Fußball-Landesliga: IG Bönen und SuS Kaiserau verbessern sich in der Tabelle

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Fußball-Landesliga: Am 20. Spieltag lieferten die heimischen Landesligisten ordentliche Ergebnisse ab. Die IG Bönen kam zu einem 1:0-Auswärtserfolg bei Firtinaspor Herne. SuS Kaiserau nahm beim SSV Buer ein 2:2-Unentschieden mit auf die Heimreise. Beide Clubs konnten sich in der Tabelle verbessern.

Die IG Bönen hat nach der bitteren 1:2-Heimschlappe gegen Hilbeck am Sonntag bei Firtinaspor die richtige Reaktion gezeigt. Der Acar-Treffer nach 37 Minuten bedeutete das Tor des Tages, bescherte die erhofften drei Zähler und ließen die Bönener wieder auf Tabellenplatz drei vorrücken. 1:0, nur 1:0, gemessen an den Chancen hätte der Sieg auch höher ausfallen können, ja müssen. Am Ende musste man sogar noch „ein bisschen zappeln“, wie es Co-Trainer Evren Karka ausdrückte. Eine Stunde lang hatte die IG das Spiel im Griff. Nach 66 Minuten zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt – Elfmeter wegen angeblichen Handspiels nach einer Ecke. Verwundert ob dieser Entscheidung rieb man sich im IG-Lager die Augen, um dann wenig später aufzuatmen. Denn Herne setzte den Elfer über das Tor. Danach stand IG-Keeper Klemmer noch einige Male im Blickpunkt, ließ sich aber nicht überwinden. Dass es überhaupt noch zu brenzligen Szenen vor dem Bönener Tor kam, hat man sich  jedoch selbst zuzuschreiben. Das durchaus mögliche 2:0 oder gar 3:0 wollte nicht fallen und hätte den Spieleifer der Gastgeber sicherlich gedämpft.
Das Fazit von IG-Trainer Ferhat Cerci nach Spielende: „Wir können auf dieses Spiel aufbauen, müssen uns aber noch steigern.“ Nächster Gegner im Heimspiel ist die SpVgg Horsthausen.

Bild: IG-Torhüter Marcel Klemmer zeigte in Herne eine starke Leistung und hielt seinen Kasten sauber.

Auch der SuS Kaiserau konnte sich tabellarisch verbessern. Durch das mehr als verdiente 2:2 beim SSV Buer schoben sich die Schwarz-Gelben auf den 14. Tabellenplatz, dem Relegationplatz vor. Dass es zum 2:2 kam, war am Ende etwas glücklich, entsprach aber dem Spielverlauf. Am Ende deshalb glücklich, weil Kapitän Timo Milcarek den Ausgleich erst in der Nachspielzeit erzielte. Er verwertete einen Querpass von Manka. Gemessen an den Chancen hätte es sogar einen SuS-Sieg geben können. Seifert und Böcker konnten in aussichtsreichen 1:1-Situationen nicht erfolgreich abschließen. In der 27. Minute wurde Seifert elfmeterreif gefoult, doch der eigentlich fällige Pfiff blieb aus. Auf dem Kunstrasen an der Löchterheide in Gelsenkirchen hatten die Gäste nach der Pause die besseren Szenen und Möglichkeiten für ein positiveres Resultat. Zwei Mal geriet die Lange-Elf in Rückstand, bewies Moral und machte den Ausgleich. SuS-Trainer Jörg Lange konnte sich mit dem Remis durchaus anfreunden. „Wir wollen eine bessere Rückrunde spielen und damit haben wir in Buer angefangen. Die Mannschaft weiß, worum es geht.“ Am kommenden Sonntag empfängt der SuS Kaiserau den Hombrucher SV.

Bild: Lukas Manka (li.) verdiente sich beim 2:2 seines SuS Kaiserau in Buer die Bestnote.

 

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