldspieler plus Torhüter zur Verfügung. Verzichten muss er auf Bernsdorf, Schnee, Braun, Pfeffer und wohl auch auf die Urlauber Wycisk und Kruse. “Da muss ich dann Anleihen auf der Reserve machen.” Die besseren Vorzeichen sind demnach klar auf Seiten der Gastgeber, die dann zum dritten Mal in dieser Saison über den Liga-Kontrahenten triumphieren würden.

Bild: Zwei Mal bisher siegte der SuS Kaiserau in dieser Saison gegen Mühlhausen. Dienstag soll ein dritter Sieg im Krombacher-Kreispokal her.

 

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