Fußball-Landesliga: IG Bönen kampflos Sieger – Kaiserau unter Wert geschlagen

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Fußball-Landesliga: Die Corona-Pandemie schlägt im Fußball weiter durch. Der Kreis Unna hatte wie berichtet aufgrund der gestiegenen Neuansteckungen ein Kontaktsportverbot zunächst bis zum 25. Oktober verhängt. Im Kreis Unna wurde am Wochenende nicht gespielt. Borussia Münster, am Sonntag in der Landesliga 4 Gegner der IG Bönen, wollte nicht gegen eine Mannschaft aus einem Corona-Risikogebiet Kreis Unna spielen, sagte die Partie ab. So dürfte die IG kampflos zum Dreier kommen. Den verpasste SuS Kaiserau trotz eienr guten Leistung beim 2:3 bei Türkspor Dortmund.

2:3 verloren bei Türkspor, aber der SuS Kaiserau hat sich beim Favoriten gut verkauft. Aufgrund einer stärkeren 2. Halbzeit war man sogar nahe an einem Punktgewinn. Marvin Schuster hatte in der Schlussphase die Ausgleichschance – sein 16mSchuss in aussichtsreicher Position ging knapp am Türkspor-Tor vorbei. Ohne was Zählbares musste Schwarz-Gelb dann die Heimreise antreten – und in ungewisse Wochen. Denn: Coronabedingt ist kein Training erlaubt. Auch das Vereinsheim ist bis zum 25. Oktober geschlossen. Das kommende Spiel gegen Resse findet nicht statt. Auch das dann folgende Auswärtsspiel in Wattenscheid könnte kippen, wenn das Kontaktsportverbot im Kreis immer noch Gültigkeit hat. Staffelleiter Klaus Overwien ist informiert.
Abwarten heißt die Devise bei SuS-Trainer Jörg Lange. „Es kann sich ja ständig was ändern“, seine Hoffnung. Die Trainingseinheiten nach auswärts verlegen, etwa nach Husen/Kurl, möchte er nicht. Seiner Meinung nach spielt der Fußball in der Coronakrise eine eher untergeordnete Rolle. Es müsse vielmehr alles Erforderliche getan werden, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen und Menschenleben zu schützen.

Bildzeile: Das Trainergespann Ferhat Cerci und Evren Karka konnte mit de IG nicht gegen Münster spielen und bekommen voraussichtlich „am grünen Tisch“ den Sieg zugesprochen.

Kampflos „am grünen Tisch“ kommt die IG Bönen voraussichtlich zu drei Punkten. Der Grund: Borussia Münster trat zum Punktespiel am Sonntag nicht an. Die Begegnung konnte wegen des kreisweiten Kontaktsportverbotes nicht im heimischen Schulzentrum Bönen ausgetragen werden. Da die IG nach ihrer zweiwöchigen Quarantäne unbedingt spielen wollte, fragten sie bei den Borussen zunächst nach einem Heimrechttausch an, der jedoch nicht umsetzbar war, weil deren Platz belegt war. Eine Nachfrage bei Westfalia Rhynern hätte dort am Papenloh die Möglichkeit bestanden zu spielen. Staffelleiter Gerhard Rühlow stimmte der Verlegung nach Rhynern zu. Die Statuten hätten das erlaubt. Doch Münster wollte nicht gegen eine Mannschaft aus einem Corona-Risikogebiet Kreis Unna und Hamm antreten und sagte das Spiel ab. Dass die Münsteraner damit kampflos wegen Nichtantretens verlieren, nahmen sie dabei in Kauf. Ob sie Einspruch gegen die Wertung einlegen, ist noch nicht bekannt.

Bildzeile: Kaiserau-Trainer Jörg Lange bescheinigte seiner Mannchaft bei Türkspor eine gute Leistung. Aufgrund des Spielverlaufes hätte man einen Punkt verdient gehabt.

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